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Schwertkampf Grundkurs

Unser Schwertmeister der Bovelzumft Carl von Stolzenau wird am 19. und 20. August in Syke, genauer Ristedt, wieder einen Grundkurs im mittelalterlichen Schwertschaukampf geben. Trainiert wir am Samstag und am Sonntag jeweils von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr.

Anmeldungen sind möglich über die Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf (kurz SSK). Dort sind ebenfalls weiterführende Informationen zu dem Grundkurs erhältlich.

Wer also mal ausprobieren möchte, wie es sich anfühlt, ein echtes mittelalterliches Schwert zu schwingen, der ist hier genau richtig. Hier werden wahre Ritter geboren!

Tag der Region an der Freudenburg zu Bassum

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Der Bovelvoigt weiht seinen neuen Thron ein und lässt dies auf einem Bild verewigen – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Gar der vielen Worte vermag ich nicht zu verlieren, doch unerwähnt soll es nicht bleiben, dies fabulöse Fest, das man auch Tag der Region nennt.

Für die Zumft war es einmal mehr ein wundervoller Tag, voll Sonnenschein, Vögelgezwitscher, vorlauter Kommentare und lustiger Pöbeleien. Bereits zu morgendlicher Stund, als die Sonne gerade den Horizont erklomm, waren bereits die ersten Zümfter auf den Beinen, um das Lager aufzuschlagen, die Taverne zu errichten und den Schwertkampf abzustecken. Doch eins, das soll besondere Erwähnung finden, denn die Zumft hatte ein neues Mobiliar zusammenzustecken – nämlich den Thron des Bovelvoigtes. In seiner vollkommenen Schönheit und herabwürdigenden Dekadenz stand er nun dar, eben jener Stuhle, der es würdig war, den Arsche des Voigtes zu tragen.

Diesen wunderbaren Moment wollte die Bovelzumft auf ewig in bunten Gemälden festhalten und so wurde eine gar fantastische Malerin angeheuert. In zahlreichen Bildern und Gemälden fing sie das Zeitglas ein und verzauberte es, auf das es inne hielt. In verschiedensten Posen wurden die Zümfter festgehalten. Die Meisten in natürlicher Schönheit (so wie Baldewin mit seiner Familie), andere in natürlicher Boshaftigkeit, Niedertracht oder Abscheulichkeit (wie etwa der Henker oder die Stadtwache) oder in einer kaum zu überbietender Überheblichkeit (wie etwa die Gaukler um den selbst ernannten König Diego Funkenflug).

Doch genug der Worte um derlei Bilder. Der gute Carl von Stolzenau und seine Schwertkünste sollen nicht unerwähnt bleiben, da er wieder in großem Stolz den bisweilen sehr tollpatschigen Stadtwachen versuchte beizubringen, dass man doch ein Schwerte am Knauf zu halten vermag und nicht an der Schneide.

Zuletzt sollen die großartigen, ja fantastischen, ja phänomenalen Feuerspucker nicht unerwähnt bleiben, die unter größter Gefahr ihres eigenen Lebens mit dem Feuer spielten. Zumindest dürfte das in etwa den Wortlaut wiederspiegeln, den sie selbst von sich behaupteten. Nun will ich es ihnen nicht absprechen und sie loben und preisen für die Belustigung der Masse. Macht es mir doch die Arbeit leichter, den Leuten den ein oder anderen Taler zu entwenden…

Schwertschaukampf Grundkurs Wochenende

Carl von Stolzenau

Der Schwertmeister Carl von Stolzenau begutachtet die Fortschritte seiner Knappen – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Was könnte ich ausholen und in aberwitzigen und überschwänglichen Ausschweifungen die wahrlich spannende Geschichte berichten, wie der Schwertmeister Carl von Stolzenau der Schule für Mittelalterlichen Schwertschaukampf zur Bovelzumft stieß. Lobeslieder würden gesungen und später in unübertroffenen Saufereyen und Fresereyen befeiert werden, ehe alle nur noch zu kriechen, zu sitzen oder zu liegen vermochten.

Doch ich verkneife mir eben dies und fasse mich kurz. Des einen schönen Tages kam der Schwertmeister wie auch der Beutelschneider Ihrer Profession nach – na ja und ihrer Zweitprofession, nämlich der des Fertigens der Zügel eines Drachens – kamen ins Gespräch und beschlossen die Bovelzumft zu rüsten. Und weil es so schön heißt: Ein Mann ein Wort und derer gleich zwei Männer da waren und zwei der Worte sprachen, war es also eine ausgemachte Sache. Einige Zümfter ließen sich an einem Wochenende des vergangenen Jahres in der Kunst des Schwertes unterweisen, nebenbei noch Schwertmeister demütigen und waren gar so erheitert von derlei Handwerk, dass es zu regelmäßige Übungsterminen kam.

Schwertschaukampf

Schwertschaukampf-Training am 13. und 14. August in Bassum (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Lange Rede kurzer Sinn. Carl von Stolzenau war ob der Leichtigkeit, mit der er die Zümfter ausbildete unterfordert und beschloss weitere Schwertgesellen im Umgang mit der Waffe vertraut zu machen. So also geschehen am vergangenen Wochenende, den 13. und 14. des Augustes, zu Bassum. Seinen eigenen Worten zu Folge hatte er „ordentlich zutun“, schließlich wollten 18 (Acht und Zehn) Knappen gleichzeitig das Schwingen des silbrigen Eisens erlernen und so bot sich ein gar imposanter Anblick und eine tolle Geräuschkulisse, als die Klingen einander kreuzten und der Schwertmeister zwischenzeitlich seine Befehle durch die Halle brüllte. Zwischenzeitlich, so ließ ich es mir zutragen, sprach der Herr Lehrmeister auch mit dem seinen Schwerte; so heißt es, er würde ihm gut zureden. Doch ich will mir darüber lieber nicht mehr Gedanken machen, als notwendig. Diese Ritter und Ritterlichkeiten waren mir schon immer etwas merkwürdig.

Im Übrigens verstand ich auch nie, warum der Herr Schwertmeister immer für Elise daherschallte, ehe er gewaltsam auf einen Knappen mit dem Schwerte einschlug und warum ein Schwertmeister überhaupt in einer solchen Lautstärke sprach.
Einerlei soll es mir sein, schließlich hört man dann auf, wenn es am Schönsten ist – fürwahr ich versuchte mich auch am Schwerte. Für mich zweifelsohne war der Punkt des Schönstens schon gewesen, darum hing ich das meine Schwert an den Nagel und befasste mich derlei mit dem Dolche – ist der doch lange nicht so unhandlich und sperrig und eignet sich überhaupt viel besser zum Beutelschneiden.

Gez. Baldewin

 

Bovelmarkt 2016 an der Freudenburg zu Bassum

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Heidenlärm; grandiose Musik von tollen Künstlern auf dem Bovelmarkt – (c) Uwe Tächl

Was für ein fulminantes Mittelalterspektakel ist da am Samstag und Sonntag an der Freudenburg zu Bassum passiert?!

Bevor ich näher darauf eingehe, hier eine kurze Danksagung an:

Alle Gäste, die den Markt am Samstag und/oder Sonntag besucht haben, alle Händler und Heerlager, die teilgenommen haben, Waldkauz, Heidenlärm, Robert Blake, Feuer Freja, die Markvagabunden, das SSK, das THW, das DRK, die VHS, die Stadt Bassum, die Sparkasse Bassum, Meyer Straßen- und Tiefbau GmbH, Polarlicht, der Kultur- und Heimatverein Bassum und natürlich De Bovelzumft.

Bovelmarkt-Samstag

Der angehende Bovelvoigt Tjelvar

Wer Bovelvoigt sein will, muss einiges drauf haben – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Der Bovelmarkt öffnete am Samstag, den 30. Juli um 12 Uhr erstmals seine Pforten. Bereits nach kürzester Zeit waren die ersten Besucher auf dem Markt und Heidenlärm begann zu spielen, während sie eine Anheiterrunde rings um die Freudenburg liefen. Was dann passierte war einfach grandios. Immer mehr und mehr Besucher kamen auf das Gelände, dass es bereits am frühen Nachmittag ordentlich belebt war und zahlreiche Kinder die Angebote der Zwergenwiese wahrnahmen, auf dem Dreschbalken kletterten, Leitergolf spielten oder Ledersäckchen fertigten. Bis zum Nachmittag kamen immer mehr Menschen, um den ersten Bovelmarkt zu Bassum willkommen zu heißen. Zahlreiche Gewandete waren unter ihnen und hauchten dem Markt ein grandioses Publikumsambiete ein. Allein am Samstag erfreuten sich mehrere Tausend Besucher an Speis, Trank, Musik und bei der Wahl des neuen Bovelvoigtes auf dem Gelände.

Insbesondere die letzt genannte Aktion erfreute zahlreiche Gäste und erheiterte auch die Gemüter der Bovelzumft. Auf dem Dreschbalken, beim Nageln mit der Axt, Stelzen laufen, Pantomime, beim Wettrennen und im Schwertkampf konnte sich Tjelvar zu guter letzt durchsetzen und den aktuellen Bovelvoigt, den Henker, von seinem Throne stürzen.

Zuletzt reiste gar ein Tross sehr sympathischer Weiber und Damen an, die da den Abschied des Junggesellinnenlebens gebürtig feierten. Leider schwang gegen Abend das Wetter etwas um und es begann zu regnen. Doch die Musiker von Waldkauz wussten auch darauf die richtige Antwort. Anstatt ein regulären Auftritt auf der Bühne zu spielen, luden sie die Zuschauer auf eben diese ein, da sie trocken und überdacht war, gaben Autogramme und überraschten mit einem Akustikkonzert. Erst am späteren Abend wardt es trockener und die ersehnte Feuershow konnte den Abend abschließen.

 

Bovelmarkt-Sonntag

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Waldkauz; wunderbare mittelalterliche Klänge an der Freudenburg – (c) Wolfgang Defort

Wenn gleich ich gar nicht alle Aktionen und Heldentaten vom Samstag aufzählen kann, so will ich dennoch am Sonntag weitermachen. Glücklicherweise meinte es der Wettergott gut mit uns und bescherte uns einen angenehmen und freundlichen Sonntag, so dass die Markttore am 31. Juli ab 11 Uhr geöffnet werden konnten. Kurz darauf bildete sich auch schon eine Schlange Besucher am Einlass, so dass bis kurz nach dem Mittag eine zweite Kasse geöffnet werden musste.

Während auf der Bühne Waldkauz, Heidenlärm und Robert Blake wieder ihre tollen Shows zum besten gaben, war auch der SSK, so wie schon am Samstag, mit Schwert und Hieb mächtig dabei, den Besuchern etwas zu bieten. Neben einem Theaterstück und einer Massenschlacht, gab es auch einen Schildwall, bei dem die Kinder angestachelt wurden, eben jenen zu überrennen, um sich die Belohnung (eine Truhe voll Gold) zu sichern. Voller Elan und Enthusiasmus stürmten sie auf die Stadtgardisten zu und … überrannten diese, trotz ihrer schützenden Schilder im Nu!

Am Nachmittag schließlich begab sich der Bürgermeister zu Bassum auf die Bühne und kürte den neuen Bovelvoigt Tjelvar, hob ihn in Amt und Würden und übergab ihm sein Szepter und Mantel. Unter tosendem Applaus und mit einem zuvor abgehaltenen Markttanz begrüßte die Bovelzumft und die Gäste ihren neuen Voigt.

Insgesamt verfolgten abermals mehrere Tausend Besucher am Sonntag das Geschehen auf dem Bovelmarkt zu Bassum. Es waren gar so viele, dass im Radio eine Verkehrsmeldung rings um Bassum mit Stop and Go bzw. Zäh fließendem Verkehr durchgegeben wurde.

 

Hier geht’s zur Galerie mit zahlreichen Bildern (u.a. von Uwe Tächl und Wolfgang Defort).
Hier geht’s zu LEONNERI, die uns beim Nähen der wundervollen Wimpel unterstützt hat.

 

Und wenn gleich ich mich wiederhole, nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Menschen, die dazu beigetragen haben, ein so tolles Fest zu feiern.

 

Auf bald, gehabt euch wohl!

Bovelmarkt 2016 – es beginnt

Bovelmarkt in den Startlöchern

Die Vorbereitungen für den Bovelmarkt laufen – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Seit etwa zwei Wochen gibt es nur noch ein einziges Thema: der Bovelmarkt.

Vor gut zwei Wochen hatten wir mit der Plakatierung in sämtlichen umliegenden Gemeinden begonnen und sage und schreibe 160 Plakate aufgehangen. Zudem waren insgesamt sieben Banner in und um Bassum sowie individuelle Bovelmarkt-Ortseingangstafeln aufgestellt worden.
Am 28. Juli, also gestern hatten wir bereits die Bauzäune, die wir dankenswerter Weise kostenlos von Meyer Straßen- und Tiefbau GmbH zur Verfügung gestellt bekommen haben abgeholt, sowie die wichtigsten Utensilien auf den Anhänger des THW aufgeladen.

Heute, am 29. Juli begann nun der Aufbau der Bovelzumft-Stände, sowie der Zwergenwiese. Wenn gleich wir uns bereits um 10 Uhr an der Freudenburg getroffen hatten, waren die letzten Helfer erst gegen 21 Uhr wieder zuhause. Dafür war die Taverne „Zum Flinken Fert“ fertig geschmückt und gesäubert, die Zwergenwiese stand komplett und die Lagerzelte waren aufgeschlagen. Darüber hinaus trudelten nach und nach die Händler und Heerlager ein, um ihre Stände und Zelte aufzubauen.

Außerdem hatten wir die Möglichkeit bereits die freundlichen Musiker von Waldkauz kennen zu lernen. Gegen Abend reiste dann auch noch Heidenlärm an, um noch einen zu heben, jedoch waren alle nur noch mit sich selbst beschäftigt … 🙂

Nur noch einmal schlafen und dann geht es los … 🙂

Industriestraßenfest des THW Bassum

Industriestraßenfest des THW

Zum Flinkes Fert und Andys Gerupfte Sau auf dem THW-Fest – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Der THW ist einer der großartigen Vereine in Bassum, auf den De Bovelzumft immer zählen kann. Zahlreiche Male haben sie uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Da ist es selbstverständlich, dass wir uns revanchieren, wo immer wir können. Am 06.06.2016 war dies das Industriestraßenfest, das der THW im Zuge seines 25jährigen Bestehens organisiert hat.

Neben der Taverne „Zum Flinken Fert“ und Andys „Gerupfte Sau“ wurde auch das reguläre Schwertschaukampf-Training auf eine Freifläche verlegt, so dass geneigte Besucher zum einen den wilden Recken zusehen konnte, aber auch die Möglichkeit hatten, selbst an einem Schnuppertraining mitzumachen.

Die an dem Tag gefühlten 35°C waren den meisten Zümfter anzusehen, doch einem am meisten, dem Gauklerkönig und in Fachkreisen auch Kartentricknarr bezeichneten Diego Funkenflug, der wohl den ganzen lieben langen Tage im Bollerwagen schlief, saß und wieder schlief, während ihn gnädiger Weise andere Leute herumziehen durften.

Alles in allem also ein gelungener Tag.

Wir wünschen dem THW Bassum alles Gute und freuen uns auf mindestens weitere 25 Jahre gute Zusammenarbeit. 🙂

Frühlingsfest zu Bassum

Frühlingsfest Bassum

Schwertschaukampf auf dem Frühlingsfest zu Bassum – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Nicht ganz lange ist es her, da feierten wir gemeinsam mit der Stadt Bassum den hereinbrechenden Frühling. Wenn gleich an diesem Tage aus Sicht des Wetters eher etwas anderes hereinbrach, hatten wir eine ganze Menge Spaß. Allerdings wollen wir nicht zu laut Beschwerde einreichen, schließlich fand das Fest am 24. April statt. Und wie bekannt ist, macht der April, was er will. So hatten wir uns neben Regengüssen, mit Hagel, Schnee und zu guter Letzt auch noch mit 25 Grad Sonnenschein herumzuschlagen. Doch unsere mächtigen Schwertkämpfer und Wikinger trotzten Petrus und boten ihm die Stirn.

Neben der Taverne Flinkes Ferd, Feuerstellen, ein paar Runden „Darf ich dir auf die Tasche hauen“, hatte es auch Ralf mit seiner Schwertgesellengruppe des SSK auf den Markt verschlagen. Und so hatten nicht nur die regulären Schwertkämpfer die Chance ihr Training zu absolvieren, sondern auch Besucher und Interessierte konnten die Gelegenheit nutzen und das Schwert schwingen.

Alles in allem hatten wir einen schönen Tag und jede Menge Spaß!

Videoaufnahmen an der Freudenburg

Schwertschaukampf

Nun gilt es das gelernte in die Tat umzusetzen – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Am kommenden Samstag, zu früher Stund, wenn die goldene Himmelsscheibe noch rötlich am Horizont schimmert, um den Tag einzuläuten, treffen sich die Zümfter an der Freudenburg, um einige Videoaufnahmen (welch Zauberkasten) vom Schwertkampf vor historischer Kulisse zu machen. Die Aufnahmen werden aller Voraussicht nach für eine Crowdfunding-Kampagne für den anstehenden Mittelaltermarkt verwendet werden. Begonnen wird ab 9 Uhr in der Früh. Neben Schwertkämpfern werden auch Statisten dabei sein (müssen), die als Prügelknaben herhalten müssen. Irgendjemand muss ja dafür Sorge tragen, dass die Schwertgesellen in einem guten Licht dastehen…

Schwertschaukampf-Training

Schwertschaukampf

Ein Wochenende SSK-Grundkurs (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Ein sehr anstrengendes aber unglaublich lehrreiches und vor allem spaßiges Wochenende neigt sich dem Ende.

Elf Zümfter haben sich dieses Wochenende auf die historischen Pfade des Schwertkampfes begeben und mit zwei Trainern (Ralf & Thorsten) der Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf die Grundregeln trainiert. Zwei Tage lang hieß es Attacke, Parade, Ausweichen, Haltung waren, sich nicht verletzen, umsichtig sein und seine Kondition bis zum Äußersten ausreizen.

Während am ersten Tag noch vorwiegend mit gepolsterten Holzknüppeln herumgefuchtelt und probiert wurde, konnte das Wissen am zweiten Tag durch echte Schaukampf-Anderthalbhänder umgesetzt und in einer Prüfung unter beweis gestellt werden. Neben physischem Anspruch, wurden auch die grauen Zellen der Zümfter auf die Probe gestellt, denn Sicherheitsunterweisungen, Kenntnisse im Waffengesetz und wichtige Verhaltensregeln standen ebenso auf dem Plan.

Den krönenden Abschluss bildete für jeden Zümfter den Endkampf gegen beide Trainer. Leider wurden wir alle geschlagen, enthauptet und verstümmelt und weilen nun mehr nicht unter den Lebenden. Ralf und Torsten zeigten keine Gnade und verließen das Trainingsgelände frei nach dem Motto der Highlander allein wieder …

Spaß beiseite: Alle Zümfter, die an diesem Wochenende den Grundkurs besuchten, konnten diesen auch erfolgreich abschließen und sind somit befähigt, einen Schaukampfausweis zu beantragen und in den Fortgeschrittenen Kursen mit einzusteigen.

Abgesehen vom Waschweib Hagen – hier mussten die Trainer Gnade walten lassen, um auch ihm einen Erfolg zu schenken. 🙂

Für Denise!!!