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Lagern am Lager in Wedehorn

Eines vor­ab: Ein rie­sen­gro­ßer Dank geht an unse­re Bau­meis­ter und die vie­len Hel­fer. Durch das Errich­ten von Wän­den, das Gra­ben von Kanä­len sowie die Instal­la­ti­on von Toi­let­te und Wasch­be­cken haben sie die­ses kom­for­ta­ble Lagern über­haupt erst mög­lich gemacht – Jubel!

Erst­ma­lig traf sich eine Schar Bove­ler, um über das lan­ge Wochen­en­de rund um den 1. Mai auf der Wie­se am Bovel­la­ger in Wede­horn zu lagern. Ins­ge­samt 13 Zel­te grup­pier­ten sich um einen zen­tra­len, mit einem Tarp über­dach­ten Platz. Hier wur­de gemein­sam geges­sen, getrun­ken und viel gelacht.

Es gab die Mög­lich­keit, sich im Schmie­den und Bogen­schie­ßen aus­zu­pro­bie­ren, und auch der Lede­rer war vor Ort, um sei­ne Kunst zu prä­sen­tie­ren. Aller­dings konn­te das Ange­bot nur ein­ge­schränkt genutzt wer­den, denn tra­di­tio­nell wird am 1. Mai der Kino­trai­ler für den kom­men­den Bovel­markt gedreht.

Der Dreh war erneut span­nend und auf­re­gend. Zahl­rei­che Bove­ler betei­lig­ten sich mit schau­spie­le­ri­schem Ein­satz oder als Sta­tis­ten. Zur Sto­ry wird natür­lich noch nichts ver­ra­ten. Nur so viel: Viel­leicht taucht ein flie­gen­der Fisch auf.

Bei der öffent­li­chen Pro­be der Musiküs­se stell­te die Scheu­ne zudem ihre erstaun­lich gute Akus­tik unter Beweis.

Das Wet­ter zeig­te sich von sei­ner bes­ten Sei­te und trug maß­geb­lich zur her­vor­ra­gen­den Stim­mung und einem rund­um gelun­ge­nen Lagern bei. Künf­tig wird man die Vor­stel­lung der Spar­ten und den Trai­ler­dreh ver­mut­lich von­ein­an­der tren­nen. Abge­se­hen davon lässt sich von einem per­fek­ten Wochen­en­de sprechen.

Schon jetzt steht fest: Es wird eine Wie­der­ho­lung geben. Außer­dem gibt es bereits Ideen für wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen auf dem Gelän­de in Wede­horn. Etwa den „Markt der Mög­lich­kei­ten“, gemein­sa­me Aben­de am Feu­er oder viel­leicht sogar einen Tag der offe­nen Tür.

Neujahrsfeier 07.03.2026

Am sieb­ten Tage des Lenz­mo­nats im Jah­re 2026 ver­sam­mel­ten sich die Mit­glie­der der Bovelzumft zu ihrer all­jähr­li­chen Neu­jahrs­fei­er. Zahl­rei­che Bove­ler in fest­li­cher Gewan­dung fan­den sich in Koems Saal im male­ri­schen Harp­s­tedt ein.

Die Fei­er wur­de von der Bir­si­na Aett aus­ge­rich­tet, und sowohl die Büh­ne als auch der Saal waren lie­be­voll deko­riert. Nach einer kurz­wei­li­gen Anspra­che unse­res Voig­tes, Honig­bart Fun­ken­schlä­ger, began­nen die Fei­er­lich­kei­ten mit einem Räu­cher­ri­tu­al. Umrahmt von Nord­män­nern und Nord­frau­en, die Schil­de tru­gen, und beglei­tet von Trom­meln und Ras­seln, wur­de der gesam­te Saal von zwei Scha­ma­nin­nen mit Sal­bei abgeräuchert.

Nach die­sem ein­drucks­vol­len Ritu­al ging es zum gemüt­li­chen Teil des Abends über. Das berühm­te Bovel­buf­fet wur­de eröff­net, und es wur­de nach Her­zens­lust gespeist. Auch der ein oder ande­re Krug Met, Bier und Wein fand sei­nen Weg in die durs­ti­gen Kehlen.

Für musi­ka­li­sche Beglei­tung sorg­te Johann von Frei­le­ben, der zum Mit­sin­gen und Tan­zen ein­lud. Beson­ders beliebt war der Nagel­klotz, an dem mit der Klin­gen­sei­te einer Axt Nägel ein­ge­schla­gen wer­den muss­ten. Eine Her­aus­for­de­rung, die sich als schwie­ri­ger her­aus­stell­te, als so man­cher dach­te. Auch das eigens auf­ge­bau­te, mobi­le Foto­stu­dio war ein High­light des Abends, an dem sich die Gäs­te in ihrer präch­ti­gen Gewan­dung ablich­ten las­sen konn­ten, sei es ein­zeln, paar­wei­se oder in illus­tren Grüppchen.

Ein rund­um gelun­ge­ner Abend, der vol­ler Freu­de, Lachen und Har­mo­nie war.

Bogenschießen 14.02.2026

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag fand das ers­te Tref­fen der Bogen­schüt­zen in die­sem Jahr statt, und es war ein beson­de­res Ereig­nis. Zum ers­ten Mal über­haupt tra­fen sich die Schüt­zen in der Scheu­ne des Bovel­la­gers. Es war eine will­kom­me­ne Erleich­te­rung, in einem tro­cke­nen und wind­ge­schütz­ten Raum trai­nie­ren zu können.

Die Freu­de war spür­bar, als alle wie­der gemein­sam ihrem gelieb­ten Hob­by nach­ge­hen konn­ten. Es war ein lan­ger Win­ter ohne Bogen­schie­ßen, und des­halb war die Begeis­te­rung umso grö­ßer. Mit fri­schen Kräf­ten und guter Lau­ne ging es an die ers­ten Schüs­se, und alle genos­sen die Mög­lich­keit, wie­der in den Rhyth­mus zu kommen.

Die Scheu­ne bot nicht nur Schutz vor Wind und Wet­ter, son­dern auch eine ange­neh­me Atmo­sphä­re für die Schüt­zen, die sich über das gelun­ge­ne Come­back des Trai­nings im neu­en Jahr freu­ten. Die Vor­freu­de auf die nächs­ten Tref­fen ist jetzt schon groß.

Bericht eines Mitreisenden

(inoffizieller Bericht „10 Jahre Bovelzumft Jubi-Fahrt“, Klaus Werner Schwietkowski, IMA Bovelzumft)

Freitag, 27.09.2024 – Tag der Ankunft

Nach der lan­gen, kräf­te­rau­ben­den Rei­se quer durch Rei­che, Graf­schaf­ten und unbe­kann­ten Her­zog­tü­mern, lag sie end­lich vor mir: Die Burg War­berg. Ich wisch­te mir, mit dem Ende mei­ner Qua­li­täts­ge­wan­dung von Leo­nar­do, den Schweiß aus der ver­staub­ten Visa­ge und betrat, vol­ler Rest­ener­gie und über­schwäng­li­cher Glück­se­lig­keit, die stei­ner­ne Brü­cke zum Haupt­tor. Um nicht wei­ter auf­zu­fal­len, klemm­te ich mir eilig das Bovel­ban­ner an die Kla­mot­te und setz­te ein brei­tes Grin­sen auf. Nie­mand soll­te bemer­ken, dass ich die „Jubi-Fahrt“ haar­klein auf Papier fest­hal­ten wür­de. Also zog ich mir die Klei­dung glatt und trat durch das Burgtor.

Im Innen­hof begeg­ne­ten mir die ers­ten Bove­ler. Freund­lich wur­de ich gegrüßt, gedrückt, ja sogar so rich­tig herz­lich geknud­delt. Es war fast bis zur Rezep­ti­on kein Durch­kom­men. Und das waren ja noch lan­ge nicht alle. Eine gan­ze Bus­la­dung von der Drü­cker­ko­lon­ne soll­te ja noch kom­men! Ich bezog also has­tig mein Zim­mer, nicht ohne ein paar Extrafahr­ten mit dem Eta­gen­ver­schie­ber zu machen. Nach­dem ich den Klei­der­schrank geöff­net hat­te, um die fri­schen Schl­üb­bert­ze, sau­ber und kor­rekt, abzu­le­gen, muss­te ich lei­der fest­stel­len, dass in mei­nem Schrank eine Küche ver­baut war (KEIN SCHERZ!). Das war etwas, was die Dame an der Rezep­ti­on mir vor­ent­hal­ten hat­te … ganz sicher aber etwas, was ich IHR nicht vor­ent­hal­ten wür­de, am Tag der Abrei­se! Also leg­te ich mei­ne Schl­üb­ba in den Kühl­schrank, da ich weder den Müll­un­ter­schrank, noch die Herd­plat­te für den rich­ti­gen Ort hielt. Nach die­ser ver­stö­ren­den Erfah­rung, begab ich mich in das offi­zi­el­le „Außen­la­ger“, der Ort, wo das Bier nichts kos­tet, außer ein paar Ecken und Kan­ten der eige­nen Leber. Noch bevor ich zum Gru­ße aus­ho­len konn­te, wur­den mir schon wie­der Net­tig­kei­ten ent­ge­gen gewor­fen. Ich hat­te gera­de das Wort „unheim­lich“ in mein klei­nes Büch­lein gekra­kelt, da drück­te mir jemand eine Bank in die Hand: „Stell die mal da hin an den Tisch.“ „AHA!“, dach­te ich sofort. „Es geht also auch anders …“ Vor­sich­tig ent­fern­te ich mich aus der „Gefah­ren­zo­ne“, denn eins hat­te ich bereits auf den Arbeits­diens­ten gelernt: Unter all den freund­li­chen Men­schen treibt sich einer her­um, den man hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand „den Ein­tei­ler“ nennt … und damit wird nicht auf sei­ne Klei­dung ange­spielt … Wenn er sieht, dass du zu lan­ge die Luft ein­ziehst, kommt er dich holen und drückt dir Arbeit auf’s Auge. Er ist gna­den­los und tückisch. Denn auch er grinst freund­lich, wenn er sich nähert. Man lässt ihn ran­kom­men und … ZACK … hast du was zu tun. Um also nicht in Solo­ar­beit Zelt­bur­gen auf­zu­stel­len, fri­schen Roll­ra­sen auf der Lager­wie­se zu ver­le­gen, die Burg­zin­nen neu zu ver­put­zen oder den Berg­fried spon­tan neu zu beda­chen, eil­te ich wie­der zurück in die Burg und köpf­te das ers­te Bier. Denn auch das war eine der guten Leh­ren, die ich mir leicht mer­ken konn­te: Immer schön mit­ma­chen beim Trin­ken, dann fällt man nicht auf … außer natür­lich bei der Arbeit, da fällt man auf, denn Aus­nah­men bestä­ti­gen bekannt­lich die Regel.

Nach­dem ich mir also beson­ders viel Mühe gab, nicht wei­ter auf­zu­fal­len, wur­de es irgend­wann dunk­ler und gemüt­li­cher und man beschloss, die Burg zu erobern! Dank unge­schul­ten Per­so­nals und offen­ste­hen­dem Haupt­tor, war die Sache leich­ter, als gedacht. Gera­de so im letz­ten Moment pus­te­ten die Blech­blä­ser das Ban­ner mit aller Macht den Fah­nen­mast hin­auf. Es war eine äußerst knap­pe Sache, denn: Das Abend­essen stand an und man ver­sam­mel­te sich in der „Erwin From­me Aula“, der von jeman­dem fälsch­li­cher­wei­se als „Erwin Rom­mel Aula“ beti­telt wur­de. Es wur­de schnell fest­ge­stellt, dass wir weder hel­len Sand auf dem Boden vor­fan­den, noch Brau­nies in der Küche beka­men. Also kon­zen­trier­te man sich auf das Buf­fet. Aber alle gleich­zei­tig, was mir die Mög­lich­keit eröff­ne­te, am Ende der Schlan­ge die Rich­tung zu bestim­men: Ent­we­der stel­le ich mich drau­ßen vor der Tür an oder auf den Trep­pen nach unten. Letz­ten Endes wur­de mei­ne Aus­dau­er belohnt und ich konn­te mei­nen Tel­ler, mit Spätz­le ord­nungs­ge­mäß über­la­den, zurück an den Tisch brin­gen. Selbst­ver­ständ­lich nicht ohne ihn mit bei­den Hän­den abzu­stüt­zen, damit das Por­zel­lan nicht knick­te. Gerüch­ten zufol­ge soll es im spä­te­ren Ver­lauf des Abends noch Frit­ten und Gulasch gege­ben haben. Etwas, dass ich hier nur unter „Hören­sa­gen“ fest­hal­ten möch­te ^^. Auf jeden Fall lie­fer­ten die Spätz­le die Basis, um wei­ter „mit­zu­ma­chen“, so dass es mir mög­lich war, im Lager wei­ter unauf­fäl­lig, die Jubi-Fahrt zu ver­fol­gen. Im Rah­men des „Diens­tes nach Vor­schrift“ wur­de fröh­lich gezecht … bis zu dem Zeit­punkt, wo mir der kri­ti­sche Kar­di­nals­feh­ler wie­der­fuhr. „Schnäpp­schen?“ „Na sicher doch!“, waren die Wor­te, die eine Alko­hol­la­wi­ne aus­lös­ten, bei der selbst die hoch­de­ko­rier­ten Bal­ler­mann­wir­te, angst­er­füllt die Fäs­ser vom Hahn gezo­gen hät­ten. Mein Kör­per woll­te mich abhal­ten, doch mein Pflicht­be­wusst­sein war stär­ker … und so kam es, wie es kom­men muss­te: es war … ganz nett^^ … und wäre die Jubi-Fahrt nur einen Monat frü­her gewe­sen, hät­ten mei­ne blut­un­ter­lau­fe­nen Augen sogar noch den Son­nen­auf­gang erlebt … naja … irgend­was ist ja immer. Genau das teil­te mir mein Kör­per am nächs­ten Mor­gen mit, am

Weihnachtsfeier der Tenzeler, der Poi-Gruppe und der Freikämpfer

Am 14. Tage des Dezem­bers, als küh­le Win­de durch das Bovel­land stri­chen und sich das Jahr sei­nem Ende zuneig­te, ver­sam­mel­ten sich die Bovel­ten­ze­l­er, die Poi-Grup­pe und die Frei­kämp­fer zu ihrer gemein­sa­men Weihnachtsfeier.

Ein freu­di­ges, fröh­li­ches und fried­vol­les Mit­ein­an­der erfüll­te die Turn­hal­le zu Bramstedt. Nach­dem das berühm­te Bovel­buf­fett auf­ge­baut war, ver­gnüg­ten sich alle zunächst beim Tanz einer „Unga­re­s­ca“ und stimm­ten sich so beschwingt auf den Abend ein.

In besinn­li­cher Run­de lausch­ten die Anwe­sen­den der Geschich­te des Advents­kran­zes. Beim anschlie­ßen­den Quiz mit his­to­ri­schen und mit­tel­al­ter­li­chen Fra­gen konn­ten vie­le mit beacht­li­chem Wis­sen glän­zen. Dass der rot-wei­ße Weih­nachts­mann eine Erfin­dung eines Her­stel­lers brau­ner Zucker­li­mo­na­de ist, über­rasch­te dabei niemanden.

Es wur­de geges­sen, getrun­ken und herz­lich gelacht, und die gemein­sa­me Zeit ver­ging wie im Flu­ge. Bevor schließ­lich die Heim­rei­se ange­tre­ten wur­de, tanz­te man noch einen „Tour­di­on“ sowie die belieb­te „Blue Flag“. Auch ers­te Ver­su­che, die Poi zum Schwin­gen zu brin­gen, durf­ten nicht feh­len – was sich für man­che als schwie­ri­ger erwies als erwartet.

Die Bovel­ten­ze­l­er, die Poi-Künst­ler und die Frei­kämp­fer wün­schen allen fröh­li­che Weihnachten.

Text und Bil­der: Jörn Kastens

Markt der Möglichkeiten (nur für Vereinsmitglieder)

Ihr woll­tet schon immer wis­sen wie die Frei­kämp­fer eigent­lich kämp­fen? Wie die Ten­ze­l­er sich die vie­len Tanz­schrit­te mer­ken kön­nen? Und was zum Gei­er ein Poi ist? Dann kommt am Sonn­tag, den 23. März um 14 Uhr in die Sport­hal­le Bramstedt! Dort könnt ihr alle drei Spar­ten an einem Nach­mit­tag bei guter Lau­ne und Kaf­fee und Kek­sen ausprobieren.

Datum: Sonn­tag, 23. März 2025 

Uhr­zeit: 14 Uhr

Ort: Sport­hal­le Bramstedt, Am Sport­platz 4, 27211 Bassum-Bramstedt

Konfirmanden Workshop „Leben im Mittelalter“

Am 15.10.2022 fand auf der Gemein­de­wie­se in Bruch­hau­sen-Vil­sen eine beson­de­re Akti­on statt.

Für meh­re­re Stun­den tauch­ten 14 Kon­fir­man­dIn­nen aus Bruch­hau­sen-Vil­sen und ange­glie­der­ten Gemein­den ins Leben im Mit­tel­al­ter ein. Mög­lich mach­ten dies fünf Gesand­te der Bovelzumft und eine Jung­bo­ve­le­rin im Konfirmandenalter.

Im Fokus stand der prak­ti­sche All­tag, Lebens­um­stän­de bei Arm und Reich und vor allem Lebens­mit­tel und Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten im Mittelalter.

Wie­viel Mühe die Nah­rungs­be­schaf­fung und Zube­rei­tung einer Mahl­zeit damals kos­te­te, konn­ten die Jugend­li­chen durch eige­nes Erle­ben erfah­ren. Gemein­sam mit den Bove­lern errich­te­ten sie eine Feu­er­stel­le mit Koch­ge­le­gen­heit. Dann wur­de drau­ßen gekocht, d.h. Gemü­se schnei­den, Hefe­teig kne­ten und Abschme­cken mit zeit­ge­mä­ßen Gewürzen.

Wei­te­re Grup­pen­ak­tio­nen gab es im Rota­ti­ons­prin­zip, wie Körb­chen aus Ped­dig­rohr flech­ten und sich im Lei­ter­golf mes­sen. Ins­be­son­de­re begeis­ter­te das Bogen­schie­ßen die Jugendlichen.

Mit selbst­ge­mach­tem Hir­se­brei und Kreis­tanz klang der Nach­mit­tag aus.

Bovelmarkt 2022 – der Zusammenschnitt

Nun ist er schon wie­der Geschich­te: DER Mit­tel­al­ter­markt. Der Bovel­markt 2022. Wir haben so lan­ge dar­auf hin­ge­ar­bei­tet, sind zwei Mal hin­ge­fal­len, wie­der auf­ge­stan­den, haben uns abge­putzt und wei­ter gemacht. 

Die Lor­bee­ren durf­ten wir alle ern­ten: ein unglau­b­li­scher, ein fan­tas­ti­scher und ful­mi­nan­ter Markt fand vom 29.07 bis 31.07 zum Fuße der Freu­den­burg in Bas­sum statt. VERSENGOLD hat ihn gemein­sam mit RELIQUIAE eröff­net. Die Markt­ta­ge am Sams­tag und Sonn­tag waren dann gepickt von zahl­rei­chen High­lights: Musik von Obscu­ra­tis, Rit­ter­sporn und den Bovel­mu­siküs­sen. Gauk­ler Cyra­no brach­te das Volk zum lachen und jubeln. Die Schwert­kämp­fer aus den Lagern der Bovel­d­ach­se, dem Har­zer Heer­la­ger, der Schau­kampf­grup­pe Utholm und dem Deut­schen Schwert­or­den brach­ten uns alle zum Stau­nen. Das hei­ße Bovel­feu­er erhell­te die Nacht des Sams­tags in einer 30-minü­ti­gen Show und das Volk jubelierte. 

Es gab so vie­le Din­ge zu sehen, zu ver­ste­hen und zu bestau­nen, für Groß und Klein. Allein die Zwer­gen­wie­se hat ihre Flä­che erheb­lich erwei­tert und das Ange­bot um zahl­rei­che Spie­le ver­grö­ßert: Kin­der-Rit­ter­tur­nie­re, Schatz­su­chen, Schnit­zel­jag­ten, Bas­te­l­an­ge­bo­te, Was­ser­bah­nen u.v.m.

Das Heer­la­ger erober­te die Flä­che vor der Freu­den­burg und brei­te­te sich der­art weit aus, dass den Burg­her­ren Angst und Ban­ge wur­de. Nicht zuletzt, weil Bela­ge­rungs­waf­fen, wie Tri­bok und Kano­ne Hand in Hand gin­gen, und das edle Gemäu­er bedrohten.

Wir freu­en uns alle auf das Jahr 2023. Bleibt gespannt und bleibt uns treu. Wir hal­ten euch schon bald auf dem Lau­fen­den, womit ihr rech­nen dürfte.

In die­sem Sin­ne, Jubel an alle Gäs­te und Beschicker!

De Bovelzumft.

Osnabrücker Ringwall

De Bovelzumft und die Bovel­d­ach­se sind vom 18.08 – 21.08 am Ring­wall Osna­brück ver­tre­ten und wer­den Schwert­schau­kampf mit unse­rem Schwert­meis­ter dar­bie­ten. Das Pro­gramm umfängt einen Schnup­per­kurs für Akteu­re und Gäs­te. Am Sams­tag wer­den unse­re Feen von der Haar­flech­terey dabei sein.
Tages­gäs­te sind immer willkommen.

Don’t Rush /​Pass the Brush … ehrm Bovel-Emblem

Heu­te wäre es soweit gewe­sen und Ver­sen­gold hät­te den ein­zig­ar­ti­gen, den gran­dio­sen, den sagen­um­wo­be­nen 5. Bovel­markt zu Bas­sum eröff­net. Hät­te…, Könn­te…, Sollte… 

Na ja, oder auch nicht – denn immer noch kur­siert die­ses klei­ne gars­ti­ge Virus­biest her­um und zwingt uns dazu, unse­re Leben und unse­re Gepflo­gen­hei­ten etwas anzupassen.

Aus eben die­sem Grund gibt es als Ersatz (wenn gleich nur ein dürf­ti­ger) für den ver­scho­be­nen Markt ein klei­nes Video, von eini­gen Mit­glie­dern der Bovelzumft. Es soll uns dar­an erin­nern, wie schön so ein Hob­by sein kann und wie wich­tig es ist, auch an schwe­ren Zei­ten an schö­nen Din­gen festzuhalten.

Der #hash­tag, der sich seit eini­ger Zeit auf You­tube, Tick­Tok, Insta­gram und den ande­ren sozia­len Medi­en ver­brei­tet, lau­tet #pass­t­he­brush­chall­enge. Da las­sen wir uns doch nicht Lum­pen und schlie­ßen uns an. Natür­lich boveln wir den Hash­tag und des­we­gen heißt es bei uns „Pass the Bovel-Emblem“

Wir wün­schen ganz viel Spaß und freu­en uns, euch alle hof­fent­lich bald wiederzusehen.

Gehabt euch wohl!

ABSAGE: Versengold-Konzert

Lie­be Leser,

auf­grund der aktu­el­len Lage in Deutsch­land und der damit ver­bun­de­nen Gesetz­ge­bung sind Ver­an­stal­tun­gen von mehr als 1.000 Teil­neh­mern bis zum 31. August 2020 verboten. 

Davon betrof­fen ist auch das Ver­sen­gold-Kon­zert, das als Ope­ner für den Bovel­markt 2020 vor­ge­se­hen war. Wir und die Band hat­ten uns rie­sig auf den Abend gefreut und woll­ten mit euch den Auf­takt für den Jubi­lä­ums­markt gebüh­rend fei­ern. Kurz gesagt: So eine Scheiße!

Hun­der­te Kon­zert­be­su­cher hat­ten sich bereits Ein­tritts­ti­ckets gesi­chert und die Pla­nung war schon sehr weit fort­ge­schrit­ten. Nun wird es lei­der nichts.

Ob die Maß­nah­men der Bun­des­re­gie­rung gerecht­fer­tigt sind oder nicht steht hier nicht zur Debat­te und ver­mag von uns auch nicht bewer­tet zu wer­den. Wich­tig ist, dass wir die Ent­schei­dun­gen zu respek­tie­ren haben und die­se selbst­ver­ständ­lich auch mit tra­gen. Denn noch wich­ti­ger ist, dass ihr alle, dass wir alle gesund blei­ben und die­sem Arsch­loch-Virus den Stin­ke­fin­ger zeigen.

Was machst du mit deiner Karte?

Das wirst du dich jetzt viel­leicht fra­gen. Es gibt hier momen­tan zwei Ant­wor­ten. Fan­gen wir mit der ein­fachs­ten an:

  1. Du kannst dei­ne Kar­te wie­der in Geld umtau­schen. Dies tust du beim Ver­an­stal­ter, dem Bas­sum-Open-Air (link). Das geht ein­fach und unkom­pli­ziert. Du hast hier auch kei­ne Eile, son­dern kannst dies jeder zeit tun.
  2. Du behältst dei­ne Kar­te und mar­kierst dir den 23.07.2021. Denn wenn alles klappt, und danach sieht es momen­tan aus, wird das Kon­zert ein­fach nur um ein Jahr auf­ge­scho­ben. Die Kar­ten behal­ten dabei ihre Gül­tig­keit. Wir hal­ten euch natür­lich auf dem Lau­fen­den – ver­mut­lich ziem­lich kurz­fris­tig, denn auch wir wol­len wis­sen, wie es weitergeht.

Der Bovel­markt ist von die­ser Absa­ge noch nicht betrof­fen. Wir wer­den eine Ent­schei­dung für den Bovel-Sams­tag und Bovel-Sonn­tag Anfang/​Mitte Juni tref­fen und dann hier verkünden.

In die­sem Sin­ne, alles gute und bes­te Gesundheit!

Denk nach! Bleib daheim!

Lie­be Freunde,lange haben wir uns zum The­ma Coro­na nicht geäu­ßert. Zwar haben wir Pest­dok­to­ren und Zau­be­rer, aber wir glau­ben, dass in die­sen Zei­ten viel mehr denen Gehör geschenkt wer­den soll und muss, deren Fähig­kei­ten von Nöten und deren Kennt­nis­se zwei­fels­oh­ne die bes­ten sind.Jeder von uns steht in der Ver­ant­wor­tung für jeden ande­ren von uns. In die­ser schwe­ren Zeit, die mit­nich­ten spur­los an uns vor­bei­ge­hen wird, ist Soli­da­ri­tät und Zusam­men­halt das A & O. Wäh­rend eine Armee von Hel­fern (Poli­zis­ten, Ärz­te, Schwes­tern, Pfle­ge­per­so­nal, Post­bo­ten, Super­markt­per­so­nal, Apo­the­ker, Spe­di­teu­re, Per­so­nal in der Abfall­wirt­schaft, Strom & Gas u.v.a) an der Front kämpft und alles dafür tuen, dass wir die­sen Krieg gewin­nen, ist es wich­tig, dass all die­je­ni­gen unter uns, die die­se Pro­fes­sio­nen nicht inne hat, das tut was am wich­tigs­ten für unse­re Gesell­schaft ist: Zuhau­se blei­ben.
Leu­te, nie­mals war es ein­fa­cher für uns, einen Kampf zu unse­ren Guns­ten zu ent­schei­den: Wir müs­sen nicht mehr tun, als in unse­ren Häu­sern und Woh­nun­gen zu bleiben. 

Seid ein­fach faul und genießt euer Leben zu hau­se und helft somit, dass die­jen­gi­gen, die aktiv für uns alle kämp­fen, es nicht noch schwie­ri­ger haben. Des­we­gen sagt die Bovelzumft: „Denk nach! Hilf ande­ren! Bleib daheim!
„Bleibt alle gesund und auf bald. 💪 

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