De Bovelmusiküsse

De Bovel­mu­siküs­se

Nun also heis­set es Büh­ne frei für die Musiküs­se, die sich dem mit­tel­al­ter­lich und auch spä­te­rem Lied­gut ver­schrie­ben hät­ten, so dass es ihnen eine Lust sey, auf aller­ley Klang­werk her­um­zu­du­deln, zu flö­ten, zu klim­pern, zu trum­meln und auch in der San­ges­kunst sich zu beweisen.

Wo immer auch ein pas­send´ Gele­gen­heyt sich dar­bö­te, sey es auf dem Bovel­markt an der Freu­den­burg zu Bas­sum, dem Herbst­markt zu Sie­ke, oder auch dem ehr­wür­di­gen Advents­markt an der Stiftskirch´zu Bas­sum oder in wei­te­ren Got­tes­häu­sern in der Graf­schaft, sey­en die Musiküs­se nicht fern.

Doch nicht nur From­mes und Erbau­li­ches lies­se sich von uns ver­neh­men, auch zum Trun­ke und Tan­ze spiel­ten wir nur all­zu gern auf, so dass die Bovel­ten­ze­l­er und auch das gemei­ne Volk aufs Köst­lichs­te belus­ti­get sey.