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Jubiläumsfahrt zum 5‑jährigen Bestehen

Man mag es kaum glau­ben, doch es ist bereits ein hal­bes Jahr­zehnt ver­stri­chen, seit 15 Men­schen eine ver­rück­te Idee umsetz­ten und den Ver­ein „De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.“ ins Leben rie­fen. Seit dem ist viel pas­siert: Der Bovel­markt wur­de eta­bliert und ruft inzwi­schen jähr­lich tau­sen­de von Besu­chern auf den Plan und Band mit Rang und Namen in der Sze­ne, wie Schand­maul, Dui­vels­pack, Wald­kauz u.v.m. Außer­dem wer­den Weih­nachts­märk­te beschickt, Bovel­mu­sik gemacht, Kreis­tän­ze gelernt, Schwert­kämp­fe abge­hal­ten, Jar­le gewählt und vie­les mehr. Das alles funk­tio­niert nur, weil unser groß­ar­ti­ge Ver­ein sich inzwi­schen ver­zehn­facht hat – rich­tig gele­sen! In 5 Jah­ren ist die Mit­glie­der­an­zahl von 15 auf 150 ange­wach­sen. Um dies gebür­tig zu fei­ern, haben wir uns erlaubt, eine klei­ne Jubi­lä­ums­fahrt abzuhalten.

De Bovelzumft vor dem Klau­sen­hof in Born­ha­gen – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

So führ­te uns der Weg nach Born­ha­gen. Am 06. Sep­tem­ber fuhr eine mäch­ti­ge Kut­sche in Bas­sum vor, dere uns Platz für über 60 Per­so­nen bot. Ein mäch­ti­ges Gespann aus Hun­der­ten Pfer­den zog die Bei­woh­nen­den vie­le Kilo­me­ter in den Süden, vor­bei am Harz bis zur Lan­des­gren­ze zwi­schen Thü­rin­gen und Hes­sen. Im besag­ten beschau­li­chen Ört­chen, kehr­ten wir im Klau­sen­hof ein. Dort teil­ten wir uns in die Schlaf­la­ger auf, um für den nächs­ten Tag gewapp­net zu sein!

Der Römer ist bereit Burg Han­stein zu neh­men – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Am mor­gen des 7. Sep­tem­ber grif­fen wir zu den Waf­fen und stürm­ten unter tosen­den Schrei­en die Burg Han­stein. Nach kur­zer Zeit des Umse­hens stell­ten wir als­bald fest, dass es sich ledig­lich um ein rui­nö­ses, wenn gleich ehe­mals pom­pö­ses Bau­werk han­del­te. Außer­dem baten uns die hie­si­gen Rit­ter, das Gemäu­er wie­der frei­zu­ge­ben. Wir lie­ßen uns über­re­den, pack­ten unse­re sie­ben Sachen und reis­ten zurück zum Klau­sen­hof, denn hier gab es immer­hin, Wein, Schwein und Gesang – genau das rich­ti­ge für uns. Aus­ge­las­sen fei­er­ten wir uns selbst. Als wir damit fer­tig waren, fei­er­ten wir uns noch­mal. Und noch­mal. Und noch­mal. Und noch­mal. Es war ein Fest, sag ich euch! Zurück nach Bas­sum fuhr uns die Kut­sche mit den Hun­der­ten Pfer­den wie­der am 8. Sep­tem­ber, natür­lich nicht, ohne zuvor erneut Schwein, Huhn und Salat zu essen und Bier zu trin­ken. Man­che tran­ken auch Was­ser, aber das ist nicht so wich­tig. Am Abend erreich­ten wir ohne Bles­su­ren und den­noch völ­lig erschöpft unse­re Hei­mat­stadt und waren vol­ler unver­gess­li­cher Erin­ne­run­gen. JUBEL!