Besuch einer Zwergenburg im Norden des Landkreises Diepholz


Hagen Bovel und Hedda reisten am 16.02.2017 durch die Zeit, um kleine Knappen und Burgfräuleins in einer Zwergenburg zu besuchen.

Die kleinen Recken und Maiden hatten eine menge Fragen wie denn das Leben im Mittelalter war. Wie schwer ein Kettenhemd ist oder was man so gegessen hat und wie viel Kühe man brauchte um ein Schwert oder eine Ritterrüstung zu bekommen. Auch zeigten die Knappen wie gut sie schon mit ihren selbstgebauten Schwertern kämpfen konnten und die Burgfräuleins präsentieren ihre tollen Kleider.

Am Ende freuten  sich die Kindeleyn sehr über einen kleinen Schwertschaukampf von Hagen und Hedda.

 

Gehabt Euch Wohl

Eure Hedda und Euer Hagen

 

Neujahresfeier 2017

Die Zümfter der Bovelzumft haben das alte Jahr verabschiedet und das neue Jahr mit einem fulminanten Fest willkommen geheißen. Zwischen Fress- und Saufgelage bejubelte und befeierte man den Jahreswechsel. Für Pöbeley, Waschweibgelaber und Geschwätz traf man sich im Gasthaus Stöver in Groß Henstedt, das eine ganz hervorragende Tafel aufgetischt hatten.

Zwar kam es zu keiner Waschechten Tavernenrauferey mit zerbarstenen Tischen und zebrochenen Fenstern, weil die Weiber ihre Recken unter Kontrolle behielten, doch bisweilen berichtet man davon, dass wild getanzt und gesungen wurde.

Alles in allem ein sehr gelungenes Fest. Die Bovelzumft freut sich auf das hereinbrechende Jahr 2017, auf den anstehenden Bovelmarkt und alle anderen gemeinsamen Aktionen, die dieses Jahr mit sich bringt.

 

Weitere Bilder finden sich in der Galerie zum Fest.

 

Gehabt euch wohl und auf bald!

Das neue Jahr beginnt im Tanz

Ein fröhliches, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr wünscht die Bovelzumft in die ganze Welt hinaus. Und damit das Jahr auch etwas leichter und schöner beginnt, starten wir mit einem kleinen Tanzmarathon.

Seit einiger Zeit formieren sich zahlreiche Mitglieder aus dem Verein sowie auch andere Interessenten zu einer Tanzgruppe, die sich in noch unterschiedlichen Abständen treffen, um mittelalterliche Tänze und Markttänze zu üben und einzustudieren. Unter der erquickenden Aufsicht der wissenden und tanzenden Ulrike versuchen sich die Tänzer in verschiedenen Reigen, Konstellationen und Schritten zur Musik zu bewegen.

Natürlich gelingt das nicht immer auf Anhieb und es ward bereits der ein oder andere Tänzer gesehen, wie er einem Weibe auf dem Füße trat und auch umgekehrt, doch tut dies dem Spaß und der guten Laune keinen Abriss.

Die nächsten Termine für das mittelalterliche Tanzen sind auch schon festgelegt. So treffen sich die Tanzwütigen am:

  • Donnerstag, den 05. Januar 2017 ab 20 Uhr im Jugendhaus zu Bassum sowie
  • Samstag, den 07. Januar ab 13 Uhr in der Turnhalle Ristedt (Alte Schulstraße, Syke)

 

Die Kurse sind für jeder man frei besuchbar und bedürfen keiner Mitgliedschaft im Verein. Auch sind die Kurse vollkommen kostenlos. Allerdings würde sich die Bovelzumft über eine kleine Spende von Teilnehmenden freuen.

In diesem Sinne, gehabt euch wohl!

…es weihnachtet sehr

Die gesamte Bovelzumft wünscht allen Lesern und auch allen Nicht-Lesern ein wundervolles Weihnachtsfest und einen gesunden und erfolgreichen Rutsch ins Neue Jahr.

 

Damit verabschieden wir dieses für den Verein ganz wunderbare Jahr 2016 und freuen und auf das neue Jahr 2017 mit all seinen Facetten, Herausforderungen und Abenteuer.

Mit einem lauten JUBEL werden wir das alte Jahr gebürtige verabschieden.

 

Gez. De Bovelzumft

„Bald nun ist Weihnachtszeit“

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Hagen und der Kreuzritter bei eisiger Jahreszeit – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

…fröhliche Zeit.

Und mit ihr einher geht auch die gemütliche Zeit der Weihnachtsmärkte, des Beisammenseins und der heißen Glühweine und Honigweine. Wie romantisch es sein kann, in Dicke Mäntel gehüllt am Feuer zu sitzen, bei einem heißen Gesöff und der ein oder anderen Pöbeley, wissen die Zümfter schon seit Jahren. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass wir mit der Tradition auch nicht brechen wollen. So begleiten wir dieses Jahr zwei regionale Weihnachtsmärkte, schenken Met, Kräuterwein und heißen Kutscherwein vom Apfel aus. Auch Beros Gerupfte Sau wird dabei sein und den hungrigen Menschen einen Anlaufpunkt zu bieten. Außerdem ist das Bovelfeuer natürlich in der dunklen Jahreszeit auch mit von der Partie, um die Märkte zu erhellen und die Leut ins Staunen zu versetzen. Die Flammen werden hoch in den Himmel leuchten und zumindest für einen Moment wohlige Wärme spenden.

 

Dieses Jahr finden sich die Zümfter der Bovelzumft auf dem Bassumer Advent am 26. und 27. Tage des Novembers an der Stiftskirche zu Bassum ein. An bekannter Stelle beziehen wir unsere Schenke und treiben allerley Schabernack.

Darüber hinaus begleiten der Bovelvoigt Tjelvar und seine Untergebenen die Sulinger Schützengelsellschaft von 1896, die Bürgerparkgesellschaft von 1875 und den Kutscher Klub auf den neuen WinterWunderWald im Sulinger Bürgerpark. Zum ersten Male soll dort am 17. Tage des Dezembers ein Markt abgehalten werden. Gefeiert und gelacht wird dann bis lange in die Nacht hinein.

 

Kommt herbeigeströmt und begeht mit uns diese wohligen Märkte und Festivitäten, um die Zeit bis zum nahenden Weihnachtsfest zu verkürzen.

 

Gez. De Bovelzumft

Termin bestätigt: Bovelmarkt 2017

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Der Dreschbalken ist eine kräftezehrende Disziplin – (c) Uwe Tächl

Eine kurze, aber dennoch wichtige Nachricht ereilte die Marktmeister am vergangenen Freitag.

Der Termin für den zweiten Bovelmarkt im Jahre 2017 a.D. ist bestätigt.

Ein jeder vermag sich die Tage in seinem Kalender markieren; sofern er denn des Schreibens mächtig ist.

Der Zweite Bovelmarkt zu Bassum am Fuße der Burg Freudenberg findet am:

29. und 30. Tages im Juli des kommenden Jahres 2017

statt.

 

An eben diesem Datum wird auch der amtierende Bovelvoigt seinen Titel gegen all die Anwärter verteidigen müssen, die auf sein Amt schielen und es ihm entreißen wollen.

So seyed gespannt, denn weitere Informationen folgen in den nächste Wochen.

 

Gez. Baldewin Bovel.

Tag der Region an der Freudenburg zu Bassum

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Der Bovelvoigt weiht seinen neuen Thron ein und lässt dies auf einem Bild verewigen – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Gar der vielen Worte vermag ich nicht zu verlieren, doch unerwähnt soll es nicht bleiben, dies fabulöse Fest, das man auch Tag der Region nennt.

Für die Zumft war es einmal mehr ein wundervoller Tag, voll Sonnenschein, Vögelgezwitscher, vorlauter Kommentare und lustiger Pöbeleien. Bereits zu morgendlicher Stund, als die Sonne gerade den Horizont erklomm, waren bereits die ersten Zümfter auf den Beinen, um das Lager aufzuschlagen, die Taverne zu errichten und den Schwertkampf abzustecken. Doch eins, das soll besondere Erwähnung finden, denn die Zumft hatte ein neues Mobiliar zusammenzustecken – nämlich den Thron des Bovelvoigtes. In seiner vollkommenen Schönheit und herabwürdigenden Dekadenz stand er nun dar, eben jener Stuhle, der es würdig war, den Arsche des Voigtes zu tragen.

Diesen wunderbaren Moment wollte die Bovelzumft auf ewig in bunten Gemälden festhalten und so wurde eine gar fantastische Malerin angeheuert. In zahlreichen Bildern und Gemälden fing sie das Zeitglas ein und verzauberte es, auf das es inne hielt. In verschiedensten Posen wurden die Zümfter festgehalten. Die Meisten in natürlicher Schönheit (so wie Baldewin mit seiner Familie), andere in natürlicher Boshaftigkeit, Niedertracht oder Abscheulichkeit (wie etwa der Henker oder die Stadtwache) oder in einer kaum zu überbietender Überheblichkeit (wie etwa die Gaukler um den selbst ernannten König Diego Funkenflug).

Doch genug der Worte um derlei Bilder. Der gute Carl von Stolzenau und seine Schwertkünste sollen nicht unerwähnt bleiben, da er wieder in großem Stolz den bisweilen sehr tollpatschigen Stadtwachen versuchte beizubringen, dass man doch ein Schwerte am Knauf zu halten vermag und nicht an der Schneide.

Zuletzt sollen die großartigen, ja fantastischen, ja phänomenalen Feuerspucker nicht unerwähnt bleiben, die unter größter Gefahr ihres eigenen Lebens mit dem Feuer spielten. Zumindest dürfte das in etwa den Wortlaut wiederspiegeln, den sie selbst von sich behaupteten. Nun will ich es ihnen nicht absprechen und sie loben und preisen für die Belustigung der Masse. Macht es mir doch die Arbeit leichter, den Leuten den ein oder anderen Taler zu entwenden…

Der Bovelvoigt entsendet eine Delegation zum Katharinenmarkt in Hoya

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Diego Funkenflug – der größte Standartenträger des Mittelalters (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Am gestrigen Sonntag schickte der Bovelvoigt Tjelvar der Rote aus, um in seiner Begleitung, eine Delegation von Zümftern zum 24. Katharinenmarkt zu Hoya zu senden.

Genauso geschehen trafen gut vier Hände voll Zümfter auf dem Marktgelände ein und wurden höflichst von Marktmeister zu Hoya begrüßt und willkommen geheißen. Während Baldewin alle Hände voll zutun hatte, zog der Tross des Bovelvoigtes über das Gelände, erfreute sich an Händlern, Handwerkern und derlei Gestalten, schnackte hier und schnackte da, und trieb allerley Blödsinn. Während sich die Bovel-Bälger todesmutig von einem Turm auf ein weiches Kissen stürtzten, um ihre zukünftigen Fähigkeiten zu erproben, eine Leiter versuchten zu erklimmen oder durch einen Burggraben marschierten, half der Voigt und sein Geleit dabei, eines Knaben Großmutter wiederzufinden.
Nach lautem Gebrüll konnte die Damen gefunden und der Bub in Ihre Obhut übergeben werden. Und die Zumft? – die konnte weiterziehen, gen Bühne, wo gar wilde Tänze von Begabten und aufrichtige Musik von Musica dargeboten worden. Neben Sauferey und Fresserey schwangen auch einige die Axt, pöbelten Ritter an, um sich kurz darauf aus dem Staube zu machen oder zeigten ihre Künste mit dem Bogen. Der Henker zu Bassum bediente dabei eine gar merkwürdige Apparatur. Seelenfänger bezeichnete er diese und siehe da, es schien als könne er damit die Zeit anhalten. Wilde Zauberey!

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Die Leiter galt es zu erklimmen, die Kleinsten voran, die Größten staunen – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Ein gar schöner Sonntag ging zu Ende und es bleibt nicht mehr zu sagen, als herzlichen Dank nach Hoya an den Grafen und seine Gefolgschaft.

Schwertschaukampf Grundkurs Wochenende

Carl von Stolzenau

Der Schwertmeister Carl von Stolzenau begutachtet die Fortschritte seiner Knappen – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Was könnte ich ausholen und in aberwitzigen und überschwänglichen Ausschweifungen die wahrlich spannende Geschichte berichten, wie der Schwertmeister Carl von Stolzenau der Schule für Mittelalterlichen Schwertschaukampf zur Bovelzumft stieß. Lobeslieder würden gesungen und später in unübertroffenen Saufereyen und Fresereyen befeiert werden, ehe alle nur noch zu kriechen, zu sitzen oder zu liegen vermochten.

Doch ich verkneife mir eben dies und fasse mich kurz. Des einen schönen Tages kam der Schwertmeister wie auch der Beutelschneider Ihrer Profession nach – na ja und ihrer Zweitprofession, nämlich der des Fertigens der Zügel eines Drachens – kamen ins Gespräch und beschlossen die Bovelzumft zu rüsten. Und weil es so schön heißt: Ein Mann ein Wort und derer gleich zwei Männer da waren und zwei der Worte sprachen, war es also eine ausgemachte Sache. Einige Zümfter ließen sich an einem Wochenende des vergangenen Jahres in der Kunst des Schwertes unterweisen, nebenbei noch Schwertmeister demütigen und waren gar so erheitert von derlei Handwerk, dass es zu regelmäßige Übungsterminen kam.

Schwertschaukampf

Schwertschaukampf-Training am 13. und 14. August in Bassum (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Lange Rede kurzer Sinn. Carl von Stolzenau war ob der Leichtigkeit, mit der er die Zümfter ausbildete unterfordert und beschloss weitere Schwertgesellen im Umgang mit der Waffe vertraut zu machen. So also geschehen am vergangenen Wochenende, den 13. und 14. des Augustes, zu Bassum. Seinen eigenen Worten zu Folge hatte er „ordentlich zutun“, schließlich wollten 18 (Acht und Zehn) Knappen gleichzeitig das Schwingen des silbrigen Eisens erlernen und so bot sich ein gar imposanter Anblick und eine tolle Geräuschkulisse, als die Klingen einander kreuzten und der Schwertmeister zwischenzeitlich seine Befehle durch die Halle brüllte. Zwischenzeitlich, so ließ ich es mir zutragen, sprach der Herr Lehrmeister auch mit dem seinen Schwerte; so heißt es, er würde ihm gut zureden. Doch ich will mir darüber lieber nicht mehr Gedanken machen, als notwendig. Diese Ritter und Ritterlichkeiten waren mir schon immer etwas merkwürdig.

Im Übrigens verstand ich auch nie, warum der Herr Schwertmeister immer für Elise daherschallte, ehe er gewaltsam auf einen Knappen mit dem Schwerte einschlug und warum ein Schwertmeister überhaupt in einer solchen Lautstärke sprach.
Einerlei soll es mir sein, schließlich hört man dann auf, wenn es am Schönsten ist – fürwahr ich versuchte mich auch am Schwerte. Für mich zweifelsohne war der Punkt des Schönstens schon gewesen, darum hing ich das meine Schwert an den Nagel und befasste mich derlei mit dem Dolche – ist der doch lange nicht so unhandlich und sperrig und eignet sich überhaupt viel besser zum Beutelschneiden.

Gez. Baldewin

 

Bovelmarkt 2016 an der Freudenburg zu Bassum

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Heidenlärm; grandiose Musik von tollen Künstlern auf dem Bovelmarkt – (c) Uwe Tächl

Was für ein fulminantes Mittelalterspektakel ist da am Samstag und Sonntag an der Freudenburg zu Bassum passiert?!

Bevor ich näher darauf eingehe, hier eine kurze Danksagung an:

Alle Gäste, die den Markt am Samstag und/oder Sonntag besucht haben, alle Händler und Heerlager, die teilgenommen haben, Waldkauz, Heidenlärm, Robert Blake, Feuer Freja, die Markvagabunden, das SSK, das THW, das DRK, die VHS, die Stadt Bassum, die Sparkasse Bassum, Meyer Straßen- und Tiefbau GmbH, Polarlicht, der Kultur- und Heimatverein Bassum und natürlich De Bovelzumft.

Bovelmarkt-Samstag

Der angehende Bovelvoigt Tjelvar

Wer Bovelvoigt sein will, muss einiges drauf haben – (c) De Bovelzumft – Gelebtes Mittelalter e.V.

Der Bovelmarkt öffnete am Samstag, den 30. Juli um 12 Uhr erstmals seine Pforten. Bereits nach kürzester Zeit waren die ersten Besucher auf dem Markt und Heidenlärm begann zu spielen, während sie eine Anheiterrunde rings um die Freudenburg liefen. Was dann passierte war einfach grandios. Immer mehr und mehr Besucher kamen auf das Gelände, dass es bereits am frühen Nachmittag ordentlich belebt war und zahlreiche Kinder die Angebote der Zwergenwiese wahrnahmen, auf dem Dreschbalken kletterten, Leitergolf spielten oder Ledersäckchen fertigten. Bis zum Nachmittag kamen immer mehr Menschen, um den ersten Bovelmarkt zu Bassum willkommen zu heißen. Zahlreiche Gewandete waren unter ihnen und hauchten dem Markt ein grandioses Publikumsambiete ein. Allein am Samstag erfreuten sich mehrere Tausend Besucher an Speis, Trank, Musik und bei der Wahl des neuen Bovelvoigtes auf dem Gelände.

Insbesondere die letzt genannte Aktion erfreute zahlreiche Gäste und erheiterte auch die Gemüter der Bovelzumft. Auf dem Dreschbalken, beim Nageln mit der Axt, Stelzen laufen, Pantomime, beim Wettrennen und im Schwertkampf konnte sich Tjelvar zu guter letzt durchsetzen und den aktuellen Bovelvoigt, den Henker, von seinem Throne stürzen.

Zuletzt reiste gar ein Tross sehr sympathischer Weiber und Damen an, die da den Abschied des Junggesellinnenlebens gebürtig feierten. Leider schwang gegen Abend das Wetter etwas um und es begann zu regnen. Doch die Musiker von Waldkauz wussten auch darauf die richtige Antwort. Anstatt ein regulären Auftritt auf der Bühne zu spielen, luden sie die Zuschauer auf eben diese ein, da sie trocken und überdacht war, gaben Autogramme und überraschten mit einem Akustikkonzert. Erst am späteren Abend wardt es trockener und die ersehnte Feuershow konnte den Abend abschließen.

 

Bovelmarkt-Sonntag

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Waldkauz; wunderbare mittelalterliche Klänge an der Freudenburg – (c) Wolfgang Defort

Wenn gleich ich gar nicht alle Aktionen und Heldentaten vom Samstag aufzählen kann, so will ich dennoch am Sonntag weitermachen. Glücklicherweise meinte es der Wettergott gut mit uns und bescherte uns einen angenehmen und freundlichen Sonntag, so dass die Markttore am 31. Juli ab 11 Uhr geöffnet werden konnten. Kurz darauf bildete sich auch schon eine Schlange Besucher am Einlass, so dass bis kurz nach dem Mittag eine zweite Kasse geöffnet werden musste.

Während auf der Bühne Waldkauz, Heidenlärm und Robert Blake wieder ihre tollen Shows zum besten gaben, war auch der SSK, so wie schon am Samstag, mit Schwert und Hieb mächtig dabei, den Besuchern etwas zu bieten. Neben einem Theaterstück und einer Massenschlacht, gab es auch einen Schildwall, bei dem die Kinder angestachelt wurden, eben jenen zu überrennen, um sich die Belohnung (eine Truhe voll Gold) zu sichern. Voller Elan und Enthusiasmus stürmten sie auf die Stadtgardisten zu und … überrannten diese, trotz ihrer schützenden Schilder im Nu!

Am Nachmittag schließlich begab sich der Bürgermeister zu Bassum auf die Bühne und kürte den neuen Bovelvoigt Tjelvar, hob ihn in Amt und Würden und übergab ihm sein Szepter und Mantel. Unter tosendem Applaus und mit einem zuvor abgehaltenen Markttanz begrüßte die Bovelzumft und die Gäste ihren neuen Voigt.

Insgesamt verfolgten abermals mehrere Tausend Besucher am Sonntag das Geschehen auf dem Bovelmarkt zu Bassum. Es waren gar so viele, dass im Radio eine Verkehrsmeldung rings um Bassum mit Stop and Go bzw. Zäh fließendem Verkehr durchgegeben wurde.

 

Hier geht’s zur Galerie mit zahlreichen Bildern (u.a. von Uwe Tächl und Wolfgang Defort).
Hier geht’s zu LEONNERI, die uns beim Nähen der wundervollen Wimpel unterstützt hat.

 

Und wenn gleich ich mich wiederhole, nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Menschen, die dazu beigetragen haben, ein so tolles Fest zu feiern.

 

Auf bald, gehabt euch wohl!

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