Bovelmarkt 2026

Der Bovel­markt wird noch familienfreundlicher.

Alle unter 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt dank einer groß­zü­gi­gen Spen­de von Hart­mut Böl­ke Tief­bau aus Bassum.

Erwach­se­ne kön­nen schon jetzt ihr Ticket für 10,- EURO + VVK-Gebühr online im Kar­ten­vor­ver­kauf bestellen.

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Nach dem Bovelmarkt …

Höret, höret, edle Damen und wackere Recken!

Der Bovel­markt ist vor­über­ge­zo­gen wie ein bun­ter Tross aus Klang, Rauch und fröh­li­chem Trei­ben – doch die Erin­ne­run­gen leben fort.

Soeben wur­de das famo­se After­mo­vie in das unsicht­ba­re Netz der Kun­de gela­den. Dort erwacht noch ein­mal das bun­te Gewim­mel, das Klir­ren der Schwer­ter und der Duft von Feu­er und Gewür­zen. Schau­et und schwel­get in wun­der­ba­ren Erin­ne­run­gen.

Doch wahr­lich: Nach dem Markt ist vor dem Markt! Mer­ket euch wohl den Ter­min:

Der nächs­te Bovel­markt fin­det statt vom 24. Tage des Heu­mo­na­tes Juli bis zum 26. Tage des­sel­ben im Jah­re 2026.

Ein Ruf aus den Mauern der Freudenburg in Bassum:

„Mit erhobenem Banner und klopfendem Herzen.“

Wir, die Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V., laden euch gemein­sam mit dem @bassumopenair zu einem Abend ein, der mehr ist als ein Kon­zert.
Zu einem Erleb­nis, das Blut, Herz und See­le glei­cher­ma­ßen entflammt.

Wenn @dartagnan_official die Büh­ne des Bas­sum Open Air betre­ten, erwacht die Freu­den­burg zum Leben.
Einer für alle, alle für einen!
Renais­sance Folk Rock hallt durch die alten Stei­ne, getra­gen von Hel­den­sa­gen, Mut, Freund­schaft und Frei­heits­drang.
Rings um das Spek­ta­kel öff­net unser Mit­tel­al­ter­markt sei­ne Pfor­ten..
Ehren­amt­lich, mit uner­müd­li­cher Lei­den­schaft
und einer dop­pel­ten Por­ti­on Herz­blut organisiert.

Feu­er wer­den geschürt, Händ­ler geben ihren Waren den letz­ten Schliff,
Fäs­ser wer­den ange­sto­chen, Geläch­ter und Musik ver­mi­schen sich –
und wäh­rend die Son­ne lang­sam hin­ter der Kon­zert­mu­schel ver­sinkt,
taucht die Däm­me­rung die Freu­den­burg in ein fast magi­sches Licht.

Es ist die­ser eine Moment, wenn alles zusam­men­kommt.
Wenn Geschich­te spür­bar wird.
Wenn Musik, Lei­den­schaft und Gemein­schaft eins werden.

Wir freu­en uns tie­risch auf euch.
Kommt, fei­ert mit uns, erlebt etwas Beson­de­res
und ver­passt auf kei­nen Fall die­sen Abend vol­ler Klang, Glut und Legenden.

D’Artagnan live beim Bas­sum Open Air 
Sup­port @reliquiaeband
Wann: 24.07.2026
Wo: Freu­den­burg Bas­sum.
www.bassum-open-air.de
www.eventim.de
Bonus – wir geben 50% Rabatt auf unse­ren Bovel­markt am Sams­tag oder Sonntag

Ein Abend, der bleibt.

Lagern am Lager in Wedehorn

Eines vor­ab: Ein rie­sen­gro­ßer Dank geht an unse­re Bau­meis­ter und die vie­len Hel­fer. Durch das Errich­ten von Wän­den, das Gra­ben von Kanä­len sowie die Instal­la­ti­on von Toi­let­te und Wasch­be­cken haben sie die­ses kom­for­ta­ble Lagern über­haupt erst mög­lich gemacht – Jubel!

Erst­ma­lig traf sich eine Schar Bove­ler, um über das lan­ge Wochen­en­de rund um den 1. Mai auf der Wie­se am Bovel­la­ger in Wede­horn zu lagern. Ins­ge­samt 13 Zel­te grup­pier­ten sich um einen zen­tra­len, mit einem Tarp über­dach­ten Platz. Hier wur­de gemein­sam geges­sen, getrun­ken und viel gelacht.

Es gab die Mög­lich­keit, sich im Schmie­den und Bogen­schie­ßen aus­zu­pro­bie­ren, und auch der Lede­rer war vor Ort, um sei­ne Kunst zu prä­sen­tie­ren. Aller­dings konn­te das Ange­bot nur ein­ge­schränkt genutzt wer­den, denn tra­di­tio­nell wird am 1. Mai der Kino­trai­ler für den kom­men­den Bovel­markt gedreht.

Der Dreh war erneut span­nend und auf­re­gend. Zahl­rei­che Bove­ler betei­lig­ten sich mit schau­spie­le­ri­schem Ein­satz oder als Sta­tis­ten. Zur Sto­ry wird natür­lich noch nichts ver­ra­ten. Nur so viel: Viel­leicht taucht ein flie­gen­der Fisch auf.

Bei der öffent­li­chen Pro­be der Musiküs­se stell­te die Scheu­ne zudem ihre erstaun­lich gute Akus­tik unter Beweis.

Das Wet­ter zeig­te sich von sei­ner bes­ten Sei­te und trug maß­geb­lich zur her­vor­ra­gen­den Stim­mung und einem rund­um gelun­ge­nen Lagern bei. Künf­tig wird man die Vor­stel­lung der Spar­ten und den Trai­ler­dreh ver­mut­lich von­ein­an­der tren­nen. Abge­se­hen davon lässt sich von einem per­fek­ten Wochen­en­de sprechen.

Schon jetzt steht fest: Es wird eine Wie­der­ho­lung geben. Außer­dem gibt es bereits Ideen für wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen auf dem Gelän­de in Wede­horn. Etwa den „Markt der Mög­lich­kei­ten“, gemein­sa­me Aben­de am Feu­er oder viel­leicht sogar einen Tag der offe­nen Tür.

Bogenbauworkshop

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand ein Work­shop statt, der die Kunst des Bogen­baus leben­dig wer­den ließ. Unter der Anlei­tung unse­res geschätz­ten Wil­liam of Stone­ham, eines Meis­ters sei­nes Hand­werks, durf­ten die Teil­neh­mer in zwei Tagen ihren eige­nen Bogen erschaffen.

Es begann mit dem Zuschnitt des Mate­ri­als. Jedes Stück Rat­tan (auch bekannt als Man­au) wur­de indi­vi­du­ell der Kör­per­grö­ße des jewei­li­gen Schüt­zen ange­passt. Als nächs­tes wur­de die Form des Bogens prä­zi­se ange­zeich­net und mit Japan­sä­ge, Zieh­ho­bel, Zieh­ei­sen und Fei­len aus­ge­ar­bei­tet. So wur­de der Roh­ling mit viel Hand­ar­beit in die Form eines Lang­bo­gens gebracht.

Die Arbeit war nicht nur eine Fra­ge von Hand­werks­kunst, son­dern auch der Geduld. Das Hobeln und Schlei­fen der Ober­flä­chen, das Aus­ar­bei­ten des Griff­stücks und der Ker­ben für die Seh­ne erfor­der­ten sowohl Augen­maß als auch Geschick. Unter den Augen von Wil­liam nah­men die Bogen nach und nach ihre Form an.

Beim Til­lern wird die Sym­me­trie des Bogens und das Zug­ge­wicht geprüft, wel­ches zur Kraft des Bogen­schüt­zens pas­sen muss. Nach letz­ten Kor­rek­tu­ren erhält jeder Bogen zum Abschluss eine sorg­fäl­ti­ge Behand­lung mit Lein­öl oder einer far­bi­gen Bei­ze. Ein Griff­stück aus Leder sowie eine in Wunsch­far­ben gedreh­te Seh­ne voll­enden das Werk.

Am Ende des zwei­ten Tages konn­te jeder Teil­neh­mer stolz sei­nen selbst gefer­tig­ten Bogen in den Hän­den hal­ten. Der Work­shop hat allen viel Freu­de berei­tet und die Vor­freu­de auf die regel­mä­ßi­gen Bogen­schieß­tref­fen ist groß.

Ein gro­ßer Dank geht an Wil­liam of Stone­ham für sei­ne Geduld, sein Wis­sen und sei­ne Anlei­tung. Ein beson­de­rer Dank gilt Caro­lin. Sie hat die Hand­wer­ker per­fekt mit Speis und Trank versorgt.

Neujahrsfeier 07.03.2026

Am sieb­ten Tage des Lenz­mo­nats im Jah­re 2026 ver­sam­mel­ten sich die Mit­glie­der der Bovelzumft zu ihrer all­jähr­li­chen Neu­jahrs­fei­er. Zahl­rei­che Bove­ler in fest­li­cher Gewan­dung fan­den sich in Koems Saal im male­ri­schen Harp­s­tedt ein.

Die Fei­er wur­de von der Bir­si­na Aett aus­ge­rich­tet, und sowohl die Büh­ne als auch der Saal waren lie­be­voll deko­riert. Nach einer kurz­wei­li­gen Anspra­che unse­res Voig­tes, Honig­bart Fun­ken­schlä­ger, began­nen die Fei­er­lich­kei­ten mit einem Räu­cher­ri­tu­al. Umrahmt von Nord­män­nern und Nord­frau­en, die Schil­de tru­gen, und beglei­tet von Trom­meln und Ras­seln, wur­de der gesam­te Saal von zwei Scha­ma­nin­nen mit Sal­bei abgeräuchert.

Nach die­sem ein­drucks­vol­len Ritu­al ging es zum gemüt­li­chen Teil des Abends über. Das berühm­te Bovel­buf­fet wur­de eröff­net, und es wur­de nach Her­zens­lust gespeist. Auch der ein oder ande­re Krug Met, Bier und Wein fand sei­nen Weg in die durs­ti­gen Kehlen.

Für musi­ka­li­sche Beglei­tung sorg­te Johann von Frei­le­ben, der zum Mit­sin­gen und Tan­zen ein­lud. Beson­ders beliebt war der Nagel­klotz, an dem mit der Klin­gen­sei­te einer Axt Nägel ein­ge­schla­gen wer­den muss­ten. Eine Her­aus­for­de­rung, die sich als schwie­ri­ger her­aus­stell­te, als so man­cher dach­te. Auch das eigens auf­ge­bau­te, mobi­le Foto­stu­dio war ein High­light des Abends, an dem sich die Gäs­te in ihrer präch­ti­gen Gewan­dung ablich­ten las­sen konn­ten, sei es ein­zeln, paar­wei­se oder in illus­tren Grüppchen.

Ein rund­um gelun­ge­ner Abend, der vol­ler Freu­de, Lachen und Har­mo­nie war.

Bogenschießen 14.02.2026

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag fand das ers­te Tref­fen der Bogen­schüt­zen in die­sem Jahr statt, und es war ein beson­de­res Ereig­nis. Zum ers­ten Mal über­haupt tra­fen sich die Schüt­zen in der Scheu­ne des Bovel­la­gers. Es war eine will­kom­me­ne Erleich­te­rung, in einem tro­cke­nen und wind­ge­schütz­ten Raum trai­nie­ren zu können.

Die Freu­de war spür­bar, als alle wie­der gemein­sam ihrem gelieb­ten Hob­by nach­ge­hen konn­ten. Es war ein lan­ger Win­ter ohne Bogen­schie­ßen, und des­halb war die Begeis­te­rung umso grö­ßer. Mit fri­schen Kräf­ten und guter Lau­ne ging es an die ers­ten Schüs­se, und alle genos­sen die Mög­lich­keit, wie­der in den Rhyth­mus zu kommen.

Die Scheu­ne bot nicht nur Schutz vor Wind und Wet­ter, son­dern auch eine ange­neh­me Atmo­sphä­re für die Schüt­zen, die sich über das gelun­ge­ne Come­back des Trai­nings im neu­en Jahr freu­ten. Die Vor­freu­de auf die nächs­ten Tref­fen ist jetzt schon groß.

Bericht eines Mitreisenden

(inoffizieller Bericht „10 Jahre Bovelzumft Jubi-Fahrt“, Klaus Werner Schwietkowski, IMA Bovelzumft)

Freitag, 27.09.2024 – Tag der Ankunft

Nach der lan­gen, kräf­te­rau­ben­den Rei­se quer durch Rei­che, Graf­schaf­ten und unbe­kann­ten Her­zog­tü­mern, lag sie end­lich vor mir: Die Burg War­berg. Ich wisch­te mir, mit dem Ende mei­ner Qua­li­täts­ge­wan­dung von Leo­nar­do, den Schweiß aus der ver­staub­ten Visa­ge und betrat, vol­ler Rest­ener­gie und über­schwäng­li­cher Glück­se­lig­keit, die stei­ner­ne Brü­cke zum Haupt­tor. Um nicht wei­ter auf­zu­fal­len, klemm­te ich mir eilig das Bovel­ban­ner an die Kla­mot­te und setz­te ein brei­tes Grin­sen auf. Nie­mand soll­te bemer­ken, dass ich die „Jubi-Fahrt“ haar­klein auf Papier fest­hal­ten wür­de. Also zog ich mir die Klei­dung glatt und trat durch das Burgtor.

Im Innen­hof begeg­ne­ten mir die ers­ten Bove­ler. Freund­lich wur­de ich gegrüßt, gedrückt, ja sogar so rich­tig herz­lich geknud­delt. Es war fast bis zur Rezep­ti­on kein Durch­kom­men. Und das waren ja noch lan­ge nicht alle. Eine gan­ze Bus­la­dung von der Drü­cker­ko­lon­ne soll­te ja noch kom­men! Ich bezog also has­tig mein Zim­mer, nicht ohne ein paar Extrafahr­ten mit dem Eta­gen­ver­schie­ber zu machen. Nach­dem ich den Klei­der­schrank geöff­net hat­te, um die fri­schen Schl­üb­bert­ze, sau­ber und kor­rekt, abzu­le­gen, muss­te ich lei­der fest­stel­len, dass in mei­nem Schrank eine Küche ver­baut war (KEIN SCHERZ!). Das war etwas, was die Dame an der Rezep­ti­on mir vor­ent­hal­ten hat­te … ganz sicher aber etwas, was ich IHR nicht vor­ent­hal­ten wür­de, am Tag der Abrei­se! Also leg­te ich mei­ne Schl­üb­ba in den Kühl­schrank, da ich weder den Müll­un­ter­schrank, noch die Herd­plat­te für den rich­ti­gen Ort hielt. Nach die­ser ver­stö­ren­den Erfah­rung, begab ich mich in das offi­zi­el­le „Außen­la­ger“, der Ort, wo das Bier nichts kos­tet, außer ein paar Ecken und Kan­ten der eige­nen Leber. Noch bevor ich zum Gru­ße aus­ho­len konn­te, wur­den mir schon wie­der Net­tig­kei­ten ent­ge­gen gewor­fen. Ich hat­te gera­de das Wort „unheim­lich“ in mein klei­nes Büch­lein gekra­kelt, da drück­te mir jemand eine Bank in die Hand: „Stell die mal da hin an den Tisch.“ „AHA!“, dach­te ich sofort. „Es geht also auch anders …“ Vor­sich­tig ent­fern­te ich mich aus der „Gefah­ren­zo­ne“, denn eins hat­te ich bereits auf den Arbeits­diens­ten gelernt: Unter all den freund­li­chen Men­schen treibt sich einer her­um, den man hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand „den Ein­tei­ler“ nennt … und damit wird nicht auf sei­ne Klei­dung ange­spielt … Wenn er sieht, dass du zu lan­ge die Luft ein­ziehst, kommt er dich holen und drückt dir Arbeit auf’s Auge. Er ist gna­den­los und tückisch. Denn auch er grinst freund­lich, wenn er sich nähert. Man lässt ihn ran­kom­men und … ZACK … hast du was zu tun. Um also nicht in Solo­ar­beit Zelt­bur­gen auf­zu­stel­len, fri­schen Roll­ra­sen auf der Lager­wie­se zu ver­le­gen, die Burg­zin­nen neu zu ver­put­zen oder den Berg­fried spon­tan neu zu beda­chen, eil­te ich wie­der zurück in die Burg und köpf­te das ers­te Bier. Denn auch das war eine der guten Leh­ren, die ich mir leicht mer­ken konn­te: Immer schön mit­ma­chen beim Trin­ken, dann fällt man nicht auf … außer natür­lich bei der Arbeit, da fällt man auf, denn Aus­nah­men bestä­ti­gen bekannt­lich die Regel.

Nach­dem ich mir also beson­ders viel Mühe gab, nicht wei­ter auf­zu­fal­len, wur­de es irgend­wann dunk­ler und gemüt­li­cher und man beschloss, die Burg zu erobern! Dank unge­schul­ten Per­so­nals und offen­ste­hen­dem Haupt­tor, war die Sache leich­ter, als gedacht. Gera­de so im letz­ten Moment pus­te­ten die Blech­blä­ser das Ban­ner mit aller Macht den Fah­nen­mast hin­auf. Es war eine äußerst knap­pe Sache, denn: Das Abend­essen stand an und man ver­sam­mel­te sich in der „Erwin From­me Aula“, der von jeman­dem fälsch­li­cher­wei­se als „Erwin Rom­mel Aula“ beti­telt wur­de. Es wur­de schnell fest­ge­stellt, dass wir weder hel­len Sand auf dem Boden vor­fan­den, noch Brau­nies in der Küche beka­men. Also kon­zen­trier­te man sich auf das Buf­fet. Aber alle gleich­zei­tig, was mir die Mög­lich­keit eröff­ne­te, am Ende der Schlan­ge die Rich­tung zu bestim­men: Ent­we­der stel­le ich mich drau­ßen vor der Tür an oder auf den Trep­pen nach unten. Letz­ten Endes wur­de mei­ne Aus­dau­er belohnt und ich konn­te mei­nen Tel­ler, mit Spätz­le ord­nungs­ge­mäß über­la­den, zurück an den Tisch brin­gen. Selbst­ver­ständ­lich nicht ohne ihn mit bei­den Hän­den abzu­stüt­zen, damit das Por­zel­lan nicht knick­te. Gerüch­ten zufol­ge soll es im spä­te­ren Ver­lauf des Abends noch Frit­ten und Gulasch gege­ben haben. Etwas, dass ich hier nur unter „Hören­sa­gen“ fest­hal­ten möch­te ^^. Auf jeden Fall lie­fer­ten die Spätz­le die Basis, um wei­ter „mit­zu­ma­chen“, so dass es mir mög­lich war, im Lager wei­ter unauf­fäl­lig, die Jubi-Fahrt zu ver­fol­gen. Im Rah­men des „Diens­tes nach Vor­schrift“ wur­de fröh­lich gezecht … bis zu dem Zeit­punkt, wo mir der kri­ti­sche Kar­di­nals­feh­ler wie­der­fuhr. „Schnäpp­schen?“ „Na sicher doch!“, waren die Wor­te, die eine Alko­hol­la­wi­ne aus­lös­ten, bei der selbst die hoch­de­ko­rier­ten Bal­ler­mann­wir­te, angst­er­füllt die Fäs­ser vom Hahn gezo­gen hät­ten. Mein Kör­per woll­te mich abhal­ten, doch mein Pflicht­be­wusst­sein war stär­ker … und so kam es, wie es kom­men muss­te: es war … ganz nett^^ … und wäre die Jubi-Fahrt nur einen Monat frü­her gewe­sen, hät­ten mei­ne blut­un­ter­lau­fe­nen Augen sogar noch den Son­nen­auf­gang erlebt … naja … irgend­was ist ja immer. Genau das teil­te mir mein Kör­per am nächs­ten Mor­gen mit, am

Die Bovelnachrichten

Das zau­ber­haf­te Burg­fräu­lein Isa­bel­la von Dra­chen­fels und der lie­bens­wer­te Temp­ler I. de Molay prä­sen­tie­ren die Bovel-Nach­rich­ten.
Brand­hei­ße News aus der Regi­on tref­fen auf Mit­tei­lun­gen aus fer­nen Län­dern. Berich­te aus Ver­kehr und Sport gehö­ren eben­so dazu wie Neu­ig­kei­ten von König Arthur, dem Papst und natür­lich dem Wet­ter.
Alles Wich­ti­ge wird hier mit Herz, Charme und einem Augen­zwin­kern berichtet.

Schaut rein und genießt es.

Schneefiguren-Wettstreit 11.01.2026

In alter Zeit nann­te man den Janu­ar auch Hart­mo­nat, Eis­mo­nat oder Win­ter­mo­nat. Und so trug es sich am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de zu, dass das Bovel­land von einer präch­ti­gen Schnee­de­cke über­zo­gen war.

Sogleich mach­ten sich die Mai­den und Recken der Bovelzumft – teils unter­stützt von ihren Kin­dern – auf, um im Wett­streit die wohl schöns­te Schnee­fi­gur zu erschaffen.

Da ent­stan­den eine eisi­ge Stadt­wa­che, ein furcht­ein­flö­ßen­der Dra­che, das Bovel­mons­ter „Frost­bob der Eis­kal­te“ und manch wei­te­res wun­der­sa­mes Gebilde.

Doch seht selbst, welch man­nig­fal­ti­ge Figu­ren dabei her­vor­ge­bracht wurden.

Rauhnachtwanderung mit Wildes Grünzeug am 04.01.2026

Wenn Odin mit sei­ner wil­den Jagd über das Land zieht und uns dar­an erin­nert, dass Über­gän­ge nicht lei­se sind und dass Wand­lung Raum braucht.

Wenn die drei Nor­nen die Schick­sals­fä­den aus Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft, spin­nen, weben und schneiden.

Wenn Frau Hol­le die Win­ter­mut­ter, die den Über­gang der dunk­len Jah­res­zeit regiert, uns prüft, was in uns reif gewor­den ist und was wir noch mit uns herumschleppen,

dann sind die Rauhnächte.

Die Nacht vom 05. auf den 06. Janu­ar wird auch „Hol­la­nacht“ genannt. Ein letz­tes Mal begehrt die Wil­de Jagd auf, bevor sich die Tore zur Anders­welt wie­der schließen.

Ein wun­der­schö­ner Abschluss der zwölf magi­schen Näch­te mit unse­rer Rauh­nacht­wan­de­rung in einer Schnee­land­schaft durch Moor, Wald und Wiese.

Vie­len Dank an die tol­len Men­schen die die­se Ver­an­stal­tung ermög­licht haben, die Nor­nen, Frau Hol­le und Odin von der @bovelzumft
und unse­re bezau­bern­de Fee @traumgewand
und an alle Hel­fer die im Hin­ter­grund die Fäden ver­wo­ben haben.

Text: Wil­des Grünzeug

Fotos: Wil­des Grün­zeug, Sebas­ti­an Ziegler

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