In alter Zeit nannte man den Januar auch Hartmonat, Eismonat oder Wintermonat. Und so trug es sich am vergangenen Wochenende zu, dass das Bovelland von einer prächtigen Schneedecke überzogen war.
Sogleich machten sich die Maiden und Recken der Bovelzumft – teils unterstützt von ihren Kindern – auf, um im Wettstreit die wohl schönste Schneefigur zu erschaffen.
Da entstanden eine eisige Stadtwache, ein furchteinflößender Drache, das Bovelmonster „Frostbob der Eiskalte“ und manch weiteres wundersames Gebilde.
Doch seht selbst, welch mannigfaltige Figuren dabei hervorgebracht wurden.
Der neue Knappe der BovelfreikämpferDie Majestät des NordensBovelschneemann mit SchneevogelFrostbob der EiskalteDer namenlose SchneedracheDer namenlose SchneedracheDie StadtwacheEin namenloses SchneegesichtEin zweites namenloses SchneegesichtDie Burg der Bovelzumft
Wenn Odin mit seiner wilden Jagd über das Land zieht und uns daran erinnert, dass Übergänge nicht leise sind und dass Wandlung Raum braucht.
Wenn die drei Nornen die Schicksalsfäden aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, spinnen, weben und schneiden.
Wenn Frau Holle die Wintermutter, die den Übergang der dunklen Jahreszeit regiert, uns prüft, was in uns reif geworden ist und was wir noch mit uns herumschleppen,
dann sind die Rauhnächte.
Die Nacht vom 05. auf den 06. Januar wird auch ,,Hollanacht“ genannt. Ein letztes Mal begehrt die Wilde Jagd auf, bevor sich die Tore zur Anderswelt wieder schließen.
Ein wunderschöner Abschluss der zwölf magischen Nächte mit unserer Rauhnachtwanderung in einer Schneelandschaft durch Moor, Wald und Wiese.
Vielen Dank an die tollen Menschen die diese Veranstaltung ermöglicht haben, die Nornen, Frau Holle und Odin von der @bovelzumft und unsere bezaubernde Fee @traumgewand und an alle Helfer die im Hintergrund die Fäden verwoben haben.
Am 14. Tage des Dezembers, als kühle Winde durch das Bovelland strichen und sich das Jahr seinem Ende zuneigte, versammelten sich die Boveltenzeler, die Poi-Gruppe und die Freikämpfer zu ihrer gemeinsamen Weihnachtsfeier.
Ein freudiges, fröhliches und friedvolles Miteinander erfüllte die Turnhalle zu Bramstedt. Nachdem das berühmte Bovelbuffett aufgebaut war, vergnügten sich alle zunächst beim Tanz einer „Ungaresca“ und stimmten sich so beschwingt auf den Abend ein.
In besinnlicher Runde lauschten die Anwesenden der Geschichte des Adventskranzes. Beim anschließenden Quiz mit historischen und mittelalterlichen Fragen konnten viele mit beachtlichem Wissen glänzen. Dass der rot-weiße Weihnachtsmann eine Erfindung eines Herstellers brauner Zuckerlimonade ist, überraschte dabei niemanden.
Es wurde gegessen, getrunken und herzlich gelacht, und die gemeinsame Zeit verging wie im Fluge. Bevor schließlich die Heimreise angetreten wurde, tanzte man noch einen „Tourdion“ sowie die beliebte „Blue Flag“. Auch erste Versuche, die Poi zum Schwingen zu bringen, durften nicht fehlen – was sich für manche als schwieriger erwies als erwartet.
Die Boveltenzeler, die Poi-Künstler und die Freikämpfer wünschen allen fröhliche Weihnachten.
Seit vielen Jahren ist die Bovelzumft fester Bestandteil des Bassumer Adventsmarktes, der am ersten Adventswochenende unter dem Motto „mittendrin & herzerwärmend“ stattfindet.
Am 29.11. & 30.11.2025 war es wieder soweit: Der Stiftshügel erstrahlte in weihnachtlichem Glanz. An unserer Taverne „Zum Flinken Ferd“ gab es heißen Kakao und andere köstliche Heißgetränke. Unser Faxe Funkenflug verwöhnte die Besucher mit wärmender Linsensuppe aus seiner Suppenküche.
Unsere Tenzeler präsentierten historische Tänze: Die „Ungaresca“ aus dem Hochmittelalter, die „Blue flag“ aus dem 19. Jahrhundert und der „Winter Solstice“ gehören zu ihrem Repertoire. Die zum letzten Tanz eingeladenen Besucher hatten viel Spaß und machten eine sehr gute Figur.
Ein besonders herzerwärmendes Erlebnis war der Auftritt unserer Bovelmusiküsse in der Stiftskirche. Auf selten gehörten Instrumenten wie alten deutschen Dudelsäcken, einer liebevoll restaurierten Tenorfidel, Mandoline und Gemsflöten wurden alte Lieder gespielt. Die Atmosphäre und die Akustik der alten Mauern fesselten die Zuhörer sofort.
Im Lager der Bovelzumft sorgten Feuerschalen für wohlige Wärme. Hier versammelten sich viele Menschen, um Glühwein zu trinken, Bratwurst zu essen und die gemeinsame Zeit zu genießen.
Große Begeisterung und spektakuläre, feurige Momente gab es am Samstagabend bei der Feuershow unseres Bovelfeuers. Klirrende Feuerschwerter, fantastische Feuerspucker und graziöse Fächertänze verwandelten die Dunkelheit in ein glühendes Funken- und Flammenmeer.
Ein weiteres Highlight war die Verlosung von Tickets für das Konzert mit DARTAGNAN und Reliquiæ vom Bassum OpenAir sowie für den Bovelmarkt im Sommer 2026.
Danke für die schöne Zeit. Danke an die Stadt Bassum für das gelungene und unvergessliche Wochenende. Danke an die zahlreichen Besucher. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Wir wünschen allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.
Unsere Leidenschaft brennt jedes Mal so hell wie beim ersten Auftritt. Am Stiftshügel zu stehen, umgeben von eurem Jubel, euren leuchtenden Augen und diesem ganz besonderen Bassumer Zauber – das ist für uns weit mehr als nur eine Show. Es ist ein Ritual. Ein Wiedersehen. Ein gemeinsames Aufflammen.
Wir haben wieder für euch gebrannt. Doch ohne euch würde keine Flamme tanzen, kein Funke fliegen und kein Feuer seine Geschichte erzählen.
Danke, Bassum – für eure Wärme, eure Energie und dafür, dass ihr jedes Jahr ein Stück Glut in unseren Herzen hinterlasst.
Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder. Bis dahin: Lasst es in euch weiterlodern.
In wechselnder Besetzung haben am vergangenen Wochenende bis zu acht Personen bei Gisa Amboss und Esse belagert und Spaß dabei gehabt. Am Sonntag hat dabei sogar noch das Wetter mitgespielt. Was will man mehr? Auch für das leibliche Wohl war mit einer reichlichen Portion Chili sowie reichlich Bratwurst gesorgt.
Und produktiv waren die angehenden Aushilfsschmiede auch, wie die angehängten Bilder beweisen.
Es war einmal im @knusperhaus_syke … Vor einiger Zeit fand im beschaulichen Städtchen Syke der alljährliche Herbstmarkt statt. Doch halt – an einer Wegkreuzung vernahm man plötzlich gar wunderschöne mittelalterliche Klänge, die aus einem gemütlichen, leicht rustikalen und äußerst charmanten Etablissement erklangen.
Die Bovelmusiküsse spielten dort eine öffentliche Probe und luden – gemeinsam mit dem Knusperhaus und einem köstlichen Heißgetränk – zum Verweilen ein.
So lässt sich ein gemütlicher Sonntagnachmittag wahrlich genießen.
Nur noch wenige Tage, bis der Bovelmarkt endlich wieder seine Pforten öffnet. Der Bovelvoigt hat euch ein unvergessliches Programm zusammengestellt, voller atemberaubender Künstler.
Der Bovelvoigt hat mal wieder keine Mühen gescheut, euch eine fulminante Einladung zum Bovelmarkt 2025 zu schicken. Genießt den Trailer auf YouTube oder, wer es etwas größer mag, auch im Kino in Syke!