Category Archives: Bovelmarkt

Bovelmarkt: Schandmaulkonzert

Nun ist es soweit, und die Schand­mäu­ler sind auf dem Weg nach Bas­sum, um dem Ruf des Bovel­voig­tes Die­go Fun­ken­flug nach­zu­kom­men. Damit alle Besu­cher wis­sen, wie es bezüg­lich der Stun­den­glä­ser aus­sieht, hier ein kur­zer Aus­blick auf den Konzertabend:

19:00 Uhr: Ein­lass auf das Kon­zert­ge­län­de
20:00 Uhr: Vor­band: Wald­kauz beginnt
20:45 Uhr: Das Bovel­feu­er heizt ein
20:55 Uhr: Der Bovel­voigt Die­go Fun­ken­flug ver­kün­det den Kon­zert­be­ginn
21:00 Uhr: Haupt­act: Schand­maul beginnt
23:00 Uhr: Das Kon­zert ist zuen­de und alle sind glück­lich

Nach dem Ein­lass kön­nen die Besu­cher auf dem Bovel­markt umher­ge­hen. Es wer­den alle Ver­sor­ger-Stän­de, wie Taver­nen und Fres­serey­en geöff­net haben. Die wil­des­tes von ihnen soll aber die Taver­ne „Zum Flin­ken Fert“ im Volks­mund auch das „Dop­pelf“ genannt, sein. Kehrt also ein und sau­fet und fei­ert!

Gehabt euch wohl und habt Spaß.
So will es Die­go Fun­ken­flug, Bovel­voigt zu Bassum

Bovelzumft goes Radio

Die­ses Woche waren eini­ge Mit­glie­der bei Radio90.Vier ein­ge­la­den, um ein wenig über die Bovelzumft und den anste­hen­den Bovel­markt zu plau­dern. Ste­phan Kor­te von der Redak­ti­ons­lei­tung war so freund­lich und hat uns ein wenig in die Welt des Radi­os ein­ge­führt. Sehr span­nend, die­se neu­mo­di­schen Din­ge! Danach gab es ein Gespräch, oder auch Inter­view genannt. Am 21. Juno ab 8 Uhr mor­gens ist das gan­ze auf Radio90.Vier zu hören.

Außer­dem gibt es dann auch 5x2 Frei­kar­ten für den Bovel­markt zu gewin­nen. Also ein­schal­ten, zuhö­ren und anrufen.

Viel Erfolg!

Bovelmarkt 2019 – Die Einladung

Danie­lus Kroe­gus, sei­nes Zei­chens Legio­när stellt fest, dass sei­ne Dienst­zeit längst vor­über ist. Eigent­lich woll­te ihn ein Kriegs­herr namens Varus ablö­sen, um die Ter­ra Inco­gni­ta wei­ter gegen die­se bar­ba­ri­schen Ger­ma­nen zu hal­ten. Doch aus uner­find­li­chen Grün­den, tauch­te er nie auf. Also macht Danie­lus sich eigen­stän­dig auf den Weg nach Hau­se. Doch … wo geht’s lang? Danie­lus fragt sich durch und stellt als bald fest, dass irgend­et­was nicht zu stim­men scheint. Die Men­schen sehen merk­wür­dig aus und ken­nen auch den Weg nach Rom nicht. Statt­des­sen lan­det er schließ­lich beim Bovel­voigt zu Bas­sum. Die­ser kennt den Weg in die Papst­stadt und lädt den Römer gleich­zei­tig noch auf den dies­jäh­ri­gen Bovel­markt, der gemein­hin als Markt der Gauk­ler bekannt sein soll, ein.

Der Bovel­markt 2019 fin­det, wie jedes Jahr, zum Fuße der Freu­den­burg statt. Er wird am 26. Juli durch Schand­maul eröff­net und fin­det sei­nen Höhe­punkt am 28. Juli durch die Ver­ei­di­gung des neu­en Bovelvoigtes.

Schandmaultickets jetzt auch bei der Bovelzumft

Wie nun weit­hin bekannt ist, wird der Bovel­markt 2019 am Frei­tag­abend, den 26.07. von Schand­maul eröff­net werden.

Ab sofort könnt ihr die Tickets für die Ver­an­stal­tung auch bei der Bovelzumft erwerben.

Wie das geht? – das ist ganz einfach.

Sen­de eine elek­tro­ni­sche Brief­tau­be (E‑Mail) an info@​bovelzumft.​de und sage uns, wie vie­le Kar­ten du benötigst.

Anschlie­ßend mel­den wir uns bei dir und sen­den dir nach Zah­lungs­ein­gang die Tickets direkt zu oder du holst sie ab.

Was das kos­tet? – 41 Taler (Euro) zzgl. Versandkosten.

Nur solan­ge der Vor­rat reicht! Halt dich also ran, denn zahl­rei­che Tickets sind bereits verkauft.

Gehabt euch wohl,

Bal­de­win Bovel

Schandmaul auf dem Bovelmarkt 2019

Groß­ar­ti­ge Neu­ig­kei­ten erhel­len das Land, wie ein Leuchtfeuer!

Der Ter­min für den kom­men­den Bovel­markt im Jah­re 2019 ist fest­ge­setzt. Er wird, wie gewohnt am letz­ten Wochen­en­de im Juli statt­fin­den. Dar­aus erge­ben sich die Tage: Frei­tag, der 26.07, Sams­tag, der 27.07 und Sonn­tag, der 28.07.

Ja, ihr habt rich­tig gele­sen, auch am Frei­tag wird im kom­men­den Jahr der Bovel­markt geöff­net haben. Um genau zu sein, am Frei­tag­abend. Denn im Jah­re des Gauk­lers eröff­net der Bovel­voigt sei­nen Markt mit einem ereig­nis­rei­chen Eröff­nungs­kon­zert. Dabei spie­len kei­ne gerin­ge­ren Musi­ca, als Schand­maul! (Dank der Zusam­men­ar­beit mit dem Bas­sum-Open-Air)

Ja, ihr habt rich­tig gele­sen! Am 26.07. wird Schand­maul am Fuße der Freun­den­burg zu Bas­sum spie­len und auf Ihrer Artus Tour 2019 das Volk beglü­cken. Für die­ses Kon­zert gibt es ein sepa­ra­tes Ticke­ting. Der Vor­ver­kauf ist bereits gestar­tet und fin­det über fol­gen­de Läden statt:

  • Even­tim
  • Nord­west-Ticket
  • Papier & Tin­te in der Bahn­hof­stra­ße, Bassum
  • Gabi’s Kos­me­tik und Fuß­pfle­ge in der Haupt­stra­ße 39, Syke

Dar­über hin­aus steht das Line-Up für die ande­ren bei­den Markttage:

Mit Wald­kauz und den Ver­trie­be­nen dür­fen wir wie­der unter lau­ten Fan­fa­ren­klän­gen zwei bekann­te und abso­lut her­vor­ra­gen­de Bands auf dem Bovel­markt begrüßen.

Außer­dem fin­det sich auch wie­der die atem­be­rau­ben­de Schu­le für Mit­tel­al­ter­li­chen Schwert­schau­kampf auf dem Kampf­platz ein. Das Bovel­feu­er debü­tier­te im Jah­re 2018 mit einer ful­mi­nan­ten Feu­er­show – im kom­men­den Jahr wer­den sie auch wie­der auf der Büh­ne ste­hen und die Nacht des Sams­tags erhellen.

Wei­te­re Künst­ler wer­den noch fol­gen und wir sind gespannt, was die kom­men­den Wochen und Mona­te noch mit sich brin­gen wer­den. Und wer weiß, viel­leicht wird ja sogar das Kata­pult mal fertig …

Bovelmarkt 2018 Resümee

Das groß­ar­ti­ge und nie die Hand vor den Mund neh­men­de Dui­vels­pack – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Lei­der, lei­der ist er schon wie­der vor­über, der Bovel­markt 2018. Doch wir wol­len einen kur­zen Rück­blick wagen und die tolls­ten und schöns­ten Ereig­nis­se nicht uner­wähnt las­sen. Wenn gleich uns die Son­ne die­ses Jahr auch etwas mehr plag­te, als die letz­ten Jah­re und allen Zümftern, Händ­lern und Gäs­ten bei teil­wei­se 34 Grad den Schweiß auf die Stirn trieb, wol­len wir uns nicht bekla­gen. Denn wie heißt es so schön: Das Wet­ter ist einem ja nie recht. Ent­we­der ist’s zu nass oder zu warm oder irgend­was blö­des dazwi­schen. So genos­sen wir also die gel­be Schei­be und den blau­en Him­mel und ver­ding­ten unse­ren Durst an der Taver­ne. Den Auf­takt am Sams­tag-Mit­tag mach­ten Die Ver­trie­be­nen und heiz­ten (oder kühl­ten) die Stim­mung gleich zu Beginn ein, wäh­rend der Bovel­voigt Kjar­tan mit sei­nem Gefol­ge die ers­ten Besu­cher will­kom­men hieß. Doch fest saß der alte Bovel­voigt da schon nicht mehr im Thro­ne, denn wäh­rend er mit sei­ner Stadt­wa­che gute Lau­ne mim­te, berei­te­ten sich bereits 7 Kon­tra­hen­ten vor, ihm das Zep­ter zu ent­rei­ßen. Zuvor ver­ein­nahm­te das Dui­vels­pack die Büh­ne und zog den Markt in ihren lyri­schen Bann. Mit flin­ker Zun­ge und fre­chem Grin­sen ver­kün­de­ten sie ihre Bal­la­den. Auch Immer­noch­frank der Gauk­ler wuss­te hier schon die Zuschau­er für sich zu begeis­tern – vor allem sein loses Mund­werk wird vie­len in den Ohren bleiben.

Doch bei Wei­tem war er nicht der Ein­zi­ge mit losem Mund­werk, denn als die Uhre 3 schlug, stürm­ten die Her­aus­for­de­rer von Kjar­tan die Büh­ne, um sich den Auf­ga­ben zu stel­len, die es zu meis­tern galt, um selbst Voigt zu wer­den. Kjar­tan zog es vor, sei­ne Stadt­gar­de ins Ren­nen zu schi­cken und so muss­te Hagen alle Auf­ga­ben über­neh­men: Dresch­bal­ken, Malen, Pfann­ku­chen­wen­den, Seil­zie­hen. Beim Wetts­au­fen jedoch, ließ sich Kjar­tan nicht erset­zen. Die­se Dis­zi­plin woll­te er mit Leib und See­le selbst hin­ter sich brin­gen. Nach sehr anstren­gen­den Augen­bli­cken und wil­den Auf­ga­ben­rau­fe­rei­en, blie­ben (und das ist ein Novum) 3 Kon­tra­hen­ten übrig: Maris­ka, Kori und Die­go Fun­ken­flug. Ihre Auf­ga­be war es nun, ein Sand­säck­chen auf eine 3 Meter hohe Stan­ge zu beför­dern. Lei­der waren sie alle nicht beson­ders geschickt und so war der Vor­stand gezwun­gen, die Ent­schei­dung ander­wei­tig her­bei­zu­füh­ren, näm­lich durch das Volk höchst­selbst! Die Laut­stär­ke der Jubel­ru­fe führ­te nun end­gül­tig zum Ergeb­nis und Die­go Fun­ken­flug ver­trieb Kjar­tan aus sei­nem Amte. Wäh­rend da nun der neue Voigt gewählt, mach­te sich Unmut breit, denn eine wil­de SSK Söld­ner­schaft ver­kün­de­te von Üblem auf dem Kampf­platz. Unser treu, war die Stadt­wa­che mit Tjel­var und der Schwert­meis­ter zu Gegend und konn­te mit ein paar Schar­müt­zeln, die Söld­ner wie­der los­wer­den. Den ful­mi­nan­ten Abschluss bil­de­te das Bovel­feu­er mit einer atem­be­rau­ben­den Show: Feu­er­lan­zen, POIs, bren­nen­de Stä­be, Feu­er­seil­sprin­gen und der Kampf mit bren­nen­den Schwer­tern. Fantastisch!

Der Sonntag stand im Namen der Familien

Alter Voigt und neu­er: Kjar­tan links und Die­go rechts – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Wäh­rend sich am Sams­tag bereits viel Erwach­se­nes Volk tum­mel­te, führ­te eben die­ses am Sonn­tag die noch-nicht-ganz-Erwach­se­nen, auch Kin­der genannt, zum Mark­te. Die hat­ten alle Hän­de voll zutun auf der Zwer­gen­wie­se. Beim Kampf gegen der Roland, bei der SSK-Kin­der­schlacht, auf dem Karus­sell und natür­lich beim Dra­chen­schie­ßen mit der Arm­brust ging es heiß her. Und auch die Schmie­de um Georg Eichen­schmied und Gisa hat­ten sich wie­der auf Kin­der ein­ge­stellt und boten Ein­bli­cke in das alte Hand­werk. Nie­mals wol­len wir natür­lich den Dresch­bal­ken ver­ges­sen, der sich bei den klei­nen und gro­ßen Erwach­se­nen enor­mer Beliebt­heit erfreu­te. War­um die Leut jedoch so erpicht dar­auf sind, ins Stroh zu fal­len, erschließt sich mir bis heu­te nicht. Sei es drum. Die­ses Jahr war nun das ers­te Mal der Bovel-Bogen­bau­er dabei und zeig­te das Hand­werk des Bogen­baus haut­nah. Außer­dem boten die Bovel­ten­ze­l­er an bei­den Tagen wie­der eine tol­le Vor­stel­lung mit zahl­rei­chen Tän­zen und guter Lau­ne. Was es bedeu­tet, Kreis­tän­ze zu tan­zen, konn­ten die Besu­cher bei einer Aus­por­bier­stun­de unter den Augen und Anwei­sun­gen von Wil­hel­mi­na selbst erfah­ren. Gar nicht so einfach!
Auf die Minu­te genau einen Tag, nach­dem Die­go Fun­ken­flug sich gegen alle ande­ren Kon­tra­hen­ten durch­setz­te, erschien der Bür­ger­meis­ter der Stadt Bas­sum, Chris­ti­an Porsch, um Die­go in sein Amt zu hie­ven. Zep­ter und Man­tel wur­den über­ge­ben und ermah­nen­de Wor­te, es sei­nen Vor­gän­gern gleich zutun und ein guter Bovel­voigt zu werden.
Und wie es sich für eben die­sen Die­go Fun­ken­flug geziemt, ergriff er das Wort und rief das Jahr des Gauk­lers aus. Was auch immer dies bedeu­tet, wer­den wir wohl noch sehen. Man trug mir zu Ohren, dass die Stadt­wa­che fort­an mit Gauk­ler­glöck­chen aus­ge­stat­tet sein soll. Und so ver­wun­dert es nicht, dass die­je­ni­gen, die den Wege­zoll kas­sier­ten bereits unter dem Bann des Gauk­lers stan­den. So gelang es Ihnen, gan­ze 800 Stem­pel den Gäs­ten anstatt auf die Hand, auf die Stirn oder einem ande­ren Kör­per­teil, der nor­ma­ler­wei­se unter Hose und Rock ver­steckt, zu geben. Wohin soll das noch füh­ren? Doch ein Licht­blick bleibt, in die­sem Jah­re war das Lager Utholm anwe­send. Kräf­ti­ge Recken mit Schil­dern und Schwer­tern. Neben der Trup­pe des SSK zeig­ten sie den Schild­wall und wie man sich ordent­lich auf die Omme gibt. Hof­fen wir, dass der Voigt dies zu wür­di­gen weiß und die Stadt­gar­de ver­schont. Zu guter Letzt soll das neue Bovel­la­ger nicht uner­wähnt blei­ben, denn wäh­rend das Dui­vels­pack, die Ver­trie­be­nen, Immer­noch­frank der Gauk­ler und die Tri­be Black Pearls die Büh­ne unsi­cher mach­ten, waren auf der Thing­stät­te zahl­rei­che Zel­te auf­ge­schla­gen und zeug­ten von einem Ruhe­pol. Ein solch schö­nes Lager, rings um die­se his­to­ri­sche Städ­te sucht Sei­nes­glei­chen und so ist es nicht ver­wun­der­lich, dass auch in den zukünf­ti­gen Jah­ren geplant ist, das Bovel­la­ger dort aufzuschlagen.
Zum Schluss bleibt noch sehr viel zu sagen und vie­les zu erwäh­nen, doch ich ver­lie­re mich in den Wor­ten. Es war ein wun­der­vol­ler, wenn auch sehr hei­ßer Markt. Die Bovelzumft ist ob der tau­sen­den Gäs­te, die dem Auf­ruf des Bovel­voig­tes gefolgt waren höchst ange­tan und freut sich auch im nächs­ten Jahr wie­der die Pfor­ten des Bovel­mark­tes zu öffnen.

Wer mehr Ein­drü­cke vom Bovel­markt sehen möch­te, kann sich zum einen durch die Bil­der­ga­le­rie kli­cken oder die­ses tol­le Video anse­hen, dass auch mit der Tro­ba­do­re Musik des Bovel­mark­tes hin­ter­legt ist:

Ein gro­ßes Dan­ke­schön geht an fol­gen­de Hel­fer, ohne die die­se tol­le Ver­an­stal­tung so nicht mög­lich wäre:

  • De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.
  • die Markt­va­ga­bun­den
  • Dui­vels­pack
  • Die Ver­trie­be­nen
  • Immer­noch­frank der Gaukler
  • Tri­be Black Pearls
  • die Schu­le für mit­tel­al­ter­li­chen Schwert­schau­kampf (SSK)
  • das Schau­kampf­la­ger Utholm
  • die Stadt Bassum
  • die VHS Diepholz
  • THW Bas­sum: Jugendgruppe
  • Deut­sches Rotes Kreuz
  • den Kul­tur- und Hei­mat­ver­ein Bassum
  • Tom the Dragon
  • Uwe Taechl
  • allen Aus­stel­lern
  • allen Heer­la­gern
  • allen Hand­wer­kern
  • und natür­lich allen Gästen!

Auf bald!

Bovelmarkt 2018 – Das Programm

Nun ist es bald soweit. Nur noch zwei der Näch­te, ehe die wil­den Fei­er­lich­kei­ten beginnen.
Damit sich ein jeder bes­tens ein­stel­len kann, ver­öf­fent­licht der Bovel­voigt Kjar­tan nun heu­te das offi­zi­el­le Pro­gramm der Büh­nen – auf das das Volk es gut hei­ßen möge!

Pro­gramm Samstag:



Pro­gramm Sonntag:



Der Pöbel arbeitet! Die Bovelzumft bat zum ersten Arbeitseinsatz des Jahres.

„Zel­te zu mir!“, „38 Becher groß!“ und „Die lan­gen Höl­zer nach unten!“, schall­te es am 24. März anno domi­ni 2018 quer durch das beschau­li­che Bramstedt. Die Bovelzumft traf sich, um zu sich­ten, auf­zu­räu­men und aus­zu­bes­sern. Die ver­gan­ge­ne Sai­son hat­te ihren Tri­but gefor­dert: Diver­se ange­schla­ge­ne Becher, auf­ge­weich­te Kar­tons, durch­ein­an­der­ge­ra­te­ne Zelt­stan­gen… Höchs­te Zeit, um Ord­nung zu schaf­fen! So wur­de tat­kräf­tig ange­packt und sor­tiert, beschrif­tet und repa­riert, auf‑, ab- und neu gebaut.
Doch nicht nur Arbeit, auch Völ­le­rei stand auf dem Tages­plan: Mit Salat, Brot, Schin­ken­schne­cken, Kaf­fee, Kuchen und vie­ler­lei mehr kam auch ent­spann­tes Bei­sam­men­sein nicht zu kurz.
Der nächs­te Arbeits­ein­satz kann kom­men! – Und kommt: Am 14.04.18 heißt es Pla­ka­te kle­ben und zwei neue Stän­de bauen!

Bovelmarkt 2018 – Termin bestätigt

Nach­dem sich unser Vor­stand ges­tern mit den Markt­va­ga­bun­den in Rothen­burg getrof­fen hat, um die Ein­zel­hei­ten über den kom­men­den Bovel­markt zu bespre­chen, kön­nen wir nun offi­zi­ell ver­kün­den, dass wir einen Ter­min gefun­den haben.

Der Bovel­markt 2018 wird in gewohn­ter Manier am letz­ten Juli-Wochen­en­de statt­fin­den. Das heißt, am 28. und 29. Juli 2018 wird es wie­der span­nend rings um die Freun­den­burg zu Bas­sum. Auch wur­den bereits eini­ge Künst­ler bestä­tigt. Ein­zel­hei­ten dazu erfahrt ihr auf der Unter­sei­te des Bovel­markt 2018.

Noch sind nicht alle Akteu­re und Ein­zel­hei­ten bekannt. Wir wer­den euch aber in den nächs­ten Wochen und Mona­ten auf dem Lau­fen­den halten.

Viel Spaß und einen schö­nen rest­li­chen Sonntag!

Bovelmarkt 2017 Resümee

Stadt­gar­de und Kin­der beim Tanz zu fei­ner Musik auf dem Bovelmarkt

Ein ful­mi­nan­tes Spek­ta­kel ist nun schon seit zwei der Wochen vor­über: Der Bovel­markt 2017 an der Freu­den­burg zu Bas­sum. Was haben wir gelacht, was haben wir gefei­ert, was haben wir gepö­belt, gefres­sen, gesof­fen, gekämpft, getanzt … und … ach was, fan­gen wir von vorn an!
Der alte Bovel­voigt, Tjel­var der Rote eröff­ne­te den Markt am Sams­tag zur Mit­tags­stund und führ­te in Beglei­tung von eini­gen Stadt­wa­chen, den Pöbel übers Gelän­de, mach­te klar dass sich ein jeder zu beneh­men hat­te und wünsch­te dann ein aus­ge­las­se­nes Fest. Beglei­tet wur­de der Zug über den Markt von den Spiel­män­nern, genannt Hei­den­lärm sowie von der Gauk­le­rin Luna Luz, doch auch ande­re nam­haf­te Grö­ßen, wie der Eichen­schmied, das Bovel­feu­er, die Bovel­ten­ze­l­er u.v.m. schlos­sen sich dem Zug an.
Tjel­var führ­te den Tross zur Büh­ne, auf der die Spiel­män­ner zahl­rei­che Stü­cke zum Bes­ten gaben und der Pöbel dazu tanz­te. Es soll­te auch nicht lang dau­ern, da folg­ten zahl­rei­che Gäs­te von Außer­halb der Ein­la­dung und fan­den sich auf dem Markt ein. Wenn gleich auch irgend­wer sein Tel­ler­chen am Vor­tag nicht leer geges­sen hat­te und der Sams­tag immer wie­der mit Regen­schau­ern zu kämp­fen hat­te, trotz­dem nicht nur die Zumft, son­dern auch die Gäs­te in zahl­rei­chen Scha­ren dem Wet­ter. Nach­dem die Son­ne (die man nicht sehen konn­te) den Zenit über­schrit­ten hat­te und es auf den Nach­mit­tag zuging, da rief der Bovel­voigt den Kampf um das Amt aus. Ins­ge­samt sechs Anwär­ter, säg­ten am Stuh­le des alten Voig­tes, um selbst das Amt an sich zu rei­ßen. Und … es gelang tat­säch­lich einem von Ihnen. Nach auf­re­gen­den und gefähr­li­chen Auf­ga­ben, wie Sack­hüp­fen, Dresch­bal­ken und Tau­zie­hen, setz­te sich Kjar­tan durch und ließ alle ande­ren Kon­tra­hen­ten hin­ter sich.
Am Abend dann, als wei­te­re Tro­ba­do­re, die sich Wald­kauz nann­ten, die Spiel­män­ner von Hei­den­lärm und die atem­be­rau­ben­de Feu­er­show von Luna Luz und Tom the Dra­gon, ihr kön­nen demons­trier­ten, beru­hig­te sich der Wet­ter­gott und ließ alle tro­cke­nen Fußes die Hän­de klap­pern und den Met sau­fen. Der­weil hat­te auch der Schwert­meis­ter und sei­ne Gesel­len alle Hän­de voll zutun, um die Inter­es­sier­ten und Möch­te­gern-Knap­pen im Umgang mit dem Schwert ver­traut zu machen. Am Abend nahm er und sei­ne Schwert­ge­sel­lin Hed­da all ihren Mut zusam­men und kämpf­ten mit bren­nen­den Schwer­tern in der Hand.

Sonniger Sonntag mit Grafen zu Hoya

Der Sonn­tag begann mit einer lachen­den Son­nen­schei­be am blau­en Him­mels­fir­ma­ment. Fro­hen Mutes und etwas gerä­dert, von der durch­zech­ten Nacht rap­pel­ten sich der Pöbel wie­der auf, bestück­te erneut die Taver­ne, die Schmie­de, die Seif­nerey, den Kampf­platz und die Zwer­gen­wie­se … ach­ja und die Schnei­der­wei­ber nicht zu ver­ges­sen, die sich müh­ten, ihren Ver­kaufs­wa­gen durch den Dreck zu zie­hen (las­sen). Schon kurz nach Markt­er­öff­nung, ströhm­ten die Men­schen aus den unter­schied­lichs­ten Orten zum Bovel­markt, um die Ver­ei­di­gung von Kjar­tan durch den Dorf­büt­tel der Stadt Bas­sum, Chris­ti­an Porsch erle­ben zu dür­fen. Sie kamen von nah und fern, aus gro­ßen Orten und aus klei­nen Orten, aus lau­ten und auch aus lei­sen. Ein paar will ich erwäh­nen, weil sie ein­fach erwäh­nens­wert sind. So wis­sen wir von Bas­su­mern, von Bre­mern (dem klei­nen Ört­chen am gro­ßen Fluß), von Sykern, Wey­hern, von Diep­holz­ern, von Bruch­häu­sern, aber auch von Vils­ern, von Del­men­horstern und auch von Ver­dern. Aber, und das sei beson­ders erwähnt, es fan­den sich auch Gäs­te von sehr fern, deren Spra­che wir kaum ver­stan­den haben. So nann­ten sie ihr Ört­chen, Madrid, dass da im gol­de­nen Spa­ni­en liegt. Doch sehr mys­te­ri­ös wur­de es bei Zwei­en, die da behaup­te­ten, sie wür­de von hin­ter den Ozea­nen stam­men, eben da, wo das Was­ser von der Erd­schei­be fiel (so ein Unsinn!). Sie benann­ten das Land als Ame­ri­ka und den Ort aus dem sie stamm­ten Texas. Ihre Spra­che zumin­dest klang sehr merk­wür­dig. Doch sei es drum, wich­tig war ja nur, dass sie der Ein­la­dung des Bovel­voig­tes nach­ka­men und offen­sicht­lich hat­te sich die­se bis in alle Win­kel der Welt herumgesprochen.

Luna Luz bei ihrer atem­be­rau­ben­den Feu­er­show auf dem Bovelmarkt

Ich ver­nahm gegen Nach­mit­tag, dass die ansäs­si­gen Söld­ner­trup­pen das Wort gegen die Stadt­gar­de erho­ben hat­ten und sich dar­aus ein hand­fes­ter Streit ent­wi­ckel­te. Und so war es auch, gelei­tet von Schwert­ge­klim­per und lau­ten Brül­len, fand ich den Weg zu ihnen und was soll ich sagen: Mit Eisen und Mus­kel­kraft foch­ten sie ihren Streit aus. Gott sei dank, konn­te die Stadt­gar­de den Zwist für sich ent­schei­den und die Söld­ner anschlie­ßend mit Teer bestrei­chen und mit Federn bekle­ben, auf das ihnen dies eine Leh­re sei.
Auf der Büh­ne zeig­ten erneut Wald­kauz und Hei­den­lärm ihr kön­nen und auch auf der Zwer­gen­wie­se, neben Spiel und Spaß, fan­den sich wei­te­re Spiel­män­ner ein, die den son­der­ba­ren Namen Matt & Bas­ti tru­gen. Sie spiel­ten für und mit Kin­dern Lie­der und erfreu­ten die­se bei Tanz und Hüpferey.

Zum Schluss, will ich noch die Gauk­ler­schaft erwäh­nen, neben den bei­den Fun­ken­flugs, deren allei­ni­ges Dasein eine Lach­num­mer ist, fan­den sich auch Fabi­an le Cor­beau und Fen­ja Red­fox auf dem Mark­te ein. Dar­über hin­aus begeis­ter­te ein wei­te­rer Gauk­ler, namens Cyra­no Mann, Weib und Kin­der. Ob mit flie­gen­den Bäl­len, Fackeln oder mit Kek­sen und Löf­feln, der Bovel­voigt hat­te die rich­ti­ge Wahl getrof­fen, um die Gäs­te zu erfreuen.
Zum aller­letz­ten Schluss, und das ist bestimmt kei­ne Bewer­tung, muss gesagt sein, dass der Graf zu Hoya höchst­selbst, mit sei­ner Gefolg­schaft und dem Bischof auf dem Markt erschien. Der Hoch­ge­bo­re­ne wur­de gebüh­rend (und sogar zwei­mal) in Emp­fang genom­men und ein­ge­la­den, dem Gela­ge beizuwohnen.

Alles in allem, ist der alte, wie auch der neue Bovel­voigt höchst zufrie­den mit der Ver­an­stal­tung und hat uns armes Volk schon wie­der ein­ge­pannt, den nächs­ten Markt vorzubereiten.

Wer mehr Ein­drü­cke vom Bovel­markt sehen möch­te, kann sich zum einen durch die Bil­der­ga­le­rie kli­cken oder die­ses tol­le Video anse­hen, dass auch mit der Tro­ba­do­re Musik des Bovel­mark­tes hin­ter­legt ist:

Ein gro­ßes Dan­ke­schön geht an fol­gen­de Hel­fern, ohne die die­se tol­le Ver­an­stal­tung so nicht mög­lich wäre:

  • Eigen­lob stinkt zwar, aber natür­lich an uns selbst, De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.
  • die Markt­va­ga­bun­den
  • Wald­kauz
  • Hei­den­lärm
  • Luna Luz Feu­er­show & Stelzenlauf
  • Matt & Bas­ti Kinderlieder
  • Gauk­ler Cyrano
  • die Schu­le für mit­tel­al­ter­li­chen Schwert­schau­kampf (SSK)
  • die Stadt Bassum
  • die VHS Diepholz
  • THW Bas­sum: Jugendgruppe
  • Deut­sches Rotes Kreuz
  • den Kul­tur- und Hei­mat­ver­ein Bassum
  • Tom the Dragon
  • Fen­ja Redbox
  • Polar­licht GmbH
  • Mey­er Stra­ßen- & Tief­bau GmbH
  • Dirk Neu­jahr
  • Uwe Taechl
  • Jas­per Finn
  • allen Aus­stel­lern
  • allen Heer­la­gern
  • allen Hand­wer­kern
  • und natür­lich allen Gästen!

Was bleibt da noch groß zu sagen, als: Bis nächs­tes Jahr!

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