Tag Archives: Bovelzumft

Der WinterWunderWald zu Sulingen wird mittelalterlich!

Wenn am Sams­tag vor dem drit­ten Advent vier­zehn Dezem­ber­ta­ge gezählt sind, öff­net der Wind­er­Wun­der­Wald zu Sulin­gen wie­der sei­ne Tore. Auch in desem Jahr wer­den die warm ein­ge­pack­ten Mai­den und Recken der Bovelzumft zu Bas­sum für mit­tel­al­ter­li­ches Ambi­en­te im Bür­ger­park sor­gen. Mit hei­ßem Met, gerupf­ter Sau, Feu­er, Tanz, Musik und aller­lei Hand­ge­mach­tem ver­sü­ßen wir die Advents­zeit. Angeb­lich soll sogar der Niko­laus vorbeischauen…

Kutscherwein mit Zimt zum ersten Advent

In naher Zukunft erstrah­len wie­der zahl­lo­se Städt­chen im Lich­ter­glanz zur Weih­nachts­zeit. So auch das beschau­li­che Bas­sum, wo sich am ers­ten Advents­wo­chen­en­de anno domi­ni 2019 für einen Weih­nachts­markt ver­sam­melt wird. Auch die Zümft­ler der Bovelzumft zu Bas­sum sind bei die­sem hei­mat­na­hen Trei­ben natür­lich wie­der ver­tre­ten und erfreu­en die­ses Jahr mit hei­ßem Met und Kut­scher­wein, Feu­er und Gau­ke­ley. Neu dabei ist die Bovel­krä­merey, wo es aller­lei Kunst­hand­werk­li­ches und Hand­ge­mach­tes zu beschau­en und erwer­ben gibt. Mai­den und Recken, traut euch und kommt ins Mittelalter!

Jubiläumsfahrt zum 5‑jährigen Bestehen

Man mag es kaum glau­ben, doch es ist bereits ein hal­bes Jahr­zehnt ver­stri­chen, seit 15 Men­schen eine ver­rück­te Idee umsetz­ten und den Ver­ein „De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.“ ins Leben rie­fen. Seit dem ist viel pas­siert: Der Bovel­markt wur­de eta­bliert und ruft inzwi­schen jähr­lich tau­sen­de von Besu­chern auf den Plan und Band mit Rang und Namen in der Sze­ne, wie Schand­maul, Dui­vels­pack, Wald­kauz u.v.m. Außer­dem wer­den Weih­nachts­märk­te beschickt, Bovel­mu­sik gemacht, Kreis­tän­ze gelernt, Schwert­kämp­fe abge­hal­ten, Jar­le gewählt und vie­les mehr. Das alles funk­tio­niert nur, weil unser groß­ar­ti­ge Ver­ein sich inzwi­schen ver­zehn­facht hat – rich­tig gele­sen! In 5 Jah­ren ist die Mit­glie­der­an­zahl von 15 auf 150 ange­wach­sen. Um dies gebür­tig zu fei­ern, haben wir uns erlaubt, eine klei­ne Jubi­lä­ums­fahrt abzuhalten.

De Bovelzumft vor dem Klau­sen­hof in Born­ha­gen – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

So führ­te uns der Weg nach Born­ha­gen. Am 06. Sep­tem­ber fuhr eine mäch­ti­ge Kut­sche in Bas­sum vor, dere uns Platz für über 60 Per­so­nen bot. Ein mäch­ti­ges Gespann aus Hun­der­ten Pfer­den zog die Bei­woh­nen­den vie­le Kilo­me­ter in den Süden, vor­bei am Harz bis zur Lan­des­gren­ze zwi­schen Thü­rin­gen und Hes­sen. Im besag­ten beschau­li­chen Ört­chen, kehr­ten wir im Klau­sen­hof ein. Dort teil­ten wir uns in die Schlaf­la­ger auf, um für den nächs­ten Tag gewapp­net zu sein!

Der Römer ist bereit Burg Han­stein zu neh­men – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Am mor­gen des 7. Sep­tem­ber grif­fen wir zu den Waf­fen und stürm­ten unter tosen­den Schrei­en die Burg Han­stein. Nach kur­zer Zeit des Umse­hens stell­ten wir als­bald fest, dass es sich ledig­lich um ein rui­nö­ses, wenn gleich ehe­mals pom­pö­ses Bau­werk han­del­te. Außer­dem baten uns die hie­si­gen Rit­ter, das Gemäu­er wie­der frei­zu­ge­ben. Wir lie­ßen uns über­re­den, pack­ten unse­re sie­ben Sachen und reis­ten zurück zum Klau­sen­hof, denn hier gab es immer­hin, Wein, Schwein und Gesang – genau das rich­ti­ge für uns. Aus­ge­las­sen fei­er­ten wir uns selbst. Als wir damit fer­tig waren, fei­er­ten wir uns noch­mal. Und noch­mal. Und noch­mal. Und noch­mal. Es war ein Fest, sag ich euch! Zurück nach Bas­sum fuhr uns die Kut­sche mit den Hun­der­ten Pfer­den wie­der am 8. Sep­tem­ber, natür­lich nicht, ohne zuvor erneut Schwein, Huhn und Salat zu essen und Bier zu trin­ken. Man­che tran­ken auch Was­ser, aber das ist nicht so wich­tig. Am Abend erreich­ten wir ohne Bles­su­ren und den­noch völ­lig erschöpft unse­re Hei­mat­stadt und waren vol­ler unver­gess­li­cher Erin­ne­run­gen. JUBEL!

Bovelmarkt 2019 – Die Einladung

Danie­lus Kroe­gus, sei­nes Zei­chens Legio­när stellt fest, dass sei­ne Dienst­zeit längst vor­über ist. Eigent­lich woll­te ihn ein Kriegs­herr namens Varus ablö­sen, um die Ter­ra Inco­gni­ta wei­ter gegen die­se bar­ba­ri­schen Ger­ma­nen zu hal­ten. Doch aus uner­find­li­chen Grün­den, tauch­te er nie auf. Also macht Danie­lus sich eigen­stän­dig auf den Weg nach Hau­se. Doch … wo geht’s lang? Danie­lus fragt sich durch und stellt als bald fest, dass irgend­et­was nicht zu stim­men scheint. Die Men­schen sehen merk­wür­dig aus und ken­nen auch den Weg nach Rom nicht. Statt­des­sen lan­det er schließ­lich beim Bovel­voigt zu Bas­sum. Die­ser kennt den Weg in die Papst­stadt und lädt den Römer gleich­zei­tig noch auf den dies­jäh­ri­gen Bovel­markt, der gemein­hin als Markt der Gauk­ler bekannt sein soll, ein.

Der Bovel­markt 2019 fin­det, wie jedes Jahr, zum Fuße der Freu­den­burg statt. Er wird am 26. Juli durch Schand­maul eröff­net und fin­det sei­nen Höhe­punkt am 28. Juli durch die Ver­ei­di­gung des neu­en Bovelvoigtes.

Weihnachtlicher Bovelzauber


Wäh­rend die hei­li­ge Nacht naht und so manch einer in hek­ti­scher Betrieb­sam­keit Geschen­ke zu erbeu­ten sucht, ver­sam­mel­te sich die Bovelzumft im Jah­re des Her­ren 2018 gleich zwei Mal, um mit­tel­al­ter­li­ches Trei­ben auf die Weih­nachts­märk­te in Bas­sum und Sulin­gen zu tra­gen! Gar excel­len­ter Gewürz­wein wärm­te die Keh­len, Musik und Tanz die Glie­der und ein Feu­er­spek­ta­kel, das nahe­zu dem Stern zu Beth­le­hem zur Ehre gereich­te, die Gesich­ter der Schau­lus­ti­gen. Vogt Die­gos und sei­nes Gefol­ges Glöck­chen lie­ßen Träu­me­rei­en von einem weih­nacht­li­chen Schlit­ten auf­kom­men und wer weiß – viel­leicht liegt am hei­li­gen Abend ja sogar der pas­sen­de Schnee?

Die Bovelzumft wünscht einen besinn­li­chen Advent und fried­vol­le Weihnachten!

Schandmaultickets jetzt auch bei der Bovelzumft

Wie nun weit­hin bekannt ist, wird der Bovel­markt 2019 am Frei­tag­abend, den 26.07. von Schand­maul eröff­net werden.

Ab sofort könnt ihr die Tickets für die Ver­an­stal­tung auch bei der Bovelzumft erwerben.

Wie das geht? – das ist ganz einfach.

Sen­de eine elek­tro­ni­sche Brief­tau­be (E‑Mail) an info@​bovelzumft.​de und sage uns, wie vie­le Kar­ten du benötigst.

Anschlie­ßend mel­den wir uns bei dir und sen­den dir nach Zah­lungs­ein­gang die Tickets direkt zu oder du holst sie ab.

Was das kos­tet? – 41 Taler (Euro) zzgl. Versandkosten.

Nur solan­ge der Vor­rat reicht! Halt dich also ran, denn zahl­rei­che Tickets sind bereits verkauft.

Gehabt euch wohl,

Bal­de­win Bovel

Die Bovelzumft beim Kartoffelfest

Met, Lei­ter­golf, Haar­flech­tery, Gerupf­te Sau, Kin­der­bas­te­ley, ein Römer und Tanz – die Bovelzumft zeigt sich viel­sei­tig beim Tag der Regio­nen an der Freu­den­burg zu Bassum.
Am letz­ten Tage des Sep­tem­ber zogen über 30 Zümft­ler schon zu frü­her Stun­de los, den Besu­chern des Kar­tof­fel­fes­tes man­cher­lei Kurz­weil zu bie­ten. Neben Speis und Trank – die neu­en Frucht­wei­ne der Taver­ne „Zum flin­ken Fert“ sol­len gar lieb­lich gemun­det haben – konn­ten die Kin­der bei­spiels­wei­se Beu­tel bas­teln oder sich am Lei­ter­golf ver­su­chen. Vogt Die­go stand – oder bes­ser saß – bereit, Hul­di­gun­gen anzu­neh­men und Fra­gen zu beant­wor­ten, ein Lager­feu­er lud zum Ver­wei­len ein und am Nach­mit­tag sorg­ten die Bovel­ten­ze­l­er mit mit­tel­al­ter­li­chem Tanz für Unterhaltung.
Die Zumft dankt für das mär­chen­haf­te Wet­ter und trinkt auf einen glü­hen­den Herbst!

Besuch beim Katharinenmarkt zu Hoya

Am drit­ten Sonn­tag des Sep­tem­ber anno domi­ni 2018 mach­te sich kurz nach der Mit­tags­stun­de eine wohl­ge­laun­te Dele­ga­ti­on der Bovelzumft zu Bas­sum unter Lei­tung des Vog­tes Die­go Fun­ken­flug auf, dem Gra­fen zu Hoya auf dem Katha­ri­nen­markt einen Besuch abzu­stat­ten. Nach glück­li­cher Ankunft und wohl­mei­nen­der Begrü­ßung wur­de sie Zeu­ge von aller­lei span­nend Gau­ke­lei, Tanz und Kampf, es wur­de gespeist, getrun­ken und Gerüch­ten zu Fol­ge wur­de man­cher­lei Bör­se um ein Viel­fa­ches erleich­tert. Doch ob arm oder reich heim­ge­kehrt war es ein gelun­ge­ner Tag!
Ob sich der Graf beim Tag der Regio­nen am let­zen Tage des Sep­tem­ber zu einem Gegen­be­such an der Freu­den­burg auf­ma­chen wird?

Bovelmarkt 2018 Resümee

Das groß­ar­ti­ge und nie die Hand vor den Mund neh­men­de Dui­vels­pack – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Lei­der, lei­der ist er schon wie­der vor­über, der Bovel­markt 2018. Doch wir wol­len einen kur­zen Rück­blick wagen und die tolls­ten und schöns­ten Ereig­nis­se nicht uner­wähnt las­sen. Wenn gleich uns die Son­ne die­ses Jahr auch etwas mehr plag­te, als die letz­ten Jah­re und allen Zümftern, Händ­lern und Gäs­ten bei teil­wei­se 34 Grad den Schweiß auf die Stirn trieb, wol­len wir uns nicht bekla­gen. Denn wie heißt es so schön: Das Wet­ter ist einem ja nie recht. Ent­we­der ist’s zu nass oder zu warm oder irgend­was blö­des dazwi­schen. So genos­sen wir also die gel­be Schei­be und den blau­en Him­mel und ver­ding­ten unse­ren Durst an der Taver­ne. Den Auf­takt am Sams­tag-Mit­tag mach­ten Die Ver­trie­be­nen und heiz­ten (oder kühl­ten) die Stim­mung gleich zu Beginn ein, wäh­rend der Bovel­voigt Kjar­tan mit sei­nem Gefol­ge die ers­ten Besu­cher will­kom­men hieß. Doch fest saß der alte Bovel­voigt da schon nicht mehr im Thro­ne, denn wäh­rend er mit sei­ner Stadt­wa­che gute Lau­ne mim­te, berei­te­ten sich bereits 7 Kon­tra­hen­ten vor, ihm das Zep­ter zu ent­rei­ßen. Zuvor ver­ein­nahm­te das Dui­vels­pack die Büh­ne und zog den Markt in ihren lyri­schen Bann. Mit flin­ker Zun­ge und fre­chem Grin­sen ver­kün­de­ten sie ihre Bal­la­den. Auch Immer­noch­frank der Gauk­ler wuss­te hier schon die Zuschau­er für sich zu begeis­tern – vor allem sein loses Mund­werk wird vie­len in den Ohren bleiben.

Doch bei Wei­tem war er nicht der Ein­zi­ge mit losem Mund­werk, denn als die Uhre 3 schlug, stürm­ten die Her­aus­for­de­rer von Kjar­tan die Büh­ne, um sich den Auf­ga­ben zu stel­len, die es zu meis­tern galt, um selbst Voigt zu wer­den. Kjar­tan zog es vor, sei­ne Stadt­gar­de ins Ren­nen zu schi­cken und so muss­te Hagen alle Auf­ga­ben über­neh­men: Dresch­bal­ken, Malen, Pfann­ku­chen­wen­den, Seil­zie­hen. Beim Wetts­au­fen jedoch, ließ sich Kjar­tan nicht erset­zen. Die­se Dis­zi­plin woll­te er mit Leib und See­le selbst hin­ter sich brin­gen. Nach sehr anstren­gen­den Augen­bli­cken und wil­den Auf­ga­ben­rau­fe­rei­en, blie­ben (und das ist ein Novum) 3 Kon­tra­hen­ten übrig: Maris­ka, Kori und Die­go Fun­ken­flug. Ihre Auf­ga­be war es nun, ein Sand­säck­chen auf eine 3 Meter hohe Stan­ge zu beför­dern. Lei­der waren sie alle nicht beson­ders geschickt und so war der Vor­stand gezwun­gen, die Ent­schei­dung ander­wei­tig her­bei­zu­füh­ren, näm­lich durch das Volk höchst­selbst! Die Laut­stär­ke der Jubel­ru­fe führ­te nun end­gül­tig zum Ergeb­nis und Die­go Fun­ken­flug ver­trieb Kjar­tan aus sei­nem Amte. Wäh­rend da nun der neue Voigt gewählt, mach­te sich Unmut breit, denn eine wil­de SSK Söld­ner­schaft ver­kün­de­te von Üblem auf dem Kampf­platz. Unser treu, war die Stadt­wa­che mit Tjel­var und der Schwert­meis­ter zu Gegend und konn­te mit ein paar Schar­müt­zeln, die Söld­ner wie­der los­wer­den. Den ful­mi­nan­ten Abschluss bil­de­te das Bovel­feu­er mit einer atem­be­rau­ben­den Show: Feu­er­lan­zen, POIs, bren­nen­de Stä­be, Feu­er­seil­sprin­gen und der Kampf mit bren­nen­den Schwer­tern. Fantastisch!

Der Sonntag stand im Namen der Familien

Alter Voigt und neu­er: Kjar­tan links und Die­go rechts – © De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.

Wäh­rend sich am Sams­tag bereits viel Erwach­se­nes Volk tum­mel­te, führ­te eben die­ses am Sonn­tag die noch-nicht-ganz-Erwach­se­nen, auch Kin­der genannt, zum Mark­te. Die hat­ten alle Hän­de voll zutun auf der Zwer­gen­wie­se. Beim Kampf gegen der Roland, bei der SSK-Kin­der­schlacht, auf dem Karus­sell und natür­lich beim Dra­chen­schie­ßen mit der Arm­brust ging es heiß her. Und auch die Schmie­de um Georg Eichen­schmied und Gisa hat­ten sich wie­der auf Kin­der ein­ge­stellt und boten Ein­bli­cke in das alte Hand­werk. Nie­mals wol­len wir natür­lich den Dresch­bal­ken ver­ges­sen, der sich bei den klei­nen und gro­ßen Erwach­se­nen enor­mer Beliebt­heit erfreu­te. War­um die Leut jedoch so erpicht dar­auf sind, ins Stroh zu fal­len, erschließt sich mir bis heu­te nicht. Sei es drum. Die­ses Jahr war nun das ers­te Mal der Bovel-Bogen­bau­er dabei und zeig­te das Hand­werk des Bogen­baus haut­nah. Außer­dem boten die Bovel­ten­ze­l­er an bei­den Tagen wie­der eine tol­le Vor­stel­lung mit zahl­rei­chen Tän­zen und guter Lau­ne. Was es bedeu­tet, Kreis­tän­ze zu tan­zen, konn­ten die Besu­cher bei einer Aus­por­bier­stun­de unter den Augen und Anwei­sun­gen von Wil­hel­mi­na selbst erfah­ren. Gar nicht so einfach!
Auf die Minu­te genau einen Tag, nach­dem Die­go Fun­ken­flug sich gegen alle ande­ren Kon­tra­hen­ten durch­setz­te, erschien der Bür­ger­meis­ter der Stadt Bas­sum, Chris­ti­an Porsch, um Die­go in sein Amt zu hie­ven. Zep­ter und Man­tel wur­den über­ge­ben und ermah­nen­de Wor­te, es sei­nen Vor­gän­gern gleich zutun und ein guter Bovel­voigt zu werden.
Und wie es sich für eben die­sen Die­go Fun­ken­flug geziemt, ergriff er das Wort und rief das Jahr des Gauk­lers aus. Was auch immer dies bedeu­tet, wer­den wir wohl noch sehen. Man trug mir zu Ohren, dass die Stadt­wa­che fort­an mit Gauk­ler­glöck­chen aus­ge­stat­tet sein soll. Und so ver­wun­dert es nicht, dass die­je­ni­gen, die den Wege­zoll kas­sier­ten bereits unter dem Bann des Gauk­lers stan­den. So gelang es Ihnen, gan­ze 800 Stem­pel den Gäs­ten anstatt auf die Hand, auf die Stirn oder einem ande­ren Kör­per­teil, der nor­ma­ler­wei­se unter Hose und Rock ver­steckt, zu geben. Wohin soll das noch füh­ren? Doch ein Licht­blick bleibt, in die­sem Jah­re war das Lager Utholm anwe­send. Kräf­ti­ge Recken mit Schil­dern und Schwer­tern. Neben der Trup­pe des SSK zeig­ten sie den Schild­wall und wie man sich ordent­lich auf die Omme gibt. Hof­fen wir, dass der Voigt dies zu wür­di­gen weiß und die Stadt­gar­de ver­schont. Zu guter Letzt soll das neue Bovel­la­ger nicht uner­wähnt blei­ben, denn wäh­rend das Dui­vels­pack, die Ver­trie­be­nen, Immer­noch­frank der Gauk­ler und die Tri­be Black Pearls die Büh­ne unsi­cher mach­ten, waren auf der Thing­stät­te zahl­rei­che Zel­te auf­ge­schla­gen und zeug­ten von einem Ruhe­pol. Ein solch schö­nes Lager, rings um die­se his­to­ri­sche Städ­te sucht Sei­nes­glei­chen und so ist es nicht ver­wun­der­lich, dass auch in den zukünf­ti­gen Jah­ren geplant ist, das Bovel­la­ger dort aufzuschlagen.
Zum Schluss bleibt noch sehr viel zu sagen und vie­les zu erwäh­nen, doch ich ver­lie­re mich in den Wor­ten. Es war ein wun­der­vol­ler, wenn auch sehr hei­ßer Markt. Die Bovelzumft ist ob der tau­sen­den Gäs­te, die dem Auf­ruf des Bovel­voig­tes gefolgt waren höchst ange­tan und freut sich auch im nächs­ten Jahr wie­der die Pfor­ten des Bovel­mark­tes zu öffnen.

Wer mehr Ein­drü­cke vom Bovel­markt sehen möch­te, kann sich zum einen durch die Bil­der­ga­le­rie kli­cken oder die­ses tol­le Video anse­hen, dass auch mit der Tro­ba­do­re Musik des Bovel­mark­tes hin­ter­legt ist:

Ein gro­ßes Dan­ke­schön geht an fol­gen­de Hel­fer, ohne die die­se tol­le Ver­an­stal­tung so nicht mög­lich wäre:

  • De Bovelzumft – Geleb­tes Mit­tel­al­ter e.V.
  • die Markt­va­ga­bun­den
  • Dui­vels­pack
  • Die Ver­trie­be­nen
  • Immer­noch­frank der Gaukler
  • Tri­be Black Pearls
  • die Schu­le für mit­tel­al­ter­li­chen Schwert­schau­kampf (SSK)
  • das Schau­kampf­la­ger Utholm
  • die Stadt Bassum
  • die VHS Diepholz
  • THW Bas­sum: Jugendgruppe
  • Deut­sches Rotes Kreuz
  • den Kul­tur- und Hei­mat­ver­ein Bassum
  • Tom the Dragon
  • Uwe Taechl
  • allen Aus­stel­lern
  • allen Heer­la­gern
  • allen Hand­wer­kern
  • und natür­lich allen Gästen!

Auf bald!

Bovelmarkt 2018 – Das Programm

Nun ist es bald soweit. Nur noch zwei der Näch­te, ehe die wil­den Fei­er­lich­kei­ten beginnen.
Damit sich ein jeder bes­tens ein­stel­len kann, ver­öf­fent­licht der Bovel­voigt Kjar­tan nun heu­te das offi­zi­el­le Pro­gramm der Büh­nen – auf das das Volk es gut hei­ßen möge!

Pro­gramm Samstag:



Pro­gramm Sonntag:



Tanzworkshop: Noch Plätze frei!

Beim Tanz­work­shop der Bovel­ten­ze­l­er am 15.04.18 sind kurz­fris­tig noch Plät­ze frei! Wer Inter­es­se hat, mel­de sich bit­te bis zum 13.04.18 bei unse­rer Tanz­meis­te­rin unter boveltenzeler@​bovelzumft.​de

Wann: 15.04.18 (Sonn­tag) von 13.00–18.00 Uhr
Wo: Sport­hal­le Ristedt (Alte Schul­stra­ße gegen­über der Num­mer 10)
Wer: Alle Inter­es­sier­ten, egal ob mit oder ohne Tanz­er­fah­rung, ob Mit­glied oder nicht, ob allein oder als Paar.
Wie­viel: Hal­len­mie­te von 1,50€ pro Person
Was: His­to­ri­sche und his­to­ri­sie­ren­de Kreis- Rei­hen- und Carétänze
Wich­tig: Kommt bit­te nicht unan­ge­mel­det, damit wir pla­nen können!

Der Pöbel arbeitet! Die Bovelzumft bat zum ersten Arbeitseinsatz des Jahres.

„Zel­te zu mir!“, „38 Becher groß!“ und „Die lan­gen Höl­zer nach unten!“, schall­te es am 24. März anno domi­ni 2018 quer durch das beschau­li­che Bramstedt. Die Bovelzumft traf sich, um zu sich­ten, auf­zu­räu­men und aus­zu­bes­sern. Die ver­gan­ge­ne Sai­son hat­te ihren Tri­but gefor­dert: Diver­se ange­schla­ge­ne Becher, auf­ge­weich­te Kar­tons, durch­ein­an­der­ge­ra­te­ne Zelt­stan­gen… Höchs­te Zeit, um Ord­nung zu schaf­fen! So wur­de tat­kräf­tig ange­packt und sor­tiert, beschrif­tet und repa­riert, auf‑, ab- und neu gebaut.
Doch nicht nur Arbeit, auch Völ­le­rei stand auf dem Tages­plan: Mit Salat, Brot, Schin­ken­schne­cken, Kaf­fee, Kuchen und vie­ler­lei mehr kam auch ent­spann­tes Bei­sam­men­sein nicht zu kurz.
Der nächs­te Arbeits­ein­satz kann kom­men! – Und kommt: Am 14.04.18 heißt es Pla­ka­te kle­ben und zwei neue Stän­de bauen!

1 2 3 4 5