Schwertschaukampf Grundkurs Wochenende

Was könn­te ich aus­ho­len und in aber­wit­zi­gen und über­schwäng­li­chen Aus­schwei­fun­gen die wahr­lich span­nen­de Geschich­te berich­ten, wie der Schwert­meis­ter der Schu­le für Mit­tel­al­ter­li­chen Schwert­schau­kampfzur Bovelz­umft stieß. Lobes­lie­der wür­den gesun­gen und spä­ter in unüber­trof­fe­nen Sau­ferey­en und Fre­ser­ey­en befei­ert wer­den, ehe alle nur noch zu krie­chen, zu sit­zen oder zu lie­gen vermochten.

Doch ich ver­knei­fe mir eben dies und fas­se mich kurz. Des einen schö­nen Tages kam der Schwert­meis­ter wie auch der Beu­tel­schnei­der Ihrer Pro­fes­si­on nach – na ja und ihrer Zweit­pro­fes­si­on, näm­lich der des Fer­ti­gens der Zügel eines Dra­chens – kamen ins Gespräch und beschlos­sen die Bovelz­umft zu rüs­ten. Und weil es so schön heißt: Ein Mann ein Wort und derer gleich zwei Män­ner da waren und zwei der Wor­te spra­chen, war es also eine aus­ge­mach­te Sache. Eini­ge Zümf­ter lie­ßen sich an einem Wochen­en­de des ver­gan­ge­nen Jah­res in der Kunst des Schwer­tes unter­wei­sen, neben­bei noch Schwert­meis­ter demü­ti­gen und waren gar so erhei­tert von der­lei Hand­werk, dass es zu regel­mä­ßi­ge Übungs­ter­mi­nen kam.

Schwertschaukampf

Schwert­schau­kampf-Trai­ning am 13. und 14. August in Bas­sum © De Bovelz­umft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Lan­ge Rede kur­zer Sinn. Der schwert­meis­ter war ob der Leich­tig­keit, mit der er die Zümf­ter aus­bil­de­te unter­for­dert und beschloss wei­te­re Schwert­ge­sel­len im Umgang mit der Waf­fe ver­traut zu machen. So also gesche­hen am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de, den 13. und 14. des Augus­tes, zu Bas­sum. Sei­nen eige­nen Wor­ten zu Fol­ge hat­te er „ordent­lich zutun“, schließ­lich woll­ten 18 (Acht und Zehn) Knap­pen gleich­zei­tig das Schwin­gen des silb­ri­gen Eisens erler­nen und so bot sich ein gar impo­san­ter Anblick und eine tol­le Geräusch­ku­lis­se, als die Klin­gen ein­an­der kreuz­ten und der Schwert­meis­ter zwi­schen­zeit­lich sei­ne Befeh­le durch die Hal­le brüll­te. Zwi­schen­zeit­lich, so ließ ich es mir zutra­gen, sprach der Herr Lehr­meis­ter auch mit dem sei­nen Schwer­te; so heißt es, er wür­de ihm gut zure­den. Doch ich will mir dar­über lie­ber nicht mehr Gedan­ken machen, als not­wen­dig. Die­se Rit­ter und Rit­ter­lich­kei­ten waren mir schon immer etwas merkwürdig.

Im Übri­gens ver­stand ich auch nie, war­um der Herr Schwert­meis­ter immer für Eli­se daher­schall­te, ehe er gewalt­sam auf einen Knap­pen mit dem Schwer­te ein­schlug und war­um ein Schwert­meis­ter über­haupt in einer sol­chen Laut­stär­ke sprach.
Einer­lei soll es mir sein, schließ­lich hört man dann auf, wenn es am Schöns­ten ist – für­wahr ich ver­such­te mich auch am Schwer­te. Für mich zwei­fels­oh­ne war der Punkt des Schöns­tens schon gewe­sen, dar­um hing ich das mei­ne Schwert an den Nagel und befass­te mich der­lei mit dem Dol­che – ist der doch lan­ge nicht so unhand­lich und sper­rig und eig­net sich über­haupt viel bes­ser zum Beutelschneiden.

Gez. Bal­de­win

Bovelmarkt 2016 an der Freudenburg zu Bassum

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Hei­den­lärm; gran­dio­se Musik von tol­len Künst­lern auf dem Bovel­markt – © Uwe Tächl

Was für ein ful­mi­nan­tes Mit­tel­al­ter­spek­ta­kel ist da am Sams­tag und Sonn­tag an der Freu­den­burg zu Bas­sum passiert?!

Bevor ich näher dar­auf ein­ge­he, hier eine kur­ze Dank­sa­gung an:

Alle Gäs­te, die den Markt am Sams­tag und/​oder Sonn­tag besucht haben, alle Händ­ler und Heer­la­ger, die teil­ge­nom­men haben, Wald­kauz, Hei­den­lärm, Robert Bla­ke, Feu­er Fre­ja, die Mark­va­ga­bun­den, das SSK, das THW, das DRK, die VHS, die Stadt Bas­sum, die Spar­kas­se Bas­sum, Mey­er Stra­ßen- und Tief­bau GmbH, Polar­licht, der Kul­tur- und Hei­mat­ver­ein Bas­sum und natür­lich De Bovelzumft.

Bovelmarkt-Samstag

Der angehende Bovelvoigt Tjelvar

Wer Bovel­voigt sein will, muss eini­ges drauf haben – © De Bovelz­umft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Der Bovel­markt öff­ne­te am Sams­tag, den 30. Juli um 12 Uhr erst­mals sei­ne Pfor­ten. Bereits nach kür­zes­ter Zeit waren die ers­ten Besu­cher auf dem Markt und Hei­den­lärm begann zu spie­len, wäh­rend sie eine Anhei­ter­run­de rings um die Freu­den­burg lie­fen. Was dann pas­sier­te war ein­fach gran­di­os. Immer mehr und mehr Besu­cher kamen auf das Gelän­de, dass es bereits am frü­hen Nach­mit­tag ordent­lich belebt war und zahl­rei­che Kin­der die Ange­bo­te der Zwer­gen­wie­se wahr­nah­men, auf dem Dresch­bal­ken klet­ter­ten, Lei­ter­golf spiel­ten oder Leder­säck­chen fer­tig­ten. Bis zum Nach­mit­tag kamen immer mehr Men­schen, um den ers­ten Bovel­markt zu Bas­sum will­kom­men zu hei­ßen. Zahl­rei­che Gewan­de­te waren unter ihnen und hauch­ten dem Markt ein gran­dio­ses Publi­kum­sam­bie­te ein. Allein am Sams­tag erfreu­ten sich meh­re­re Tau­send Besu­cher an Speis, Trank, Musik und bei der Wahl des neu­en Bovel­voig­tes auf dem Gelände.

Ins­be­son­de­re die letzt genann­te Akti­on erfreu­te zahl­rei­che Gäs­te und erhei­ter­te auch die Gemü­ter der Bovelz­umft. Auf dem Dresch­bal­ken, beim Nageln mit der Axt, Stel­zen lau­fen, Pan­to­mi­me, beim Wett­ren­nen und im Schwert­kampf konn­te sich Tjel­var zu guter letzt durch­set­zen und den aktu­el­len Bovel­voigt, den Hen­ker, von sei­nem Thro­ne stürzen.

Zuletzt reis­te gar ein Tross sehr sym­pa­thi­scher Wei­ber und Damen an, die da den Abschied des Jung­ge­sel­lin­nen­le­bens gebür­tig fei­er­ten. Lei­der schwang gegen Abend das Wet­ter etwas um und es begann zu reg­nen. Doch die Musi­ker von Wald­kauz wuss­ten auch dar­auf die rich­ti­ge Ant­wort. Anstatt ein regu­lä­ren Auf­tritt auf der Büh­ne zu spie­len, luden sie die Zuschau­er auf eben die­se ein, da sie tro­cken und über­dacht war, gaben Auto­gram­me und über­rasch­ten mit einem Akus­tik­kon­zert. Erst am spä­te­ren Abend wardt es tro­cke­ner und die ersehn­te Feu­er­show konn­te den Abend abschließen.

Bovelmarkt-Sonntag

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Wald­kauz; wun­der­ba­re mit­tel­al­ter­li­che Klän­ge an der Freu­den­burg – © Wolf­gang Defort

Wenn gleich ich gar nicht alle Aktio­nen und Hel­den­ta­ten vom Sams­tag auf­zäh­len kann, so will ich den­noch am Sonn­tag wei­ter­ma­chen. Glück­li­cher­wei­se mein­te es der Wet­ter­gott gut mit uns und bescher­te uns einen ange­neh­men und freund­li­chen Sonn­tag, so dass die Markt­to­re am 31. Juli ab 11 Uhr geöff­net wer­den konn­ten. Kurz dar­auf bil­de­te sich auch schon eine Schlan­ge Besu­cher am Ein­lass, so dass bis kurz nach dem Mit­tag eine zwei­te Kas­se geöff­net wer­den musste.

Wäh­rend auf der Büh­ne Wald­kauz, Hei­den­lärm und Robert Bla­ke wie­der ihre tol­len Shows zum bes­ten gaben, war auch der SSK, so wie schon am Sams­tag, mit Schwert und Hieb mäch­tig dabei, den Besu­chern etwas zu bie­ten. Neben einem Thea­ter­stück und einer Mas­sen­schlacht, gab es auch einen Schild­wall, bei dem die Kin­der ange­sta­chelt wur­den, eben jenen zu über­ren­nen, um sich die Beloh­nung (eine Tru­he voll Gold) zu sichern. Vol­ler Élan und Enthu­si­as­mus stürm­ten sie auf die Stadt­gar­dis­ten zu und … über­rann­ten die­se, trotz ihrer schüt­zen­den Schil­der im Nu!

Am Nach­mit­tag schließ­lich begab sich der Bür­ger­meis­ter zu Bas­sum auf die Büh­ne und kür­te den neu­en Bovel­voigt Tjel­var, hob ihn in Amt und Wür­den und über­gab ihm sein Szep­ter und Man­tel. Unter tosen­dem Applaus und mit einem zuvor abge­hal­te­nen Markt­tanz begrüß­te die Bovelz­umft und die Gäs­te ihren neu­en Voigt.

Ins­ge­samt ver­folg­ten aber­mals meh­re­re Tau­send Besu­cher am Sonn­tag das Gesche­hen auf dem Bovel­markt zu Bas­sum. Es waren gar so vie­le, dass im Radio eine Ver­kehrs­mel­dung rings um Bas­sum mit Stop and Go bzw. Zäh flie­ßen­dem Ver­kehr durch­ge­ge­ben wurde.

Hier geht’s zur Gale­riemit zahl­rei­chen Bil­dern (u.a. von Uwe Tächl und Wolf­gang Defort).
Hier geht’s zu LEONNERI, die uns beim Nähen der wun­der­vol­len Wim­pel unter­stützt hat.

Und wenn gleich ich mich wie­der­ho­le, noch­mal ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle Men­schen, die dazu bei­getra­gen haben, ein so tol­les Fest zu feiern.

Auf bald, gehabt euch wohl!

Bovelmarkt 2016 – es beginnt

Bovelmarkt in den Startlöchern

Die Vor­be­rei­tun­gen für den Bovel­markt lau­fen – © De Bovelz­umft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Seit etwa zwei Wochen gibt es nur noch ein ein­zi­ges The­ma: der Bovelmarkt.

Vor gut zwei Wochen hat­ten wir mit der Pla­ka­tie­rung in sämt­li­chen umlie­gen­den Gemein­den begon­nen und sage und schrei­be 160 Pla­ka­te auf­ge­han­gen. Zudem waren ins­ge­samt sie­ben Ban­ner in und um Bas­sum sowie indi­vi­du­el­le Bovel­markt-Orts­ein­gangs­ta­feln auf­ge­stellt wor­den.
Am 28. Juli, also ges­tern hat­ten wir bereits die Bau­zäu­ne, die wir dan­kens­wer­ter Wei­se kos­ten­los von Mey­er Stra­ßen- und Tief­bau GmbHzur Ver­fü­gung gestellt bekom­men haben abge­holt, sowie die wich­tigs­ten Uten­si­li­en auf den Anhän­ger des THW aufgeladen.

Heu­te, am 29. Juli begann nun der Auf­bau der Bovelz­umft-Stän­de, sowie der Zwer­gen­wie­se. Wenn gleich wir uns bereits um 10 Uhr an der Freu­den­burg getrof­fen hat­ten, waren die letz­ten Hel­fer erst gegen 21 Uhr wie­der zuhau­se. Dafür war die Taver­ne „Zum Flin­ken Fert“ fer­tig geschmückt und gesäu­bert, die Zwer­gen­wie­se stand kom­plett und die Lager­zel­te waren auf­ge­schla­gen. Dar­über hin­aus tru­del­ten nach und nach die Händ­ler und Heer­la­ger ein, um ihre Stän­de und Zel­te aufzubauen.

Außer­dem hat­ten wir die Mög­lich­keit bereits die freund­li­chen Musi­ker von Wald­kauz ken­nen zu ler­nen. Gegen Abend reis­te dann auch noch Hei­den­lärm an, um noch einen zu heben, jedoch waren alle nur noch mit sich selbst beschäftigt … 🙂

Nur noch ein­mal schla­fen und dann geht es los … 🙂

Industriestraßenfest des THW Bassum

Industriestraßenfest des THW

Zum Flin­kes Fert und Andys Gerupf­te Sau auf dem THW-Fest – © De Bovelz­umft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Der THW ist einer der groß­ar­ti­gen Ver­ei­ne in Bas­sum, auf den De Bovelz­umft immer zäh­len kann. Zahl­rei­che Male haben sie uns mit Rat und Tat zur Sei­te gestan­den. Da ist es selbst­ver­ständ­lich, dass wir uns revan­chie­ren, wo immer wir kön­nen. Am 06.06.2016 war dies das Indus­trie­stra­ßen­fest, das der THW im Zuge sei­nes 25jährigen Bestehens orga­ni­siert hat.

Neben der Taver­ne „Zum Flin­ken Fert“ und Andys „Gerupf­te Sau“ wur­de auch das regu­lä­re Schwert­schau­kampf-Trai­ning auf eine Frei­flä­che ver­legt, so dass geneig­te Besu­cher zum einen den wil­den Recken zuse­hen konn­te, aber auch die Mög­lich­keit hat­ten, selbst an einem Schnup­per­trai­ning mitzumachen.

Die an dem Tag gefühl­ten 35°C waren den meis­ten Zümf­ter anzu­se­hen, doch einem am meis­ten, dem Gauk­ler­kö­nig und in Fach­krei­sen auch Kar­ten­trick­narr bezeich­ne­ten Die­go Fun­ken­flug, der wohl den gan­zen lie­ben lan­gen Tage im Bol­ler­wa­gen schlief, saß und wie­der schlief, wäh­rend ihn gnä­di­ger Wei­se ande­re Leu­te her­um­zie­hen durften.

Alles in allem also ein gelun­ge­ner Tag.

Wir wün­schen dem THW Bas­sum alles Gute und freu­en uns auf min­des­tens wei­te­re 25 Jah­re gute Zusammenarbeit. 🙂

Frühlingsfest zu Bassum

Frühlingsfest Bassum

Schwert­schau­kampf auf dem Früh­lings­fest zu Bas­sum – © De Bovelz­umft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Nicht ganz lan­ge ist es her, da fei­er­ten wir gemein­sam mit der Stadt Bas­sum den her­ein­bre­chen­den Früh­ling. Wenn gleich an die­sem Tage aus Sicht des Wet­ters eher etwas ande­res her­ein­brach, hat­ten wir eine gan­ze Men­ge Spaß. Aller­dings wol­len wir nicht zu laut Beschwer­de ein­rei­chen, schließ­lich fand das Fest am 24. April statt. Und wie bekannt ist, macht der April, was er will. So hat­ten wir uns neben Regen­güs­sen, mit Hagel, Schnee und zu guter Letzt auch noch mit 25 Grad Son­nen­schein her­um­zu­schla­gen. Doch unse­re mäch­ti­gen Schwert­kämp­fer und Wikin­ger trotz­ten Petrus und boten ihm die Stirn.

Neben der Taver­ne Flin­kes Ferd, Feu­er­stel­len, ein paar Run­den „Darf ich dir auf die Tasche hau­en“, hat­te es auch den Schwert­meis­ter mit sei­ner Schwert­ge­sel­len­grup­pe des SSK auf den Markt ver­schla­gen. Und so hat­ten nicht nur die regu­lä­ren Schwert­kämp­fer die Chan­ce ihr Trai­ning zu absol­vie­ren, son­dern auch Besu­cher und Inter­es­sier­te konn­ten die Gele­gen­heit nut­zen und das Schwert schwingen.

Alles in allem hat­ten wir einen schö­nen Tag und jede Men­ge Spaß!

Bovelmarkt: Waldkauz und Robert Blake

Es meh­ren sich die guten Nach­rich­ten. So bestä­tig­ten nun auch der groß­ar­ti­ge Zau­be­rer Robert Bla­keund die wun­der­ba­ren Musi­ker von Wald­kauz ihre Teil­nah­me am Bovel­markt 2016.

Zusam­men mit Hei­den­lärm ist das Büh­nen-Set-Up abgeschlossen.

Alle Zümf­ter sind schon abso­lut gespannt und die Vor­freu­de auf den Markt steigt und steigt…
Aller­dings gibt es noch viel zutun – dar­an machen wir uns jetzt!

Gehabt euch wohl!

Thieves of the Night – Die Diebe der Nacht

Thieves of the Night

Human Fort­ress neu­es Video „Thie­ves of the Night“ – © AFM Record

Die­be der Nacht – das könn­te ich mir gut gefal­len las­sen, passt das The­ma doch am ehes­tens zu mei­ner Wenig­keit, Bal­de­win Beu­tel­schnei­der Bovel. Doch mit­nich­ten war ich die Haupt­fi­gur. Ich muss­te die­se Abtre­ten an die Han­no­ve­ra­ner Band Human Fort­ress. Im ver­gan­ge­nen Jahr fei­er­te De Bovelz­umft das ein­jäh­ri­ge Bestehen mit dem Som­mer­fest in Bas­sum. Dazu hat­ten wir ein umfang­rei­ches mit­tel­al­ter­li­ches Set aus diver­sen Stän­den, Wägen und Zel­ten orga­ni­siert und auf­ge­baut. Zahl­rei­che Unter­stüt­zer und Freun­de waren in Gewan­dun­gen und Kluft ange­reist, um mit uns die­sen tol­len Tag zu fei­ern und den neu­en Bovel­voigt zu bejubeln.

Doch all das hat­ten wir nicht allein für uns orga­ni­siert, nein, eini­ge Abspra­chen mit der Rock­band Human Fort­ress und dem Regis­seur Tho­mas Zet­teln­mannwaren dem Fest vor­aus­ge­gan­gen, wor­in wir uns dar­auf einig­ten, dass die Band das Video zu ihrem neu­en Album „Thie­ves of the Night“ auf­neh­men wür­de. Das mit­tel­al­ter­li­che Set war eine ganz her­vor­ra­gen­de Kulis­se, um in ver­gan­ge­ne Zei­ten ein­zu­tau­chen. Nun, etwas mehr als ein hal­bes Jahr nach dem Dreh ist das Video offi­zi­ell ver­öf­fent­licht wor­den und ich glau­be, ich spre­che im Namen der gesam­ten Bovelz­umft, wenn ich sage, dass es groß­ar­ti­ge gewor­den ist. Um das Video zu sehen, klickt ein­fach auf das Bild. Wir wün­schen Human Fort­ress ganz viel Erfolg mit ihrem neu­en Album und freu­en uns die Jungs bald mal wie­der zu sehen – auch den Sän­ger Gus, der extra aus Rio ein­ge­flo­gen war.

Ich den­ke: Für alle ein unver­gess­li­cher Tag, der auf der einen Sei­te sehr stres­sig, auf der ande­ren Sei­te aber vol­ler tol­ler und neu­er Erfah­run­gen war. Das Wich­tigs­te aber ist: Es sind neue Bekannt­schaf­ten und Freund­schaf­ten ent­stan­den, die wir nicht mehr mis­sen wol­len. Nun sind wir gespannt auf unse­ren Bovel­markt 2016 an der Freu­den­burg zu Bas­sum am 30. und 31. Juli und hof­fen auch, den einen oder ande­ren vom Video-Dreh dann auch wie­der begrü­ßen zu dürfen.

In die­sem Sin­ne, Rock on!

Erster Raubzug der Birsinia Syød

Kaum zusam­men­ge­schlos­sen hat die Bir­si­nia Syød schon ihren ers­ten Raub­zug geplant.

Auf die­sem wird zwar kein Gold und Sil­ber geplün­dert, dafür Wis­sen um alte Hand­werks­küns­te und das Leben der Altvorderen.

Vom 16. bis 17. April bege­ben sich die Nord­leu­te der Bovelz­umft auf nach Walls­büll in Schles­wig-Hol­stein.
Dort steht eine wikin­ger­zeit­li­che Hof­an­la­ge, wel­che vom Vals­gaard e.V. betrie­ben wird.
Auf die­ser wer­den die Zümf­ter nicht nur Wikin­ger dar­stel­len, denn die Hof­an­la­ge ist ein von Besu­chern fre­quen­tier­tes Muse­ums­dorf, son­dern auch aller­lei altem Hand­werk nach­ge­hen und Gedan­ken austauschen.

Über­nach­tet wird dabei ganz tra­di­tio­nell in dem Lang­haus, in dem am Tage gewohnt, geges­sen und auch gear­bei­tet wird.

Wer Inter­es­se hat wen­det sich an Jarl Ragi.
Es gibt noch Mög­lich­kei­ten sich dem Raub­zug anzuschließen.

Bovelmarkt: Heidenlärm & Marktvagabunden

Freudenburg zu Bassum

Die ein­ge­schnei­te Freu­den­burg zu Bas­sum – © De Bovelz­umft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Groß­ar­ti­ge Neu­ig­kei­ten sol­len ver­kün­det werden.

Wäh­rend wir uns mit Jens von Hei­den­lärm vor kur­zem tra­fen, um die ers­ten Details zum Bovel­markt 2016 zu bespre­chen, schlug er uns vor, die Markt­va­ga­bun­den, einen renom­mier­ten Ver­an­stal­ter von Mit­tel­al­ter­märk­ten in Nord­deutsch­land mit ins Boot zu holen. Nach kur­zen Rück­spra­chen mit dem gesam­ten Ver­ein, ent­schie­den wir uns, die­sen Schritt zu gehen.

Also luden wir die Vaga­bun­den nach Bas­sum ein, um die Details zu bespre­chen und das Gelän­de zu besich­ti­gen. Schon nach den ers­ten Wor­ten, die wir gewech­selt hat­ten, stell­te sich eine groß­ar­ti­ge Syn­er­gie ein und wir beschlos­sen, den ers­ten Bovel­markt zu Bas­sum gemein­sam zu gestalten.

Freut euch also auf einen unver­gess­li­chen und groß­ar­ti­gen Bovel­markt an der Freudenburg.

Der Ter­min steht bereits fest. Es wird der 30. und 31. Juli 2016 sein.

P.S.

Hei­den­lärm hat auch schon bestä­tigt. *JUBEL*

Thing des Nordvolkes

Erstes Thing

Thing der Nord­män­ner – Stil­echt im Schnee – © De Bovelz­umft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Das Thing des Nord­vol­kes ist vor­bei! Jarl Ragi wur­de von allen Anwe­sen­den ein­stim­mig gewählt. Es war ein sehr schö­nes Zusam­men­tref­fen an der Hünen­burg zu Twist­rin­gen, des­sen sehr tol­les Ambi­en­te noch durch Schnee auf­ge­wer­tet wur­de. Nach­dem ein Feu­er ent­zün­det wur­de und sich die ver­sam­mel­ten Nord­län­der ein wenig aus­tausch­ten, wur­de bei schwin­den­den Tages­licht Grup­pen und auch Ein­zel­bil­der geschos­sen, um anschlie­ßend die Tages­ord­nung zu bespre­chen. Es wur­de der Name der Sip­pe bestimmt und ein dazu pas­sen­des Wap­pen ent­wor­fen. Im Anschluss wur­de der Jarl gewählt, wel­cher für ein Jahr die Sip­pe führt.

Der Name des Nord­mann Ver­bun­des lau­tet von nun an: Bir­si­na Syød (Bir­si­na = Bas­sum im Jahr ca. 858, Syød = Sippe)

Dann tausch­ten sich alle Anwe­sen­den über ihre Vor­stel­lung unse­res Sip­pen­wap­pen aus.

Der Vegvi­sir (Weg­wei­ser), die­ses Zei­chen soll hel­fen, auch im Sturm und bei schlech­tem Wet­ter, nie sei­nen Weg zu ver­lie­ren. Dar­über kommt Freyrs Eber, Gul­lin­bors­ti. Er steht für Kraft und Potenz. Sei­ne Bors­ten ver­sprü­hen Fun­ken und erhel­len das Dunkel.

Zu guter Letzt haben wir uns die Käl­te, mit Hil­fe von hei­ßem Met und Gulasch, aus den Kno­chen ver­trie­ben. Eben­so gab es wie eine klei­ne Musik­ein­la­ge von Tjiel­var und mir.

PS.: Wir sind und blei­ben natür­lich Teil der Bovelz­umft und sind kein wei­te­rer Ver­ein. Wir blei­ben mit Her­zen Zümf­ter der Bovelzumft.

Videoaufnahmen an der Freudenburg

Schwertschaukampf

Nun gilt es das gelern­te in die Tat umzu­set­zen – © De Bovelz­umft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Am kom­men­den Sams­tag, zu frü­her Stund, wenn die gol­de­ne Him­mels­schei­be noch röt­lich am Hori­zont schim­mert, um den Tag ein­zu­läu­ten, tref­fen sich die Zümf­ter an der Freu­den­burg, um eini­ge Video­auf­nah­men (welch Zau­ber­kas­ten) vom Schwert­kampf vor his­to­ri­scher Kulis­se zu machen. Die Auf­nah­men wer­den aller Vor­aus­sicht nach für eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne für den anste­hen­den Mit­tel­al­ter­markt ver­wen­det wer­den. Begon­nen wird ab 9 Uhr in der Früh. Neben Schwert­kämp­fern wer­den auch Sta­tis­ten dabei sein (müs­sen), die als Prü­gel­kna­ben her­hal­ten müs­sen. Irgend­je­mand muss ja dafür Sor­ge tra­gen, dass die Schwert­ge­sel­len in einem guten Licht dastehen…

Weihnachtsmarkt Bassum 2015

Weihnachtsmarkt 2015

Tjel­var & Kori betrin­ken den hei­li­gen Frie­den ihrer Stäm­me – © De Bovelz­umft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Hört, hört, Volk zu Bassum.

Auch in die­sem Jah­re, anno 2015, wird sich der Pöbel auf dem see­li­gen und fried­li­chen Weih­nachts­markt zu Bas­sum nie­der­las­sen. Es wird wie­der ein wun­der­vol­le Feu­er­show geben und das ein oder ande­re Lied geträl­lert – mit feuch­ter und mit tro­cke­ner Kehle.

Selbst­re­dend ist natür­lich auch die Taver­ne „Zum Flin­ken Ferd“ wie­der mit von der Par­tie und wird euch unter­stüt­zen, in jenem Vor­ha­ben der inner­li­chen Wär­me. So wird hei­ßer Met, hei­ßer Kräu­ter­glüh­wein (nach gehei­men Rezept von Alrun und Kon­rad Bovel) sowie hei­ßer Apfel­saft für alle Kut­scher ausgeschenkt.

So kom­met daher und erfreut euch an der hei­me­li­gen Stim­mung am Stand der Bovelzumft.

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