Tag Archives: Bovelvoigt

Bovelmarkt 2022 – der Zusammenschnitt

Nun ist er schon wie­der Geschich­te: DER Mit­tel­al­ter­markt. Der Bovel­markt 2022. Wir haben so lan­ge dar­auf hin­ge­ar­bei­tet, sind zwei Mal hin­ge­fal­len, wie­der auf­ge­stan­den, haben uns abge­putzt und wei­ter gemacht. 

Die Lor­bee­ren durf­ten wir alle ern­ten: ein unglau­b­li­scher, ein fan­tas­ti­scher und ful­mi­nan­ter Markt fand vom 29.07 bis 31.07 zum Fuße der Freu­den­burg in Bas­sum statt. VERSENGOLD hat ihn gemein­sam mit RELIQUIAE eröff­net. Die Markt­ta­ge am Sams­tag und Sonn­tag waren dann gepickt von zahl­rei­chen High­lights: Musik von Obscu­ra­tis, Rit­ter­sporn und den Bovel­mu­siküs­sen. Gauk­ler Cyra­no brach­te das Volk zum lachen und jubeln. Die Schwert­kämp­fer aus den Lagern der Bovel­d­ach­se, dem Har­zer Heer­la­ger, der Schau­kampf­grup­pe Utholm und dem Deut­schen Schwert­or­den brach­ten uns alle zum Stau­nen. Das hei­ße Bovel­feu­er erhell­te die Nacht des Sams­tags in einer 30-minü­ti­gen Show und das Volk jubelierte. 

Es gab so vie­le Din­ge zu sehen, zu ver­ste­hen und zu bestau­nen, für Groß und Klein. Allein die Zwer­gen­wie­se hat ihre Flä­che erheb­lich erwei­tert und das Ange­bot um zahl­rei­che Spie­le ver­grö­ßert: Kin­der-Rit­ter­tur­nie­re, Schatz­su­chen, Schnit­zel­jag­ten, Bas­te­l­an­ge­bo­te, Was­ser­bah­nen u.v.m.

Das Heer­la­ger erober­te die Flä­che vor der Freu­den­burg und brei­te­te sich der­art weit aus, dass den Burg­her­ren Angst und Ban­ge wur­de. Nicht zuletzt, weil Bela­ge­rungs­waf­fen, wie Tri­bok und Kano­ne Hand in Hand gin­gen, und das edle Gemäu­er bedrohten.

Wir freu­en uns alle auf das Jahr 2023. Bleibt gespannt und bleibt uns treu. Wir hal­ten euch schon bald auf dem Lau­fen­den, womit ihr rech­nen dürfte.

In die­sem Sin­ne, Jubel an alle Gäs­te und Beschicker!

De Bovelzumft.

Mittelalterlicher Bovelmarkt 2022

Nur noch weni­ge Woche, bis die Tore des Bovel­mark­tes end­lich wie­der öffnen.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zum Markt, dem Pro­gramm, Öff­nungs­zei­ten und Ein­tritts­prei­sen fin­det ihr direkt auf der Sei­te des Bovel­mark­tes 2022.

Bis­wei­len hat der aktu­el­le Bovel­voigt auch eine hoch offi­zi­el­le Ein­la­dung ver­fasst. Die­se fin­det ihr auf unse­rem YouTube-Kanal:

Also tragt euch den Bovel­markt in eure Kalen­der ein und macht euch auf den Weg, um Bands wie VERSENGOLD, Obscu­ra­tis, Reli­quiae, Bovel­mu­si­cus­se und vie­le mehr zu sehen.

JUBEL!

VERSENGOLD auf dem Bovelmarkt 2020

Der eine hat es geahnt, der ande­re gehofft, jetzt haben es alle gewusst. Die wun­der­ba­ren Künst­ler von VERSENGOLD wer­den die Büh­ne des Bovel­mark­tes 2020 stür­men. So hat sich auch die­ses Mal der Bovel­voigt wie­der mäch­tig ins Zeug gelegt, um nur das bes­te für sein Volk zu enga­gie­ren. Am Abend des 24. Juli wer­den wir alle gemein­sam Rocken und Spaß haben und Tan­zen und aller­lei ande­re tol­le Din­ge tun, wäh­rend VERSENGOLD den Bovel­markt eröff­nen wird.

Der Kar­ten-Vor­ver­kauf beginnt am 16.11.2019 – auch hier auf unse­rer Website.

Katharinenmarkt zu Hoya

De Bovelzumft auf dem Katha­ri­nen­markt 2019 – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Heu­te sind wir der Ein­la­dung des Gra­fen zu Hoya gefolgt und mit einer gro­ßen Grup­pe von knapp 40 Bov­lern in Hoya auf­ge­schla­gen. Nach einer ehren­rei­chen Begrü­ßung durch den Gra­fen höchst selbst und einen klei­nen Umtrunk haben wir den tag sicht­lich auf dem Markt­ge­län­de genos­sen. Vie­len Dank dafür an unse­re Freun­de aus Hoya vom Katha­ri­nen­markt­ver­ein – ihr habt mal wie­der groß­ar­ti­ges geleistet.

Bovelmarkt 2019 Resümee

Da freut man sich ein gan­zes Jahr lang auf den Bovel­markt und wusch ist er schon wie­der vor­bei. Nicht umsonst heißt es wohl, Vor­freu­de ist die schöns­te Freu­de. Und die war wirk­lich groß, nicht zuletzt, weil es eine gra­vie­ren­de und posi­ti­ve Ände­rung beim Gesamt­kon­zept des Bovel­mark­tes gab. Wäh­rend Die­go Fun­ken­flug alles mög­li­che in Bewe­gung setz­te, um den Bovel­markt einen Tag län­ger zu machen (immer­hin war Jahr des Gauk­lers), berei­te­ten sich die sonst vor allem durch Sauf­ge­la­ge auf­fal­len­den Stadt­wa­chen see­lisch und ein wenig auch kör­per­lich auf eine Extra­auf­ga­be vor. Es soll­te gelin­gen. Und so begab es sich, dass auch am Frei­tag bereits Markt gehal­ten wurde.

Schau­kampf­grup­pe Utholm – Gefahr ist ihr zwei­ter Vor­na­me. Von allen!

Freitag: Im Namen der Schandmäuler

Schand­maul heiz­te trotz der Wüs­ten­tem­pe­ra­tu­ren noch mehr ein. Es war also dop­pelt heiß.

Bereits am Don­ners­tag, im Nor­den auch als Thors­tag bekannt, began­nen alle Lager und Händ­ler damit, ihre Zel­te auf­zu­bau­en und Wagen vor­zu­fah­ren. Der Auf­bau­wahn soll­te bis zum Frei­tag-Nach­mit­tag andau­ern. Immer­hin nicht umsonst, denn es wur­de hoher Besuch erwar­tet. Mit einer moder­nen Kut­sche, groß, wie ein Schiff und merk­wür­di­ger­wei­se fahr­tüch­tig ohne Pfer­de oder Och­sen vor­an, reis­ten sechs nam­haf­te Tro­ba­do­re, die sich selbst den Namen Schand­maul gaben, an. Und so hör­ten tau­sen­de den Ruf des Die­go Fun­ken­flug, der sich unter tosen­dem Jubel auf die Büh­ne begab, um eine Lobes­hym­ne auf sich selbst und natür­lich die Künst­ler zu sin­gen. So betra­ten am Abend zunächst Wald­kauz und anschlie­ßen Schand­maul die Fest­lich­kei­ten, um das Publi­kum mit Gesang, Licht und Musik zu ver­zau­bern. Ein wahr­lich groß­ar­ti­ger Abend.

Samstag: Die Pest macht sich breit

Zum Glück befrei­te der Pest­dok­tor mit sei­nen Gehil­fen den markt von den Kran­ken widerlich!

Naja und wie das eben so ist, wenn vie­le Men­schen auf Hauf sind, so ist die Rat­te, die Pla­ge und somit auch die Pest nicht weit. Der Sams­tag begann zunächst mit hei­te­rem Son­nen­schein, der sich zu einer back­ofen­ar­ti­gen Son­nen­bren­nen ent­wi­ckel­te. Bei gut 35 Grad ohne Wol­ken und Regen brauch man sich nicht zu wun­dern, dass sich Krank­heits­kei­me aus­brei­ten und man ver­mehrt aus Ecken und Win­keln des Mark­tes ein Hus­ten und Keu­chen hör­te. Ver­lo­ren glaub­ten sich schon vie­le und beklag­ten ihre Angst bei Bovel­voigt. Die­ser wink­te aber ab, war er doch gera­de damit beschäf­tigt sein Amt gegen neun ande­re Wider­sa­cher bei der Bovel­voigt-Wahl zu ver­tei­di­gen. Immer­hin hieß es, all sei­ne Sin­ne bei­sam­men zu haben, beim Eier­lauf, Turm­bau, Buch­sta­bie­ren, Dresch­bal­ken, Hoch­wer­fen und zu guter Letzt auf dem Klötz­chen ste­hen. Die­go ver­sag­te auf gan­zer Linie und muss­te sich einem Wider­sa­cher aus den eige­nen Rei­hen geschla­gen geben: Faxe Fun­ken­flug – noch ein Jahr des Gauk­lers. Was solls! Die Stim­men im Vol­ke wur­den lau­ter auf Grund der Pest­kran­ken. Und so ver­füg­te Die­go in sei­ner letz­ten Amts­hand­lung, den Pest­dok­tor auf den Plan zu rufen. Die­ser trieb mit Hil­fe von gar merk­wür­di­gen Gestal­ten und Mons­tro­si­tä­ten, wie Seke­lett­män­nern und Gefal­le­ne­nen Engeln, die Kran­ken zusam­men, um sie vom Mark­te zu schaf­fen und die Sicher­heit wie­der her­zu­stel­len. Vol­ler Freu­de spiel­ten die Musi­ca Wald­kauz und Die Ver­trie­be­nen wie­der auf, erfreu­ten das Volk und führ­ten sie in einen atem­be­rau­ben­den und ange­neh­men Abend mit dem gefähr­li­chen Bovel­feu­er. Bis­wei­len mun­kelt man, was tat­säch­lich im Feu­er­ham­mer brann­te, waren es die Gebei­ne der Pest­kran­ken – immer­hin schwang Die­go den Ham­mer höchst­selbst oder doch nur Pech? Wie wis­sen es nicht.

Sonntag: Faxe wird Voigt

Der neue Bovel­voigt Faxe Fun­ken­flug wird ver­ei­digt – das zwei­te Jahr des Gauklers.

Nach einer wei­te­ren durch­zech­ten Nacht im Bovel­la­ger fiel es der Zumft sicht­lich schwer, sich am mor­gen auf­zu­rap­peln. Doch es soll­te gelin­gen und die Grup­pe der Zwer­gen­wie­se brach­te die Was­ser­bahn, die Spie­le und die Bas­te­lei­en wie­der in Schuss. So begab es sich, dass Besu­cher am Sonn­tag in Ruhe vor den Wes­pen an der Taver­ne „Zum Flin­ken Fert“ flüch­ten konn­te, wäh­rend ihre Kin­der beschäf­tigt waren. Aber nicht nur das, Die­go , in sei­nen letz­ten Atem­zü­gen als Voigt wur­de von den Schwert­kämp­fern auf dem Kampf­platz bloß­ge­stellt, so dass ihm nur die Flucht nach vor­ne blieb. Vor zur Büh­ne, wo bereits der Bür­ger­meis­ter zu Bas­sum auf ihn war­te­te, um sei­ner Amts­hand­lung nach­zu­kom­men. So plau­der­te er erst aus dem Näh­käst­chen, um anschlie­ßend die Insi­gni­en an Faxe wei­ter­zu­rei­chen. Das Volk tob­te vor Jubel, erhoff­ten sie sich doch nach einem Jahr, die alber­nen Gauk­ler­glöck­chen able­gen zu kön­nen. Doch weit gefehlt, denn Faxe Fun­ken­flug belieb­te es eben­falls die Glöck­chen bei­zu­be­hal­ten und das Volk … ver­stumm­te. Und doch hofft man er wird sich noch eines bes­se­ren besin­nen. Wir wer­den es sehen – im zwei­ten Jahr des Gauk­lers. Die Gäs­te bedank­ten sich und eben­so die gesam­te Zumft, wäh­rend der Markt gemein­sam am Abend geschlos­sen wur­de. Doch wie heißt es so schön: Nach dem Markt ist vor dem Markt – und so begin­nen bereits die ers­ten Vor­be­rei­tun­gen für den Bovel­markt 2020.

Wei­te­re Ein­drück vom ver­gan­ge­nen Bovel­markt haben die See­len­fän­ger ein­ge­fan­gen. Die­se Bil­der fin­det ihr in der Bil­der­ga­le­rie oder hier:

Bleibt nicht mehr viel zu sagen, außer ein gro­ßes Dan­ke­schön an alle Beteiligten:

  • De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.
  • Bovel­ten­ze­l­er
  • Bovel­feu­er
  • Die Markt­va­ga­bun­den
  • Bas­sum Open Air (Oli­ver Launer)
  • Schand­maul
  • Wald­kauz
  • Die Ver­trie­be­nen
  • Robert Bla­ke
  • Schu­le für mit­tel­al­ter­li­chen Schwertschaukampf
  • Schau­kampf­la­ger Utholm
  • Stadt Bas­sum
  • VHS Diep­holz
  • THW Bas­sum: Jugendgruppe
  • Kul­tur- und Hei­mat­ver­ein Bassum
  • Tom The Dragon
  • Gefal­le­ner Engel Abbadon
  • Schwar­zer Wikin­ger Olaf
  • Heri­bert
  • Kers­tin Henneken
  • Wolf­gang Defort
  • allen Aus­stel­lern
  • allen Hand­wer­kern
  • allen Händ­lern
  • allen Heer­la­gern
  • allen Aus­ru­fern
  • und natür­lich allen Gästen!

Bovelmarkt: Schandmaulkonzert

Nun ist es soweit, und die Schand­mäu­ler sind auf dem Weg nach Bas­sum, um dem Ruf des Bovel­voig­tes Die­go Fun­ken­flug nach­zu­kom­men. Damit alle Besu­cher wis­sen, wie es bezüg­lich der Stun­den­glä­ser aus­sieht, hier ein kur­zer Aus­blick auf den Konzertabend:

19:00 Uhr: Ein­lass auf das Kon­zert­ge­län­de
20:00 Uhr: Vor­band: Wald­kauz beginnt
20:45 Uhr: Das Bovel­feu­er heizt ein
20:55 Uhr: Der Bovel­voigt Die­go Fun­ken­flug ver­kün­det den Kon­zert­be­ginn
21:00 Uhr: Haupt­act: Schand­maul beginnt
23:00 Uhr: Das Kon­zert ist zuen­de und alle sind glück­lich

Nach dem Ein­lass kön­nen die Besu­cher auf dem Bovel­markt umher­ge­hen. Es wer­den alle Ver­sor­ger-Stän­de, wie Taver­nen und Fres­serey­en geöff­net haben. Die wil­des­tes von ihnen soll aber die Taver­ne „Zum Flin­ken Fert“ im Volks­mund auch das „Dop­pelf“ genannt, sein. Kehrt also ein und sau­fet und fei­ert!

Gehabt euch wohl und habt Spaß.
So will es Die­go Fun­ken­flug, Bovel­voigt zu Bassum

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