Rauhnachtwanderung mit Wildes Grünzeug am 04.01.2026

Wenn Odin mit seiner wilden Jagd über das Land zieht und uns daran erinnert, dass Übergänge nicht leise sind und dass Wandlung Raum braucht.

Wenn die drei Nornen die Schicksalsfäden aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, spinnen, weben und schneiden.

Wenn Frau Holle die Wintermutter, die den Übergang der dunklen Jahreszeit regiert, uns prüft, was in uns reif geworden ist und was wir noch mit uns herumschleppen,

dann sind die Rauhnächte.

Die Nacht vom 05. auf den 06. Januar wird auch ,,Hollanacht“ genannt. Ein letztes Mal begehrt die Wilde Jagd auf, bevor sich die Tore zur Anderswelt wieder schließen.

Ein wunderschöner Abschluss der zwölf magischen Nächte mit unserer Rauhnachtwanderung in einer Schneelandschaft durch Moor, Wald und Wiese.

Vielen Dank an die tollen Menschen die diese Veranstaltung ermöglicht haben, die Nornen, Frau Holle und Odin von der @bovelzumft
und unsere bezaubernde Fee @traumgewand
und an alle Helfer die im Hintergrund die Fäden verwoben haben.

Text: Wildes Grünzeug

Fotos: Wildes Grünzeug, Sebastian Ziegler