Tag Archives: Zum Flinken Fert

Tag der Region an der Freudenburg zu Bassum

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Der Bovel­voigt weiht sei­nen neu­en Thron ein und lässt dies auf einem Bild ver­ewi­gen – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Gar der vie­len Wor­te ver­mag ich nicht zu ver­lie­ren, doch uner­wähnt soll es nicht blei­ben, dies fabu­lö­se Fest, das man auch Tag der Regi­on nennt.

Für die Zumft war es ein­mal mehr ein wun­der­vol­ler Tag, voll Son­nen­schein, Vögel­ge­zwit­scher, vor­lau­ter Kom­men­ta­re und lus­ti­ger Pöbe­lei­en. Bereits zu mor­gend­li­cher Stund, als die Son­ne gera­de den Hori­zont erklomm, waren bereits die ers­ten Zümf­ter auf den Bei­nen, um das Lager auf­zu­schla­gen, die Taver­ne zu errich­ten und den Schwert­kampf abzu­ste­cken. Doch eins, das soll beson­de­re Erwäh­nung fin­den, denn die Zumft hat­te ein neu­es Mobi­li­ar zusam­men­zu­ste­cken – näm­lich den Thron des Bovel­voig­tes. In sei­ner voll­kom­me­nen Schön­heit und her­ab­wür­di­gen­den Deka­denz stand er nun dar, eben jener Stuh­le, der es wür­dig war, den Arsche des Voig­tes zu tragen.

Die­sen wun­der­ba­ren Moment woll­te die Bovelzumft auf ewig in bun­ten Gemäl­den fest­hal­ten und so wur­de eine gar fan­tas­ti­sche Male­rin ange­heu­ert. In zahl­rei­chen Bil­dern und Gemäl­den fing sie das Zeit­glas ein und ver­zau­ber­te es, auf das es inne hielt. In ver­schie­dens­ten Posen wur­den die Zümf­ter fest­ge­hal­ten. Die Meis­ten in natür­li­cher Schön­heit (so wie Bal­de­win mit sei­ner Fami­lie), ande­re in natür­li­cher Bos­haf­tig­keit, Nie­der­tracht oder Abscheu­lich­keit (wie etwa der Hen­ker oder die Stadt­wa­che) oder in einer kaum zu über­bie­ten­der Über­heb­lich­keit (wie etwa die Gauk­ler um den selbst ernann­ten König Die­go Funkenflug).

Doch genug der Wor­te um der­lei Bil­der. Der gute Schwert­meis­ter und sei­ne Schwert­küns­te sol­len nicht uner­wähnt blei­ben, da er wie­der in gro­ßem Stolz den bis­wei­len sehr toll­pat­schi­gen Stadt­wa­chen ver­such­te bei­zu­brin­gen, dass man doch ein Schwer­te am Knauf zu hal­ten ver­mag und nicht an der Schneide.

Zuletzt sol­len die groß­ar­ti­gen, ja fan­tas­ti­schen, ja phä­no­me­na­len Feu­er­spu­cker nicht uner­wähnt blei­ben, die unter größ­ter Gefahr ihres eige­nen Lebens mit dem Feu­er spiel­ten. Zumin­dest dürf­te das in etwa den Wort­laut wider­spie­geln, den sie selbst von sich behaup­te­ten. Nun will ich es ihnen nicht abspre­chen und sie loben und prei­sen für die Belus­ti­gung der Mas­se. Macht es mir doch die Arbeit leich­ter, den Leu­ten den ein oder ande­ren Taler zu entwenden…

Bovelmarkt 2016 – es beginnt

Bovelmarkt in den Startlöchern

Die Vor­be­rei­tun­gen für den Bovel­markt lau­fen – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Seit etwa zwei Wochen gibt es nur noch ein ein­zi­ges The­ma: der Bovelmarkt.

Vor gut zwei Wochen hat­ten wir mit der Pla­ka­tie­rung in sämt­li­chen umlie­gen­den Gemein­den begon­nen und sage und schrei­be 160 Pla­ka­te auf­ge­han­gen. Zudem waren ins­ge­samt sie­ben Ban­ner in und um Bas­sum sowie indi­vi­du­el­le Bovel­markt-Orts­ein­gangs­ta­feln auf­ge­stellt worden.
Am 28. Juli, also ges­tern hat­ten wir bereits die Bau­zäu­ne, die wir dan­kens­wer­ter Wei­se kos­ten­los von Mey­er Stra­ßen- und Tief­bau GmbH zur Ver­fü­gung gestellt bekom­men haben abge­holt, sowie die wich­tigs­ten Uten­si­li­en auf den Anhän­ger des THW aufgeladen.

Heu­te, am 29. Juli begann nun der Auf­bau der Bovelzumft-Stän­de, sowie der Zwer­gen­wie­se. Wenn gleich wir uns bereits um 10 Uhr an der Freu­den­burg getrof­fen hat­ten, waren die letz­ten Hel­fer erst gegen 21 Uhr wie­der zuhau­se. Dafür war die Taver­ne „Zum Flin­ken Fert“ fer­tig geschmückt und gesäu­bert, die Zwer­gen­wie­se stand kom­plett und die Lager­zel­te waren auf­ge­schla­gen. Dar­über hin­aus tru­del­ten nach und nach die Händ­ler und Heer­la­ger ein, um ihre Stän­de und Zel­te aufzubauen.

Außer­dem hat­ten wir die Mög­lich­keit bereits die freund­li­chen Musi­ker von Wald­kauz ken­nen zu ler­nen. Gegen Abend reis­te dann auch noch Hei­den­lärm an, um noch einen zu heben, jedoch waren alle nur noch mit sich selbst beschäftigt … 🙂

Nur noch ein­mal schla­fen und dann geht es los … 🙂

Industriestraßenfest des THW Bassum

Industriestraßenfest des THW

Zum Flin­kes Fert und Andys Gerupf­te Sau auf dem THW-Fest – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Der THW ist einer der groß­ar­ti­gen Ver­ei­ne in Bas­sum, auf den De Bovelzumft immer zäh­len kann. Zahl­rei­che Male haben sie uns mit Rat und Tat zur Sei­te gestan­den. Da ist es selbst­ver­ständ­lich, dass wir uns revan­chie­ren, wo immer wir kön­nen. Am 06.06.2016 war dies das Indus­trie­stra­ßen­fest, das der THW im Zuge sei­nes 25jährigen Bestehens orga­ni­siert hat.

Neben der Taver­ne „Zum Flin­ken Fert“ und Andys „Gerupf­te Sau“ wur­de auch das regu­lä­re Schwert­schau­kampf-Trai­ning auf eine Frei­flä­che ver­legt, so dass geneig­te Besu­cher zum einen den wil­den Recken zuse­hen konn­te, aber auch die Mög­lich­keit hat­ten, selbst an einem Schnup­per­trai­ning mitzumachen.

Die an dem Tag gefühl­ten 35°C waren den meis­ten Zümf­ter anzu­se­hen, doch einem am meis­ten, dem Gauk­ler­kö­nig und in Fach­krei­sen auch Kar­ten­trick­narr bezeich­ne­ten Die­go Fun­ken­flug, der wohl den gan­zen lie­ben lan­gen Tage im Bol­ler­wa­gen schlief, saß und wie­der schlief, wäh­rend ihn gnä­di­ger Wei­se ande­re Leu­te her­um­zie­hen durften.

Alles in allem also ein gelun­ge­ner Tag.

Wir wün­schen dem THW Bas­sum alles Gute und freu­en uns auf min­des­tens wei­te­re 25 Jah­re gute Zusammenarbeit. 🙂

Rückblick: Frühlingsfest

Frühlingsfest 2014

Früh­lings­fest auf dem Erd­beer­hof zu Nüstedt – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Blau­er Him­mel, Son­nen­schein und bis zu 20 Grad! Was für ein groß­ar­ti­ger Auf­takt zum Som­mer­fest auf dem Früh­lings­hof. Und so mach­te es sich der fau­le Beu­tel­schnei­der auch direkt gemüt­lich, bei Wurst und Met und genoss die gar wun­der­vol­le Zeit. Doch es deuch­te dem rest­li­chen Pöbel schon beim Hin­se­hen, dass die­ses Ver­hal­ten wohl dem Wet­ter­gott nicht im Sin­ne stand.

Was groß­ar­tig anfing, ende­te lei­der am Sams­tag Nach­mit­tag im Dau­er­re­gen. Wenn gleich der Beu­tel­schnei­der am kom­men­den Sonn­tag, der eben­so ver­reg­net war nicht anwe­send sein konn­te, ließ sich die Zumft den Spaß nicht ver­der­ben. Wer braucht schon einen Wet­ter­gott, wenn man die Gemein­schaft hat! Und so gab es einen klei­nen Schau­kampf zwi­schen den Nord­män­nern, ein wil­des Feu­er­ge­spu­cke der Gauk­ler und jede Men­ge Schnack und Geplausch sowie Gesöff und Spei­sen lie­ßen dem Spaß kei­nen Abriss.

Es war für uns ein­mal mehr eine groß­ar­ti­ge Zusam­men­kunft, auf der sich die Bovelzumft der Regi­on prä­sen­tie­ren konn­te. Wir freu­en uns auch zukünf­tig mit für Freu­de und Spaß zu sorgen.

Frühlingsfest auf dem Erdbeerhof Nüstedt

Neu­es Jahr, neue Erleb­nis­se, neue Ereig­nis­se und viel Spaß und Freu­de im mit­tel­al­ter­li­chen Stil. Das hat sich die Bovelzumft fürs Jahr 2015 aufs Wap­pen geschrie­ben. Die letz­ten Nebel­schwa­den ver­zie­hen sich und die Son­ne schaut mehr und mehr raus – das Wet­ter wird freund­li­cher. Wir wol­len den Früh­ling begrü­ßen – auf dem Früh­lings­fest des Erd­beer­ho­fes Nüstedt bei Bassum.Es wird wie­der spek­ta­ku­lär, gemüt­lich, ver­rucht und ein­fach. Neben einem Aus­schank im „Flin­ken Ferd“ wird unser Schatz­meis­ter auch zu unge­ahn­ten Aben­teu­ern auf­bre­chen. Er ver­sprach eine Wurst auf dem Feu­er bra­ten zu wol­len. Bis­her war uns nicht bewusst, dass er neben Mün­zen auch das Essen zube­rei­ten beherrscht – um so bes­ser für uns und all die ande­ren. Der­weil wird auch wie­der lecke­res Stock­brot angeboten.Darüber hin­aus sind unse­re Feu­er­teu­fel wie­der vol­ler Gefah­ren­lust bereit das gefähr­li­che Spiel mit dem hei­ßen Stof­fe zu wagen. Das heißt, es wird wie­der heiß! Auch unser Musi­kus wird wie­der ein klei­nes Ständ­chen zum bes­ten geben, um die lust­ge Men­ge zu erhei­tern. Wir freu­en uns also auf jeden, der mit uns den Früh­ling will­kom­men hei­ßen mag.

Bis dahin Ahoi.

Weihnachtsmarkt 2014

Nun ist es offi­zi­ell. Die Bovelzumft wird auf dem Bas­su­mer Weih­nachts­markt ver­tre­ten sein.

Der Markt fin­det am letz­ten Novem­ber­wo­chene­de statt – genau­er am 29.11 von 15 bis 20 Uhr sowie am 30.11 von 15 bis 19 Uhr an der Stifts­kir­che zu Bas­sum. An die­sem Wochen­en­de wird uns der Gott des Wet­ters hof­fent­lich nicht im Stich las­sen. Es darf gern kalt sein, aber soll­te am bes­ten nicht reg­nen. Hul­di­gen wir ihm, auf dass er uns mit wun­der­vol­lem Wet­ter bschenkt. 🙂

Doch ganz gleich wie das Wet­ter ist, wird die Taver­ne „Zum Flin­ke Ferd“ wie­der auf­fah­ren. Hier wird typi­sche mit­tel­al­ter­lich Met in kal­ter und natür­lich war­mer Form aus­ge­schenkt. Dar­über hin­aus wird es Glüh­wein, Kirsch­bier und selbst­ver­ständ­lich Kin­der­bier geben. Wei­ter­hin wird uns Hagen und hof­fent­lich auch Die­go sowie Kath­rin mit ihren Feu­ersküns­ten beglü­cken. Dar­über hin­aus wer­den wir natür­lich wie­der pöbeln, lus­tig sein und die Tage genießen.

Wir freu­en uns dar­auf und hof­fen, dass uns vie­le Bas­su­mer und gern auch Nicht-Bas­su­mer besu­chen und mit uns Spaß haben.

Hier der Veranstaltungslink:

https://www.facebook.com/events/646508188799071/

In die­sem Sin­ne, bis zum Weihnachtsmarkt.

Oktoberfest zu Bassum

Zum Flinken Fert

Ers­ter Auf­tritt der Taver­ne zum Flin­ken Fert (damals noch mit d) – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag errich­te­te „De Bovelzumft“ gemein­sam mit der Stadt Bas­sum die Taver­ne „Zum Flin­ken Ferd“ auf dem Bas­su­mer Okto­ber­fest. Ins­ge­samt war „De Bovelzumft“ mit etwa 15 bis 20 Mit­glie­dern ver­tre­ten, die sowohl aus­schenk­ten, Feu­er spuck­ten, die Leu­te belus­tig­ten oder den Markt­lei­ter beschützten.

Neben Kirsch­bier und Met wur­de im „Flin­ken Ferd“ auch alko­hol­frei­es Kin­der­bier aus­ge­schenkt. Außer­dem wur­de zu jedem Getränk ein Lau­gen­bäll­chen gereicht. Direkt an der Taver­ne konn­ten sich vor allem Kin­der im Huf­ei­sen wer­fen üben und mit erfah­re­nen Huf­ei­sen-Zümftern messen.

Der Tag war geprägt von wun­der­ba­ren Wet­ter und hin­ter­lässt in der Geschich­te der neu­en Zumft eine ganz wun­der­ba­re Erin­ne­rung. Jubel!